Welche Aufgaben wird Roger, Sue geben?
Eine Idee wird geprüft, bevor sie Realität wird
Liebe Leser. Likes, Kommentare und auch Vorschläge sind Willkommen.
So saß ich mit Sue auf meinem Schoß die ganze Nacht und sprach mit ihr. Es stellte sich heraus das Sue sehr intelligent war. Im Internat war sie Lehrerin für alle Fächer des Mädcheninternats geworden. Mit Ausnahme des Fachs Befriedigungstechniken, was einzig und allein Männern vorbehalten war, wurde sie Lehrerin. Dadurch bekam sie auch Zugriff auf Informationen die eigentlich Frauen nicht zugänglich waren und war in der Lage ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Ihr war bewusst in welch einer schlechten Lage das Land war. Die natürlichen Ressourcen waren seit Jahren erschöpft und die Überbevölkerung trieb diesen Prozess voran. Offiziell hatten die USA 1 Mrd Einwohner, inoffiziell sprach man von 1,3 Mrd. Abtreibungen und Verhütung war verboten und kulturell nicht akzeptiert, weil damit die natürliche Geilheit der Frauen unnötig reduziert wurde, und der Mann hatte jedes Recht, jederzeit eine Frau zu nehmen.
Ich erzählte Sue davon, wie die Welt außerhalb der USA in den letzten 50 Jahren die Bevölkerung von 8 Mrd auf 3 Mrd reduziert hatte. Das Mantra aller Gesellschaften wurde und ist "Wir Leben nicht von der Natur, sondern mit der Natur.". Paare hatten für gewöhnlich 2 Kinder, in ganz wenigen Fällen entschloss man sich zu einem dritten Kind.
Auch das Denken der Medizin und die Work Life Balance hatten sich stark verändert. Unsere Kinder durften ihre Kindheit und Jugend bis zu ihrem 18. Geburtstag genießen. Dabei war es der gesellschaftliche Standard die Schulen zu besuchen ohne Druck und Pflicht auszuüben. Die Schulen waren auch keine Schulen mit festen Lehrplänen und Programmen sondern Orte, an denen sich unsere Kinder trafen, um nach ihrem Sinn zu lernen. Die Schulfächer und die Inhalte wurden 2030 alle digitalisiert und mit der Künstlicher Intelligenz verstärkt. Die Kinder und Jugendlichen suchten sich Fächer und Inhalte selbst, entwickelten ihre eigenen Interessen und Schwerpunkte und suchten sich ihre Gemeinschaften.
Die Erfahrung hatte schnell gezeigt, dass es keine uninteressierten Schüler gab und das durch die ganze Gesellschaft angetrieben, die Randgruppen sich schnell auflösten. Im Alter von 18 bis 20 Jahren mussten die jugendlichen sich ihren Beruf suchen. Spätestens dann sollten sie sich und ihre Fähigkeiten erproben.
Ab dem 20 bis zum 50 Lebensjahr wurde gearbeitet. Dabei war jede Form der Arbeit gleichwertig. In der Forschung in der Produktion oder wo auch immer. Universitäten gab es nicht mehr, die Lehre erfolgte berufsbegleitend und somit auch sehr spezifisch und gerichtet. Feste Urlaubszeiten brauchte es nicht mehr, weil jeder darauf achtete seinen Interessen auch für die Gesellschaft einzubringen und sich stets zu entwickeln.
Mit 50 ging man in den Ruhestand, was nicht bedeutete nichts mehr zu tun. Man wurde Berater, aber es war auch anerkannt sich zurück und herauszunehmen. Das Konzept der Suizidzentren mussten sich die USA abgeschaut haben, aber sie hatten es pervertiert. In unserer Gesellschaft ging man mit 65 aus dem Leben, weil das Leben gelebt war. Man hatte erreicht, was man erreichen wollte, gesehen was man sehen wollte, erlebt was man erleben wollte. Sehr wenige verlängerten ihre Zeit bis zum 70 Lebensjahr, das waren aber zumeist Forscher die große Fortschritte für alle entwickelten.
Die Medizin unterstütze diese gesamte Art des Lebens, indem Krankheiten wirklich geheilt und nicht verwaltet wurden. Ärzte, die nicht heilten, sondern noch dem alten Geschäftsprinzip angehörten an den Krankheiten zu verdienen, sprich dem veralteten Motto >An einem gesunden Mensch verdient nicht der Arzt und nicht die Pharmaindustrie", wurden 2035 die Approbation entzogen.
Es dämmerte schon der Morgen und Sue und ich spürten eine Verbundenheit, die sich weit über die körperliche Anziehung hinwegbewegte. Uns beiden war klar, dass ich mich fertig machen musste für die Verhandlungen, die ja nur zum Schein geführt wurden, aber das konnte ich Sue nicht sagen. Und, ich wollte sie nicht zu meinem Werkzeug machen, das konnte ich nicht über das Herz bringen. Mit feuchten Augen sagte Sue "Ich würde so gerne mit Dir mitkommen, ich würde alles dafür tun. Wirklich alles. Diesem Land nicht als alte Frau ausgesetzt zu sein.".
Ich dachte kurz nach dann stand mein Entschluss fest, musste aber noch etwas nachfragen. "Sue wie wird festgestellt das eine Frau einen Eigentümer hat und andere sich nicht daran vergreifen dürfen?". Sie antwortete, "Da gibt es verschiedene Varianten, die auch kombiniert werden können. Als erstes wird in unserem implantierten Chip der Eigentümer hinterlegt. Nähert sich ein Mann einer Frau mit einem Eigentümer auf mehr als 50cm bekommt er über sein Implantat eine Nachricht in seine Datenbrille, seine Uhr, sein Ohrimplantat, oder bei der neusten Generation direkt in sein Auge projiziert. Eine weitere Art, sie mutet etwas altertümlich an ist aber noch am weitesten verbreitet, ist das Tätowieren oder Ritzen. In diesem Fall wird auf den Handrücken Name und Sozialversicherungsnummer des Eigentümers angebracht. Es ist sehr schmerzhaft, aber wie gesagt noch weit verbreitet. Die älteste und gesellschaftlich auch immer noch anerkannte Art ist das der Eigentümer seiner Frau ein Halsband anlegt. Dieses muss er von einer offiziellen Stelle erwerben. Es hat auch einen Transponder wie der Chip. Freuen müssen es so tragen das es immer sichtbar ist. Rote Halsbänder bedeuten das die Frau von niemanden gebraucht werden dürfen, es gibt keine Ausnahme. Es sind die teuersten und seltensten. Nur sehr reiche und gesellschaftlich herausstehende Persönlichkeiten erhalten ein Halsband für eine ihrer Frauen. Dann gibt es noch schwarze Halsbänder, in dem Fall darf die Frau zur Begleichung von Rechnungen zu Diensten verwendet werden. Und bei gelben Halsbändern ist es so dass diese zur Befruchtung freigeben sind, im Haushalt des Eigentümers aber ihre Verpflichtungen haben. In allen Fällen muss der Eigentümer für Unterkunft, Nahrung, Kleidung und Gesundheit der Frau aufkommen. Häufig werden dabei die Mindeststandards ausgereizt.". Sue schluckte, als sie dann noch einmal ansetzte, "Und zu guter Letzt gibt es noch den Keuschheitsgürtel. Es ist ein Slip ähnliches Kleidungsstück, dass aber an der Frau so befestigt wird, dass es nicht abgelegt werden kann. Sehr unhygienisch aber durchaus noch bekannt und verbreitet.".
Ich fasste meinen Entschluss und wenn Sue meine Prüfung bestand, würde ich sie erlösen. Ich duschte und zog mir frische Wäsche an, die mir Sue schon zurechtgelegt hatte. Mein Hemd war frisch aufgebügelt und sie wollte mir sogar in meine Unterwäsche helfen. Mit großen Augen sah sie meinen Penis der hur halb erigiert an mir herab hing. und ich sah, wie sich ihr Gesichtsausdruck verdüsterte.
Also musste ich wieder fragen, "Was hast Du?". Sie wand sich ab, aber ich zwang sie sanft mich anzusehen, indem ich ihr Gesicht in meine Hände nahm und zu mir drehte. "Ich hoffte Du würdest mich attraktiv genug finden. Aber es offensichtlich das ich Dir zu alt und zu hässlich bin. Es ist schon OK. Es ist mein Schicksal.", schloss Sue und sah mir fest in die Augen.
"Darf ich Fragen wie Du darauf kommst? Und denke daran! DIE WAHRHEIT!". "Du hast keine Erektion und Du machst keine Anstalten mich zu benutzen, das kann nur das EINE bedeuten.", war Sue's feste Meinung.
"Leider drängt die Zeit, liebe Sue. Bitte glaube mir, weder das eine noch das andere, ist es. Wenn ich heute Abend wieder komme, werden wir über dieses Thema reden. Bis dahin möchte ich das Du dich ausschläfst und dieses Zimmer nicht verlässt. Ich möchte Dich in diesem Zustand wieder finden und ich möchte nicht das Dich ein anderer Mann anfasst. Hast Du das verstanden?".
"Ja, habe ich. Und ich verstehe das Du mich wahrscheinlich erst später benutzen willst. Aber ich muss das Zimmer verlassen. Die Ausgabe der Nahrung für Frauen ist in der Tiefgarage. Es ist ein synthetisch hergestellter Energieriegel, genau abgestimmt auf die von der Frau verbrauchte Energie durch Befriedigung der Männer. Ich würde zwar nur den Mindestwert bekommen, aber das brauche ich, sonst verhungere ich auf Dauer. Leider werde ich auf dem Weg dahin schutzlos sein.". Fassungslos starre ich Sue an.
Ich ging zur Tür und riss sie auf. Wie zu erwarten, stand ein abgesandter der US-Verhandlungsabordnung vor der Tür als Aufpasser das ich nicht den Raum verlasse, oder wenn dann nur in Begleitung eines Offiziellen. Bevor er zu Wort kam, donnerte ich ihm mit altgewohnter Befehlsstimme entgegen. "Beschaffen Sie mir SOFORT für diese Frau da drin einen Energieriegel der obersten Kategorie. Außerdem 2 Liter Fruchtsaft, vorzugsweise Apfel oder Orange. Sie haben 3 Minuten. Wenn ich mich verspäte, weil die Sachen nicht da sind, haben Sie persönlich das zu verantworten. Sie haben 5 Minuten, um einen Wachmann vor diese Tür zu stellen der sicherstellt das NIEMAND und ich meine NIEMAND diesen Raum betritt oder verlässt bis ich wieder da bin. Haben Sie das verstanden?". Völlig von meinem Auftreten verblüfft stottert der Mann nur "Jawohl, Sir!" zückt sein Telefon und fängt an hektisch Nummern zu suchen.
Ich stürme wieder zurück ins Zimmer, weil mir die Zeit wegrennt, was aber auch meinem Plan entgegenkommt. "Sue. Du bleibst in diesem Zimmer wie ich es Dir aufgetragen habe. Gleich kommen Deine Nahrung und Getränke. Außerdem wird ein Wachmann vor der Tür Posten beziehen. Ich will Dich, und ich werde stinksauer, wenn ich Dich nicht genau so unberührt wieder hier vorfinde, wenn ich zurückkomme. Ist das klar?". Sue ist völlig verunsichert, weil ich jetzt so streng ihr gegenüber auftrete, als es an der Tür klopft. Mit Schwung öffne ich die Tür. Ein Page steht im Gang, daneben ein Hühne im Anzug mit einem altmodischen Ohrhörer. Als der Page mit dem Tablett zur Tür rein will greift der Hühne ihn unsanft an der Schulter und hält ihn fest. "Was an >Niemand betritt diese Suite!< hast Du nicht verstanden, Knirps?". Zitternd übergibt der Page mir das Tablett, auf dem ein Riegel liegt, der ca. 20cm lang ist und an den Kanten 3cm misst und auf dem ein großes "F" prangt, sowie eine Karaffe mit Apfelsaft und eine weitere mit Orangensaft. "Danke.", sage ich und nicke dem Hühnen zu der versteht und die Tür zu zieht.
Ich stelle das Tablett auf den kleinen Tisch ab, und Sue schaut mich ungläubig an. Dann fällt sie mir erst um den Hals und dann vor mir auf die Knie und umfasst meine Knöchel. "Steh auf und erkläre, was Du da tust.", sage ich ihr streng, weil ich nur noch 2 Minuten habe. Schnell steht sie auf, "F bekommen nur schwangere Frauen die trotzdem ihren Besitzer mindestens 3 mal am Tag befriedigt haben. Und Fruchtsaft bekommen nur Männer, niemals Frauen.".
"Ok. Genieße es. Entspanne Dich. Ich habe jetzt eine wichtige Verhandlung. Wir Kanadier können es uns nicht erlauben das wir Zölle auf Erdöl bezahlen müssen, das ist der wichtigste Punkt auf unserer Agenda. Wir beide sehen uns heute Abend, denke an das, was ich Dir gesagt und was ich Dir aufgegeben habe. Jetzt muss ich gehen.", damit drehte ich mich um, griff meine Tasche und mein Jackett und verließ die Suite.
Ist Sue eine Verräterin oder wir sie Rogers Gehilfin?
- No further chapters
- Add a new chapter
0 comments
No comments yet
The story has no discussion yet. Leave a note here when a branch gives you something to say.
No chapter comments yet
No one has commented on this branch yet. Add the first note above.