Wie hat sie ihn denn gefunden?
Er hat eigentlich sie gefunden
Wenig später standen beide mit ihr zusammen im warmen Wohnzimmer in ihrem Haus, wo Steffen mit etwas blassem Gesicht auf der Couch lag. Er hatte die Gestalt eines kahlköpfigen, muskulösen Mannes irgendwo in seinen Vierzigern oder Fünfzigern angenommen und sah zu seinen Gefährten auf. "Sorry, dass ich euch und Pandora so viele Schwierigkeiten gemacht hab. Hätte nicht damit gerechnet, wie gut unser Zielobjekt überwacht wird."
"Pandora hat die Schuld dafür schon auf sich genommen", erzählte Alex. "Meinte, sie hätte nicht übersehen dürfen, dass die Nanoroboter für-"
"Nicht hier", unterbrach ihn Tom sofort, "nicht in Anwesenheit von Fremden. Wir wollen Romy nicht noch tiefer reinziehen, als sie es jetzt schon ist."
Romy errötete leicht. "Also, ich kann gerne aus dem Zimmer gehen, wenn ihr unter euch sein wollt."
Aber Steffen schüttelte den Kopf. "Wir besprechen uns, wenn wir wieder hier weg sind, und das sind wir in ein paar Minuten. Ich nehme an, Pandora ist schon auf dem Weg?"
"Sie braucht noch ein wenig, um abzusichern, dass du beim Einsteigen nicht gesehen wirst", erklärte Tom. "Kannst du laufen?"
"Besser, wenn ich gestützt werde", meinte Steffen. "Und du könntest mal schauen, ob du mein Bein besser versorgen kannst? Es tut ziemlich weh."
Romy wurde noch etwas röter. "Ich hab getan, was ich konnte, aber ich bin leider kein Arzt."
Tom nickte ihr beruhigend zu. "Keine Sorge, dafür bin ich einer. Roadie, vielleicht leistest du ihr draußen etwas Gesellschaft, dass ich gut arbeiten kann?"
"Klar doch." Alex blickte zu Romy. "Komm, lass uns ein wenig plaudern. Bin neugierig, wie du hier in unseren Einsatz reingeplatzt bist."
"Halb war's ein Zufall, halb hat mich Eidolon schon vorher kontaktiert." Romy ging mit ihm zusammen aus dem Zimmer und den Flur herunter. "Ich wohne im gleichen Ort wie euer Einsatzziel, darum meinte er, ich sollte mich mal bereithalten. Dass es so gefährlich werden würde, hat er aber vorher nicht erwähnt."
Alex nickte. "Woher kanntet ihr euch überhaupt?"
"Na ja..." Romy öffnete eine andere Zimmertür und trat hindurch - offenbar war es ihr Schlafzimmer. "Wie soll ich das sagen, ich bin schon lange ziemlich vertraut mit euch Leuten. Euch Besonderen. Hab schon in der Schule erfahren, was ihr so könnt, und-" Sie musste etwas lachen. "Irgendwie bin ich seither nie ganz von euch losgekommen. Weißt du, ich war bis vor ein paar Jahren noch ne Aktivistin für eure Rechte. Bis sie das dann ganz verboten haben."
"Ist Eidolon so auf dich aufmerksam geworden?"
Romy schien kurz zu überlegen. "Nicht ganz richtig", sagte sie, wobei sie beiläufig ihren Rock aufknöpfte und auf einen Stuhl warf. "Auf mich aufmerksam geworden ist er, weil ich von einem von euch ein Kind hatte."
"Oh." Alex sah sie interessiert an. "Wohnt es auch hier?"
"Es hat nie hier gewohnt." Romy öffnete den Schlafzimmerschrank und zog eine Jeans hervor, in die sie jetzt schlüpfte. "Inzwischen lebt es in einem anderen Land, bei einer anderen Familie, da, wo es sicher ist. Eidolon war damals unter den Leuten, die geholfen haben, ihm eine neue Identität zu geben. Daher kennen wir uns. Ich bin ihm echt was schuldig." Sie lächelte. "Alles Gute in meinem Leben hab ich von euch."
Alex lächelte zurück. "Na, bestimmt wird's außer deinem Kind noch andere schöne Sachen geben, und die hast du nicht von uns."
Aber Romy schüttelte den Kopf. "Da irrst du dich", gab sie zurück. "Das Haus hier? Konnte ich mir nur leisten, weil ich einen Riesenhaufen Geld dafür bekommen hab, mein Kind zur Adoption freizugeben. Das Angebot für den Marketingjob, den ich heut hab? War ne Empfehlung von einer von euch. Und eh ich es vergesse: Als ich achtzehn war, hatte ich noch ganz normale kleine Tittchen. Dann wurde ich schwanger, und mit neunzehn hatte ich die hier..." Und mit diesen Worten zog sie ihren Pullover über den Kopf und präsentierte Alex ihre herrlich großen, festen und makellosen Melonen von mindestens Körbchengröße E.

"Ich hatte nicht einen Tag Probleme mit meinen Möpsen", sagte sie stolz. "Keine Rückenschmerzen. Keine Dehnungsstreifen. Ich brauch bis heute keinen BH, und wenn ich meine Knospen ein bisschen verwöhne, produzieren sie sogar eine sehr leckere Milch. Dank denen hatte ich guten Sex, wann immer ich wollte. Auch wenn er nie wieder so gut war wie der, den ich in der Schule hatte." Sie seufzte leise.
"Und die sind dir in gerade mal neun Monaten Schwangerschaft so groß geworden?" meinte Alex erstaunt.
Romy kicherte. "Sogar noch schneller als das. Aber ich glaube, da ist nicht nur meine Schwangerschaft schuld dran. Weißt du..." Sie senkte die Stimme ein bisschen. "Mein damaliger Freund, dessen besondere Kraft war, dass er wirklich literweise Sperma hatte. Und er hat so gut wie alles davon in meinen Bauch gespritzt. Ich war täglich wirklich kugelrund von seinem Samen in mir! Ich bin mir sicher, meine Möpse haben sich deswegen so gut entwickelt, weil ein Teil seiner besonderen Kräfte da hineingewandert ist. Weil, eure Gene, die hab ich nicht. Die haben schon vor Jahren mit mir einen Test gemacht, und ich war dabei unauffällig. Also muss das sein Sperma sein, das immer noch in mir wirkt." Erneut seufzte sie. "Ich wünschte, ich könnte das noch mal haben; den ganzen Bauch prall mit Männersaft gefüllt. Nur noch einmal, als Erinnerung."
Alex schluckte. "Also... Wie soll ich das sagen - dabei könnte ich dir vielleicht sogar helfen."
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