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Chapter 2
by
drz
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Einmal in Leben
Es ist mitten im Winter. Draußen herrscht Stille und Dunkelheit umhüllt alles. Auch das kleine, aber feine Bordell, in das 2 Frauen eingebrochen sind. Das Etablissement ist innerhalb der Woche geschlossen. Betrieb ist hier nur am Wochenende. Lohnt sich sonst nicht.
Die 2 Frauen wagen nicht das Licht anzuschalten. Zu groß ist die Gefahr, entdeckt zu werden. Doch darüber brauchen sie sich keine Sorgen mehr zu machen. Längst ist es geschehen. Die Kameras und Mikrofone im großen „Saal“ haben längst den Einbruch gemeldet. Längst schon sieht der Lude, wer da in seim Reich eingefallen ist. Längst schon hat er abgewägt, ob es sich um Diebe oder Randalierer oder gar Moralapostel handelt. Eine der Frauen ist nackt, wie Gott sie schuf. Und der hat dabei wohl einen sehr guten Tag gehabt. Der Lude ist zu dem Schluss gekommen, dass es sich hier wohl einfach um 2 Frauen handelt, die den Kick suchen einmal in einen Puff eingebrochen zu sein.
So wird er Zeuge von dieser Szene:
Die beiden Frauen gehen zielstrebig zur Bühne. Dort steht eine alte Harley-Davidson; ein dicker Schlappen hinten, sehr tiefer Sitz, ein endlos langer Tank der an einer noch viel längeren Gabel an der ein sehr hohes Lenkrad endet. Chrom, schwarzer Lack und Leder bestimmen das Aussehen dieses alten ausgemusterten Choppers.
„Einmal im Leben! Petra, was machen wir hier? Wenn uns jemand erwischt? Du kannst doch nicht… Nur weil das noch auf deiner Liste steht?
Heike, es gibt keine Liste, die ich noch abarbeiten will bevor ich sterbe. Nein, ich will es wissen. Ich will wissen, warum mein Ex so von den Nutten geschwärmt hat, die auf so einem Ding getanzt haben sollen, als er mir sagt, dass er mich verlässt. Für eine von denen.
Aber du kannst doch nicht einfach so in den Puff einbrechen. Frag doch den Besitzer. Der lässt dich bestimmt auf die Maschine. Du mit deinen 32 Jahren siehst doch immer noch zum Anbeißen aus.
Ja klar. Und dann tanze ich hier vor allen Leuten. Nein Heike. Heute. Du weißt was der Arzt gesagt hat. Ich habe nur noch wenige Wochen. Also heute oder nie.
Mehr braucht der Lude nicht zu hören und macht sich auf den Weg in seinen Laden. Gefahr droht da wohl nicht. Aber trotzdem will er hin. Sehen, was wird. Aber vorher steuert er aus der Ferne die Heizung und gibt dem Raum ein paar Grad mehr. Es könnte heiß werden. Eine Mail mit dem Link der Überwachungskameras wird noch schnell an seine Stammkunden verschickt. Betreff: Wer will der erste sein. Gebotsende in einer Stunde.
Es ist immer noch Winter. Immer noch dunkel als der Bordellbesitzer seinen Laden betritt. Im Eingang findet er die von Petra abgelegte Kleidung, greift sich den Haufen und geht in das beste Zimmer seines Etablissements. Rotes Licht schaltet er ein und legt die Klamotten in den offenen Kamin. Ein paar Stücke Holz und im Nu ist ein Feuer angezündet, dass alles verzehrt. Er ist dabei äußerst leise und schleicht sich danach hinter den Tresen.
Die beiden Frauen sind immer noch da. Petra liegt Rücklings auf dem Motorrad und räkelt sich möglichst aufreizend. Doch will es ihr nicht wirklich gelingen. Man sieht ihr an, da ist was. Sehnsucht, Verlangen. Die Frau versucht elegant und verführerisch zu wirken. Doch außer ihrer Nacktheit ist da nicht viel. Er sieht einen Juwel, einen Rohdiamanten, dem der Schliff fehlt.
Zumindest kann er sie in das rechte Licht setzen und schaltet den Spot ein, der die Bühne nun hell erleuchtet. Die beiden Frauen schrecken auf und versuchen zu fliehen. Doch der Lude stellt sich ihnen in den Weg.
„Halt. Nicht so schnell meine Lieben. Was macht ihr Hier. Das ist mein Laden. Mein Bordell.“
Petra antwortet ihm: „Tschuldigung. Wir wollten nur mal das Motorrad ausprobieren. Nur mal sehen wie das ist. So als Nutte. Wir haben nichts kaputt gemacht. Bitte. Das ist mir peinlich. Können sie uns nicht einfach wieder gehen lassen? Ich zieh mich wieder an und wir sind dann weg als wäre nichts geschehen. Bitte.“
„Tja so einfach ist das nicht. Du bist doch nicht auf das Motorrad gestiegen, weil es ein Motorrad ist. Du bist neugierig. Richtig? Du willst es wissen. Du willst es erfahren. Also benimm dich wie die Nutte, die du sein willst und kommt mit. Ich gebe dir ein passendes Outfit. Deine Freundin kann dich schminken und ein wenig kellnern. Ein paar Freier habe ich schon besorgt. Die werden gleich da sein. Das wird das Abenteuer deines Lebens. Das willst du doch nicht missen.“
„Ja also ehrlich, ich würde mich gerne wieder anziehen und nach Hause gehen. Vergessen wir das alles.“
Tja nach Hause gehen kannst du. Aber wieder anziehen. Mit deinen Kleidern habe ich das Feuer im Kaminzimmer angezündet. Damit du es gleich schon warm hast mit deinen Freiern. Also benimm dich und komm her. Wir haben nicht mehr viel Zeit.“
Petra und Heike folgen dem Luden in die Garderobe. Dort angekommen darf sich Petra sündige Dessous und ein dazu passendes Minikleid anziehen. Passende Schuhe sind schnell gefunden. Wie abgesprochen schminkt Heike Petra mit übertriebenen Farben äußerst gekonnt. Der Lude unterhält sich dabei mit Petra und erfährt von ihrer Krankheit und der Trennung von ihrem Mann, von der kinderlosen Ehe und diesem Verlangen in Petra verstehen zu wollen, warum.
Warum sie ihren Mann an eine Hure verloren hat.
„Mädchen, das ist schlimm mit dir. Wirklich eine schlimme Sache. Aber weißt du was das schlimmste an der Sache ist? Du stirbst in wenigen Wochen und machst dir Gedanken über Dinge von gestern. Genieße dein Leben. Genieße jeden Tag. Ich sag dir was. Das hier ist der richtigste Ort an dem du sein kannst. Du wirst sehen. Es wird dir gefallen. Oder gefällt dir Sex nicht? Gar nicht? Vergiss deinen Mann. Das ist einer von vielen. Sag mir was dir gefällt. Und ich verspreche dir, ich besorg dir für jeden Tag einen, der es dir Besorgt. Was ist besser als ein erfülltes Sexleben. Worauf wartest du? Was die Leute von dir denken? Was soll´s. In ein paar Wochen bist du tot.“
Petra hat keine Antwort auf diese Frage. Aber die Worte haben sich genauso auf dem Weg gemacht wie die kleine Gruppe, die nun wieder Richtung Motorrad unterwegs ist. Am Ziel angekommen hallt es immer noch in Petras Kopf und sie findet keine Argumente. Der Mann hat recht. Was kann sie schon verlieren. Also will sie es wagen. Sie will heute eine Hure sein. Sie will.
Es ist immer noch Winter, immer noch dunkel als die ersten Freier den großen Saal betreten. Heike steht hinter dem Tresen und ist mittlerweile darin vertraut, was wo zu finden ist.
Petra räkelt sich auf dem Motorrad. Sie steigt auf und hebt dabei das Bein möglichst hoch. Sie tänzelt um das Heck, legt sich quer über den Sattel… Ihr wisst schon was Tänzerinnen in einem Nachtclub so machen. Der Lude steht dabei und gibt ihr Anweisungen. Beine breiter. Mehr ins Hohlkreuz. Zeig was du hast. Zeigt uns deine Titten. Deine Spalte. Spiel damit.
Und schnell lernt Petra dieses Spiel. Und jeder darf. Nur kucken. Nicht anfassen.
Doch damit ist es jetzt vorbei. 4 potentielle Freier haben sich eingefunden, die nun das Bieterrennen über den Anstich dieser neuen, noch unbenutzten Hure bestreiten. Unbenutzt. Keine Jungfrau. Aber dann. Eine verlassene Frau im besten Alter. Mit vernachlässigter Libido. Und sterbenskrank. Wozu braucht es da Kondome. Die hat keine Geschlechtskrankheiten und wird auch keine Kind gebären.
So etwas ist nicht nur selten, sondern auch begehrt. Und so verschwindet Petra mit den Herren einer nach dem Anderen ins Separee.
Es ist zwar immer noch Winter. Doch in der Morgendämmerung bringt Heike Petra nach Hause. Die Frau hat bei Ihrem ersten Auftritt als Hure die Potenz ihrer 4 Freier ausgiebig genossen. Sie ist glücklich und euphorisch.
„Das liegt an den Endorphinen, Oxytocin und Serotonin, welche in ihrem Blut freigesetzt wurde. Das führt zu einem sexuellen Nachglühen, das noch Stundenlang anhalten wird.“ Erklärt einer der Freier dem Luden.
„Ja, du als Arzt wirst es wissen. Sag mal. Ist Petra wirklich todkrank. Die wäre wirklich ein gutes Pferdchen in meinem Stall.“ Meint der Lude.
„Iwo. Die war bei mir total verheult wegen ihrer Trennung. Also dachte ich mir. Wie bekämpft man einen kleinen ****? Mit einem größeren. Nächste Woche wollte ich ihr sagen, dass es da eine kleine Verwechselung gab. Und alles wäre gut gewesen. Wer konnte den ahnen, dass die gleich bei dir einbricht.“
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Updated on Dec 2, 2025
by Papas_Liebling
Created on Aug 30, 2025
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