Disable your Ad Blocker! Thanks :)
Chapter 40
by
Planlos
Was erwartet sie am nächsten Tag?
Ein sehr spezieller Arztbesuch
Als Andrea am nächsten Morgen unsanft aus dem Schlaf gerissen wurde, musste sie sich erst einmal in der für sie neuen Umgebung orientieren. Sie ging ins Bad und duschte sich für den anstehenden Arzttermin ausgiebig, auch in der Hoffnung, noch einige Spermareste rauswaschen zu können.
Nachdem sie die Waschmaschine geleert und die Wäsche in den Trockner gepackt hatte, trank sie noch schnell einen Tee. Gekleidet in einem Sommerkleidchen und der inzwischen obligatorischen Unterwäsche aus Sport-BH und weißem Höschen machte sie sich dann geführt vom Navi auf dem Diensthandy mit pochendem Herzen zur Frauenarztpraxis auf.
Noch nie war sie ohne ihre Mutter beim Arzt gewesen.
An der Anmeldung musste sie dann erschrocken feststellen, das sie ihre Krankenkassenkarte in der Eile vergessen hatte. Das junge Mädel hinter dem Tresen beruhigte sie jedoch mit ihrer freundlichen Art.
„Schon gut. Du bist also Andrea Meissner und das erste Mal bei uns, richtig?“
Andrea nickte stumm.
„So, dann füll bitte diese Unterlagen zu Deiner Person aus und hier noch ein Fragebogen zu einer wissentschaftlichen Studie zum Sexualverhalten junger Menschen bis 24. Es wäre schön, wenn Du diesen auch ausfüllen würdest. Er ist absolut anonym und deshalb stecke ihn bitte ausgefüllt in den rosa Blankoumschlag. Beides gibst Du dann bei mir ab, die Frau Doktor wird dann auch gleich bei Dir sein. Nimm doch im Wartezimmer solange Platz.“
Nachdem Andrea den Bogen zu persönlichen Angaben ausgefüllt hatte, widmete sie sich dem zweiten Fragebogen. Schon beim Überfliegen der Frage fing Ihr Herz an zu rasen.
Begannen die Frage anfänglich eigentlich harmlos mit der Frage nach dem ersten Mal, wurde sie fortschreitend immer expliziter, wie beispielsweise gleichgeschlechtlicher Sex, Anzahl der Sexpartner in den letzten 4 Wochen, und zuletzt sexuelle Vorlieben wie beispielsweise Oral-, Vagianl- oder Analverkehr, DP, Sextoys etc.. Zu all diesen Fragen kreuzte sie immer nur an „k.A.“, zumal ihr die genannten Begriffe auch vielfach nichts sagten.
„Frau Meissner, bitte Behandlungszimmer 2“ hörte sie schließlich jemanden rufen. Schnell packte sie das Faltblatt in den Umschlag, stand auf, übergab die Unterlagen der freundlichen Arzthelferin und betrat schließlich das Behandlungszimmer 2.
Zunächst war sie allein bis dann eine etwas zu korpulente Ärztin in weißem Kittel den Raum betrat, sie kurz begrüßte und hinter dem Schreibtsch Platz nahm.
„So Frau Meissner, sie sind also das erste Mal hier. Was ist denn der Grund für Ihren Besuch? Irgendwelche Beschwerden?“.
Andrea wusste nicht so recht, wie sie es ausdrücken sollte, brachte dann aber wenig flüssig die Antwort heraus. „Ich brauche die Pillen danach und dann noch die für die zukünftige Verhütung.“
Die Ärztin schaute sie dabei auf eine unangenehm durchdringende Weise an bis sie schließlich sagte: „Gut, dann machen Sie sich mal hinter dem Vorhang frei. Ich muss Sie als neue Patientin erst einmal in Augenschein nehmen.“
Die Art, wie die Ärztin das sagte, klang mehr nach einem Gefängniston, als nach der einfühlsamen Art, die sie bisher kannte.
Während Andrea ihr Sommerkleid hinter dem Vorhang auszog, stellte die Ärztin auf der anderen Seite weitere sehr präzise Frage.
„War es einvernehmlicher Sex, den Sie hatten, oder wurden Sie gegen Ihren Willen sexuell mißbraucht?“
„Einvernehmlich“ war Andreas Antwort.
„Wie oft hatten Sie schon ungeschützten Sex?“
„Es war das erste Mal.“
„Das erste Mal ungeschützt, oder das erste Mal überhaupt?“.
„Das erste Mal überhaupt“, war Andreas Antwort.
„Dass Ihr Mädels es auch nicht lernt, Euer Verlangen mal zu kontrollieren oder wenigstens vorzusorgen. Ich versteh es einfach nicht.“
Nun trat Andrea eingeschüchtert hinter dem Vorhang hervor, nur noch bekleidet mit BH und Slip, was bei der Ärtzin gleich zu der Reaktion führte: „Sie sind hier bei einer Frauenärtzin, wie soll ich Sie so untersuchen? Ich brauche Sie nackt, ganz nackt und dann stellen Sie sich in die Kabine dort, wir machen dann schnell einen Scan Ihres Körpers.“
Nachdem Andrea sich der restlichen Kleidung entledigt hatte und nun nackt vor der Ärtzin stand, kam die nächste Äußerung.
„Was ist denn das? Sie haben ja einem vollen Busch zwischen den Beinen. Wie soll denn der Scanner Ihren Venushügel erfassen? Nein, so kann ich sie nicht scannen. Alex, kommst Du bitte mal.“
Es dauerte nur wenige Sekunden und eine Frau Ende 20 mit kurzgeschorenem Haar und in weißem Kittel stand im Behandlungszimmer.
„Alex, ich glaube, Du musst unserer jungen Patientin mal helfen mit ihrer Intimfrisur, ich bin gleich wieder da.“, sagte die Ärztin und entschwand.
Mit einem freundlichen Lächeln trat Alex schließlich auf Andrea zu.
„Setzt Dich mal in den Behandlungsstuhl dort, ich hole kurz die notwendigen Utensilien.“
Als Andrea im Behandlungsstuhl saß, kam Alex auch schon mit den Utensilien.
„Ach, ich bin übrigens Alex. Hast Du Dich schon mal untenrum rasiert, oder soll ich das machen? Ich mach das oft und gern. Du musst es nur sagen.“ Dabei schaute sie Andrea lüstern lächelnd in die Augen.

Comments