Chapter 2
by
Meister U
Welche Challenge?
Ella im Whirlpool
Das Wasser plätschert leise. Ich liege zurückgelehnt, die Arme auf dem Rand, und spüre, wie die heißen Blasen meinen Rücken massieren. Über mir geht der Himmel in tausend Farben unter, von einem tiefen Orange zu einem zarten Lila. Ich schließe die Augen und atme den lauen Sommerabend ein. Mein neuer Bikini, ein knalliges Türkis mit einem komplizierten, aber wunderschönen Knoten seitlich an der Hüfte, fühlt sich an wie eine zweite Haut, seidig und ein bisschen verwegen. Er ist so aufregend, wie ich mich in ihm fühle.
Ob ich morgen wirklich noch die Steuererklärung anfangen muss? Dieses schlechte Gewissen, das einen an sonnigen Tagen verfolgt, als wäre Freizeit ein Verbrechen. Dabei ist es doch nur ein Stapel Papier.
Eine leichte Brise streicht über meine nassen Schultern und kühlt die Haut angenehm, ein Kontrast zur wohlig-warmen Woge, die meinen Körper umschließt. Ich lasse meine Finger durch das brodelnde Wasser gleiten und beobachte, wie sich die Muster der Blasen verändern. Der Duft von nassem Holz von der Terrasse und der schweren, süßen Blüte des Jasmins, der sich über den Zaun rankt, mischt sich zu einem berauschenden Sommerparfüm. Ich strecke meine Zehen aus dem Wasser und sehe zu, wie die Wassertropfen in der letzten Abendsonne glitzern.
Eigentlich müsste ich mir neue Handtücher kaufen. Die alten sind so abgewetzt und grau. Warum werden weiße Handtücher eigentlich so schnell langweilig? Vielleicht sollte ich mich für ein kräftiges Bordeaux oder ein dunkles Grün entscheiden.
In der Ferne höre ich das gedämpfte Lachen von Nachbarn, die wohl auch den Abend im Garten genießen. Das Geräusch von Eiswürfeln, die in einem Glas klimpern. Es fühlt sich an, als wäre ich in einer Seifenblase eingeschlossen, abgetrennt von der Welt, aber doch ein Teil von ihr. Ich lasse mich tiefer ins Wasser sinken, bis es mir bis zum Kinn reicht. Der türkise Stoff des Bikini-Oberteils hebt sich unter der Wasseroberfläche fast magisch ab, wie ein leuchtender Schatz in den Tiefen des Pools.
Dieses eine Lied, das mir den ganzen Tag nicht aus dem Kopf geht. Ich kenne nicht mal den Text, nur diese eine nervtötende Zeile, die sich immer wiederholt. Vielleicht sollte ich es einfach mal googeln, anstatt es zu ertragen. Aber dafür müsste ich aufstehen, und das kommt nicht in Frage.
Eine einzelne Fledermaus huscht lautlos durch die dämmerige Luft, ein schneller, schwarzer Schatten gegen das immer tiefere Blau des Himmels. Der erste Stern wird sichtbar, ein einsamer, blinzelnder Punkt. Ich denke daran, wie ich mir diesen Bikini gekauft habe, online, in einem Anflug von Mut. Er ist ganz anders als alles, was ich sonst trage. Er ist für mich, nicht für den Blick der anderen. Obwohl… der Gedanke, dass jemand mich so sehen könnte, selbstbewusst und ein bisschen geheimnisvoll, ist nicht ganz unangenehm.
Ich frage mich, was der Kollege, mit dem ich heute Morgen dieses unangenehme Gespräch hatte, jetzt gerade macht. Sitzt er auch irgendwo und grübelt darüber nach? Oder hat er es längst vergessen? Wahrscheinlich Letzteres. Männer tun das oft, denke ich.
Das Summen der Pumpe verstummt plötzlich, und für einen Moment ist es still, nur das leise Plätschern des abklingenden Wassers und das Zirpen der ersten Grillen sind zu hören. Die Stille ist fast überwältigend. Ich bleibe noch einen Moment sitzen, spüre die Wärme, die mir in den Knochen steckt, und die kühle Luft auf meinem Gesicht. Langsam, fast ****, hebe ich mich aus dem Wasser. Der laue Abendwind küsst meine nasse Haut und ich fröstle leicht. Der türkise Bikini klebt an mir, und ich fühle mich, als hätte ich die Magie des Abends direkt auf meiner Haut gespeichert.
Morgen früh ist Mülltonnentag. Die graue Tonne muss raus. Das darf ich auf keinen Fall vergessen. Jetzt, wo ich dran denke, wird es mir bestimmt nicht entfallen. Oder?
Mein Finger findet den Knopf an der Seite fast von selbst, ein reflexartiges, fast trotziges Drücken. Das surrende Geräusch setzte wieder ein, lauter und energischer als zuvor. Ich lasse mich zurück ins Wasser sinken, und diesmal ist die Wirkung eine ganz andere. Der heftige Strahl der Düse trifft genau den Platz zwischen meinen Beinen, ein konzentrierter Sog von tausend kleinen Blasen, die gegen diesen weichen, verborgenen Teil meines Selbst pressen.
Die Rechnung liegt noch auf dem Küchentisch. Ich sollte sie eigentlich heute noch bezahlen, online. Lastschriftverfahren ist so praktisch, warum nutze ich das nicht öfter?
Ein elektrisierendes Prickeln schießt von diesem Punkt aus durch meinen gesamten Körper, ein so unerwarteter und intensiver Impuls, dass mir der Atem stockt. Es ist kein sanftes Plätschern mehr, es ist eine gezielte, pulsierende Massage. Mein Herzschlag beschleunigt sich, passt sich dem Rhythmus der Pumpe an. Die Empfindung ist so direkt, so aufregend, dass ich die Augen schließe und mich einfach davon treiben lasse.
Ohne nachzudenken schiebe ich meine Hände unter die elastischen Bündchen meines Höschens und schiebe es über meine Hüften, nach unten. Es landet mit einem leisen, nassen Platsch auf den Holzdielen neben dem Whirlpool. Jetzt ist nichts mehr zwischen mir und dem brodelnden Wasser. Die Blasen strömen direkt über meine nackten Oberschenkel, meinen Unterleib, jede einzelne Pore meiner Haut scheint lebendig zu werden.
Ich muss mich morgen früh um acht bei der Arbeit anmelden. Das Meeting ist sicher wieder nur Zeitverschwendung. Warum können Besprechungen nicht einfach per E-Mail abgehalten werden?
Die Berührung fühlt sich nicht mehr nur angenehm an. Sie fühlt sich an wie eine Einladung. Wie eine zaghafte, dann immer stärker fordernde Erkundung. Ich lehne meinen Kopf zurück, lasse die Arme schwer an den Seiten herabsinken und gebe mich dieser neuen, aufregenden Wirkung hin. Die Hitze des Wassers vermischt sich mit einer anderen, inneren Hitze, die in meinem Becken zu glühen beginnt.
Jeder Puls der Düse ist ein Stakkato der Lust, das mich durchfährt. Meine Hände umklammern den Rand des Whirlpools, die Knöchel weiß. Die Gedanken, die mich eben noch plagten, sind weggefegt, ersetzt durch ein einziges, überwältigendes Gefühl. Ich beiße mich auf die Unterlippe, um kein Geräusch von mir zu geben, obwohl ich ganz allein bin. Der Kontrast aus der kühlen Abendluft auf meinem Gesicht und der heißen, orchestrierten Stimulation unter der Wasseroberfläche ist unerträglich und himmlisch zugleich.
Die Jasminblüte da drüben duftet so intensiv heute Abend. Fast betäubend. Ich sollte mir morgen einen Strauß abschneiden und ins Wohnzimmer stellen.
Mein Körper spannt sich an, ein Bogen aus purem Verlangen. Alles konzentriert sich auf diesen einen Punkt, wo das Wasser mich küsst, mich umspült, mich antreibt. Es ist, als ob die kleinen Bläschen winzige, lachende Münder wären, die ein Geheimnis in meine Haut flüstern, das nur mein Körper versteht. Ich atme aus, tief und zitternd, und lasse die aufsteigende Welle einfach über mich hinwegrollen.
Es bleibt nicht bei der einen Welle. Gerade als ich denke, der Höhepunkt würde nachlassen, zieht sich eine neue, tiefere Ladung in mir zusammen. Sie baut sich langsam auf, ein unaufhaltsamer Druck, der nicht mehr nur zwischen meinen Beinen tobt, sondern von dort ausstrahlt, meinen ganzen Unterleib in einen einzigen, flüssigen Glutkern verwandelt. Ein leises Stöhnen entweicht meinen Lippen, das ich nicht mehr **** kann oder will.
Ich habe vergessen, die Gartenliege reinzuholen. Wenn es nachts noch taut, wird das Polster wieder ganz nass.
Die zweite Welle bricht über mir zusammen, heftiger und langanhaltender als die erste. Sie ist kein punktueller Ausbruch mehr, sondern eine Überschwemmung aller Sinne. Meine Hüften heben sich unwillkürlich, drücken sich gegen den pulsierenden Strahl, suchen noch mehr von dieser berauschenden Reibung. Die Zuckungen fahren mir tief in den Bauch, wellenförmig, rhythmisch, als würde mein Innerstes durchgeschüttelt.
Die Empfindung weitet sich aus, als würde sie in meine Gliedmaßen schießen. Ein Kribbeln in den Fingerspitzen, ein Pochen in den Zehen. Selbst mein Nacken, meine Kopfhaut, alles ist Teil dieses einen, alles verzehrenden Gefühls. Die Welt um mich herum – der duftende Jasmin, die zwitschernden Grillen, der abendliche Himmel – sie existiert nicht mehr. Es gibt nur noch diesen Körper, diesen Whirlpool, und die archaische, pure Energie, die mich durchströmt.
Da ist ein Stern, der viel heller blinkt als die anderen. Vielleicht ist es die Venus. Oder doch ein Satellit? Ich werde es nie wissen.
Mein Atem kommt in stoßenden, heißen Stößen. Ich presse meine Augenlider zusammen und sehe Funken, Muster aus purpurrotem und goldfarbenem Licht, die hinter meinen Lidern tanzen. Der Orgasmus hält mich fest, umklammert mich mit eisernen, doch wonnevollen Fäusten und schüttelt mich, bis ich nichts mehr bin als ein Bündel aus Nerven und surrendem Vergnügen.
Langsam, ganz langsam, lässt die Intensität nach. Die Zuckungen werden schwächer, der Puls der Düse ist nur noch ein fernes, sanftes Hämmern. Ich liege völlig erschöpft und atemlos im Wasser, jede Faser meines Seins ist schwer, weich und zufrieden. Eine wohlige Wärme, die von innen kommt, hüllt mich ein. Ich fühle mich gereinigt, geleert und gleichzeitig unglaublich voll – erfüllt mit einer tiefen, ruhenden Stille.
Ich sollte wirklich langsam reingehen. Das Wasser fühlt sich kälter an.
Ich öffne die Augen. Der erste Stern ist immer noch da, und jetzt sind es ein Dutzend mehr. Sie funkeln kühl und gleichgültig herab auf meine dampfende, nachbebende Haut. Ein Lächeln, über das ich keine Kontrolle habe, breitet sich auf meinem Gesicht aus. Der aufregende Bikini fühlt sich an wie ein Teil von mir, ein Zeugnis dieser heimlichen, intensiven Ekstase. Für einen Moment, nur einen einzigen, war ich komplett frei.
Jetzt noch schnell ein Foto von mir, so dass meine Muschi gerade so im Schaum verschwindet. Ich sende es in die Gruppe „Orgasmus-Challenge“
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Die Challenge
Wie weit gehst du?
Bereit, dich der Herausforderung zu stellen und das Unbekannte zu erkunden? Dann stürze dich in diese fesselnde Sammlung und entdecke, wie weit die menschliche Lust und Begierde gehen können. Aber sei gewarnt: Einmal akzeptiert, gibt es kein Zurück mehr.
Updated on Dec 14, 2025
by Meister U
Created on Feb 15, 2024
by Meister U
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