Heißt das jetzt nein?

Es bedeutet ein paar Bedingungen

Chapter 242 by Hentaitales Hentaitales

"Dann lass uns doch sicherstellen, dass es nicht noch mal passiert", meinte Elyxir. "Ich nehme mal an, diese andere Person war ein Mitglied in eurer Gruppe, oder was auch immer ihr da habt?"

"War sie."

Elyxir nickte. "Gut. Ich will gar nicht in eure Gruppe. Ich will einfach nur einmal schauen, was ich bei euch machen kann, dann bin ich wieder weg."

Jetzt war es an Roadie, etwas misstrauisch dreinzuschauen. "Und was hast du dann davon, uns zu helfen?"

"Du meinst, außer mal wieder etwas gutem Sex mit Leuten wie mir?" Sie schmunzelte. "Vor allen Dingen wische ich Ishtar eins aus. Quasi als Retourkutsche für den ganzen Mist, den sie gebaut hat."

"Das ist nicht die ganze Wahrheit", warf Eidolon ein. "Da steckt noch mehr dahinter."

Erneut nickte Elyxir. "Das stimmt", sagte sie, "aber mehr werd ich dazu nicht sagen. Ihr wollt auch eure privaten Dinge für euch behalten. Geht mir genauso."

Diana sah sie finster an. "Aber wir riskieren mehr als du, wenn wir dir einfach so vertrauen. Bei uns hängen noch andere Leute mit drin."

"Zum Beispiel diese Pandora", gab Elyxir zurück, "die mich hierher gelotst hat. Versteh ich. Versteh aber bitte auch mich. Ihr habt noch wen, der euch absichern kann. Ich bin ohne Sicherheitsnetz unterwegs."

"Trotzdem geht es nur nach unseren Regeln hier weiter", gab Eidolon zurück. "Zuerst mal, wie sehen es die anderen? Wollen wir Elyxir mit unserem Freund zusammenbringen?"

Sandy nickte. "Klar, wenn sie ihm helfen kann, auf jeden Fall. Und Ishtar eins reinwürgen will ich genauso."

Auch Roadie war dabei. "Für mich klingt's plausibel, was sie sagt. Außerdem wird sie alleine kaum was gegen unseren Willen tun können. Von mir aus können wir sie machen lassen."

"Das seh ich nicht so locker", meinte Titania. "Ich will nicht von ihr verändert werden. Und was, wenn sie viel mehr kann, als sie sagt? Bei Ishtar wussten wir auch nicht, dass sie Leute aussaugt!"

"Zwei dafür", stellte Eidolon fest, "und ich selbst will unserem Freund auch die Chance geben, wieder der Alte zu werden. Du bist dir sicher, dass du ihm seine Kräfte zurückgeben kannst, Elyxir?"

Elyxir nickte zuversichtlich. "Wenn Ishtar was verändert, kann ich's wieder rückgängig machen. War schon immer so."

Mit einem kurzen Durchatmen sah Eidolon noch einmal zu den anderen. "Dann ist es wohl entschieden. Wir lassen uns auf sie ein. Titania, wenn du Vorbehalte hast, musst du nicht-"

"Ich lass euch sicherlich nicht mit ihr alleine", sagte Titania entschlossen und blickte zu Elyxir. "Und wenn du irgendwas Komisches probierst, lernst du mich besser kennen, als du es je wolltest!"

"Immer mit der Ruhe, Große", gab Elyxir sanft zurück, "ich nehm dir und deinem Freund schon nichts weg. Ich werd ganz entspannt mein Ding machen und nur tun, was du und die anderen von mir wollen."

Eidolon gab ein bestätigendes Brummen von sich. "Okay, dann sind wir hier fertig. Behalt das Handy, das wir für dich vorbereitet haben; wir werden dich darüber kontaktieren. Bitte keine andere Software drauf installieren, sonst reißt Pandora dir dafür den Kopf ab. Noch Fragen?"

Elyxir nickte. "Eine. Wie geht's jetzt für mich weiter?"

"Mit der U-Bahn", gab Roadie zurück und drückte den Taster an der Wand, der die Verriegelung der versteckten Tür hinter der Vitrine löste.


"Da haben wir uns ganz schön was angelacht", sagte Pandora am Abend zu den anderen, als alle wieder zusammensaßen. "Diese Elyxir ist nicht irgendwer. Sie war mindestens ein paar Monate lang bei Ikarus und seiner Truppe. Sie hat zwar versucht, alle Spuren davon auf ihrem Handy zu löschen, aber sie hat nicht alle Archivdateien in der Cloud erwischt."

"Das heißt, sie kennt Ishtar nicht nur persönlich, sie hat auch mit ihr zusammengearbeitet", stellte Tom fest. "Und da wollt ihr echt riskieren, sie noch enger an uns ranzulassen?"

Pandora lächelte kalt. "In einer Hinsicht hat sie nicht gelogen: Sie will Ishtar wirklich eins auswischen. Die hat ihr nämlich in schöner Regelmäßigkeit alle Männer ausgespannt, an denen sie selbst interessiert war. Zumindest, was ich anhand der Nachrichten zwischen den beiden so rekonstruieren kann. Und dann wollte Elyxir anscheinend auch häufiger mal mit Ikarus ficken, und auch das hat Ishtar wohl dauernd abgeblockt."

Sandy schüttelte sich. "Die steht auf ihren eigenen Bruder? Bäh!"

"Ähm, also du stehst auf deinen eigenen Vater", warf Alex ein. "Inwiefern ist das denn nicht bäh?"

"Das ist doch was vollkommen anderes", winkte Sandy ab. "Ich hab die gleichen Gefühle für dich, wie sie auch Mama hat. Natürlich bin ich scharf auf dich! Aber ich könnte doch nicht meinen eigenen Bruder..." Erneut schüttelte sie sich.

Lorena musste lachen. "Gegen Connor hattest du aber nichts", meinte sie.

Sandy verdrehte die Augen. "Niemand hatte was gegen Connor, Mama! Vergleich doch nicht Äpfel mit Birnen!"

"Können wir vielleicht wieder zum Thema zurückkommen?" verlangte Steffen unwirsch. "Wir haben jetzt neue Informationen über Elyxir, und wir müssen die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie genau wie Ishtar versucht, im Auftrag von Ikarus an uns ranzukommen. Alles, was Pandora bei ihr gefunden hat, wurde möglicherweise genau dafür platziert, damit sie es findet!"

"Wenn Ikarus uns immer noch was Böses wollte", warf Alex ein, "warum haben seine Leute uns dann bei unserer letzten Begegnung einfach so gehen lassen? Wir waren von diesem Teaser allesamt betäubt gewesen - hätten die uns umbringen oder fangen wollen, hätten sie das easy machen können!"

Jessie nickte. "Seh ich ähnlich. Die hätten uns locker plattmachen oder als Futter für die Zarathustra-Einsatztruppe gefesselt zurücklassen können. Warum haben sie's nicht getan? Oder warum haben sie nicht unsere Villa geleakt, wenn sie uns aus dem Weg räumen wollen?"

Tom schüttelte den Kopf. "Wenn sie die Villa leaken, ist Steffi auch weg vom Fenster - die posiert ja weiterhin als Connor, und ich glaube nicht, dass sie die den Wölfen zum Fraß vorwerfen würden. Nein, Ikarus wird sich nicht direkt gegen uns stellen. Aber möglicherweise will er uns über Elyxir weiter ausspionieren. Davor müssen wir uns schützen."

"Dann schlage ich vor, wir machen genau das", meldete sich Pandora zu Wort. "Ich denke, ich spreche gleich mal mit Steffi, dass sie was für uns organisiert..."

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Was kann Steffi denn organisieren?

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