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Chapter 6 by drz drz

What's next?

Ein unmoralisches Angebot

2 Mädchen kamen. Eines blieb und löste mich ab. Das andere brachte mich auf ein Zimmer. Dort wartete schon der Mann, der vorher hinter dem Tresen stand.

Ich hätte eine gute Show abgeliefert. Meine Schwächen beim Stripptees wären durch meinen Einsatz mehr als ausgeglichen worden. Nur hätte ich meine Kleidung nicht ins Publikum werfen dürfen. Was wollte ich den zur nächsten Schicht anziehen.

Der Deal, den er mir vorschlug verschlug mir erst die Sprache. Doch nach ein paar Augenblicken war alles klar.

Ich war weit weg von zu Hause. Niemand wusste, wo ich war. Und Niemand würde je erfahren, was ich hier mache. Also konnte ich alles machen.

Der Tanz an der Stange dient nicht nur zum anlocken der Gäste.

Die Mädchen zeigen sich den Herren. Falls ein Gast mehr will als nur kucken, dann steckt er dem Wirt einen Zettel zu mit einem Gebot für die nächste halbe Stunde.

Er hatte eine ganze Hand voller Zettel.

Doch noch war ich Jungfrau. Also erklärte ich dem Barmann mein Dilemma.

Mein „jungfräulich in die Ehe“ ginge dann ja wohl nicht mehr.

Doch da hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Er zerriss alle Zettel in seiner Hand. Eine Jungfrau sei viel mehr wert, als die lumpigen paar Kröten.

In meiner nächsten Schicht sollte ich nicht tanzen. Dann wird meine Jungfräulichkeit versteigert.

Das höchste Gebot bekommt mich zuerst. Die unterlegenen folgen dann in Reihenfolge der Gebote. Der Trick ist ganz einfach. Die Gebote werden bei Abgabe bezahlt. So zahlt jeder soviel, wie er bereit ist für eine Entjungferung zu geben.

So fließt viel Geld in unsere Kassen. Meinte mein Barmann, der damit zu meinem Zuhälter werden wollte. Denn er wollte die hälfte des Umsatzes für sich behalten.

Das wäre hier so üblich. Die anderen Mädchen bekämen auch nur die Hälfte.

Die kosten aber auch nur 30 Mark pro Runde.

Ich als Jungfrau sei doch viel mehr Wert.

Mein Dilemma wurde durch seine Rede nicht wirklich geringer.

Aber was blieb mir anderes übrig. Meine Urlaubskasse war **** unterdimensioniert.

Entweder ich tanze 6 Tage an dieser Stange oder ich probiere aus, was die meisten anderen Mädchen in meinem Alter schon lange hinter sich haben.

Wie ich ja schon sagte. Ich war weit weg von zu Hause und niemand kennt mich hier.

Wie sollten meine Eltern je davon erfahren.

Und ewig lockt der schnöde Mammon.

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