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Chapter 8 by Meister U Meister U

What's next?

Er klingelt

Die Klingel schallt durch das stille Haus. Ein schriller, erwarteter Ton, der ihr direkt in den Unterleib schießt. Sie atmet einmal tief durch, lässt ihn einen Moment zappeln, bevor sie die Tür öffnet.

Da steht er. Niklas. Größer, als sie ihn in Erinnerung hatte. Seine Hände sind in den Jackentaschen vergraben, eine unsichere Geste, die ihr ein Gefühl der Macht gibt.

"Hey", sagt er, seine Stimme ist belegt.

"Hey. Komm rein." Sie tritt zur Seite, und er streift sie fast, als er über die Schwelle tritt. Die Tür fällt ins Schloss, ein dumpfes, endgültiges Geräusch.

Die Stille im Flur ist fast unerträglich. Sie mustert ihn, sein Profil im Halbdunkel.

"Bist du nervös?", flüstert sie.

Er schluckt. "Ein bisschen. Und du?"

Sie antwortet nicht mit Worten. Stattdessen tritt sie direkt vor ihn, so nah, dass sie die Wärme seines Körpers spürt. Ihre Finger finden den Reißverschluss seiner Jacke.

"Das hier ist überflüssig", murmelt sie und schiebt ihm die Lederjacke von den Schultern. Sie fällt mit einem weichen Plumps zu Boden.

Ihre Hände gleiten sofort unter sein Hemd, flach auf die feste, warme Haut seines Bauches. Er zuckt zusammen, ein scharfes Einatmen.

"Emma..."

"Still", unterbricht sie ihn sanft und zieht das Hemd über seinen Kopf. Sein Haar ist danach zerzaust, sein Blick unglaublig, verwundbar. Sie lässt ihre Fingerspitzen über seine Brust, seine Schultern wandern, genießt das Beben seiner Muskeln unter ihrer Berührung.

Dann öffnet sie seinen Gürtel. Das Schnappen der Schnalle ist laut in der Stille. Den Jeansknopf, den Reißverschluss. Sie spürt die Anspannung in ihm, die erregte Erwartung. Sie hakt ihre Finger in seine Hosen- und Unterhose und schiebt alles zusammen hinab.

Er tritt hastig aus der Kleidung, die jetzt um seine Knöchel liegt. Er steht nackt vor ihr, bis auf seine Socken, und in seinen Augen spiegelt sich eine Mischung aus Scham und ungezügelter Begierde.

Sie mustert ihn, langsam, genüsslich. Ein Lächeln umspielt ihre Lippen.

"Siehst du?", flüstert sie und führt eine seiner Hände an die Spitze ihrer seidenbedeckten Brust. "Jetzt bist du bei mir. Ganz allein."

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