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Chapter 40 by gha93 gha93

What's next?

Ein friedliches Abendessen

Wir waren die letzten, die die Küche betraten. Anja, Robert und Ben saßen schon am Tisch und Pia verteilte gerade das Essen.

Es gab Spaghetti Bolognese.

Jennifer und ich nahmen auf der Bank Platz.

Ben erzählte gerade, wie er zusammen mit Johannes einen besonders schweren Gegner in seinem Videospiel besiegt hatte, während Anja gelangweilt in ihren Nudeln stocherte. Wenigstens hatte sie noch niemanden angeschnauzt.

Es waren die kleinen Dinge.

Nachdem Jennifer von ihrer Mutter eine Portion bekommen hatte, hielt auch ich ihr meinen Teller hin.

"Möchte jemand Parmesan?", fragte Robert freundlich.
"Ja, danke", sagte Jennifer, streute sich etwas auf den Teller und reichte mir anschließend die Dose.

Ich verteilte den Käse großzügig auf der Soße und gab Robert die Dose zurück.

"Willst du auch was, Anja?", fragte Robert vorsichtig.
"Nein, ich ...", begann Anja, wurde dann aber ruhiger.

Sie schaute Robert kurz ins Gesicht und wich dann verlegen seinem Blick aus.

"Nein ... danke."

Pia sah ihre Tochter mit hochgezogenen Augenbrauen an. Sie konnte sich nicht daran erinnern, dass sie sich jemals bei Robert bedankt hatte.

Auch Robert war etwas verwirrt. Er hatte fast damit gerechnet, wieder von Anja angefahren zu werden.

Dass diese Reaktion ausblieb, war ... unerwartet ... aber schön.

Er stellte den Parmesan in die Mitte des Tisches und richtete seine Aufmerksamkeit auf seinen Teller.

Unterdessen hatte Ben seine Berichterstattung abgeschlossen.

"Und, was habt ihr heute gemacht, Jennifer?", fragte Pia interessiert.

Jennifer verschluckte sich an den Nudeln und begann so heftig zu husten, dass ich mich dazu veranlasst sah, ihr auf den Rücken zu klopfen.

"Wir ... äh ... ich ...", stammelte sie.
"Wir sind ein bisschen durch den Ort gelaufen", half ich ihr auf die Sprünge. "Wir sind die Hauptstraße entlanggelaufen und haben uns unterhalten. Es war schön."

Jennifer beruhigte sich ein wenig.

"Wir haben auch Herrn ... Wie hieß er doch gleich, Jennifer?"
"Meier ...", sagte sie und wurde rot.
"Ah, genau. Herrn Meier getroffen."
"Oh, wie schön", bemerkte Pia erfreut, "Wie geht es ihm denn? Den hab ich ja schon ewig nicht gesehen."
"S... sehr gut", sagte Jennifer zurückhaltend.
"Ich hoffe, das ist in Ordnung, aber wir haben ihn für Samstag eingeladen", erklärte ich.
"Ja, natürlich ist das in Ordnung", sagte Pia. "Ich freue mich schon. Wie lange ist das wohl her? Bestimmt ... 15 Jahre? Verrückt."
"Ben und Anja, ihr kommt doch auch, oder?", fragte ich die beiden und ergänzte dann noch eine kleine Manipulation. "Ihr habt doch sicher Lust."
"Ich habe nichts anderes vor", sagte Anja ohne Gegenwehr.
"Ich bin auch dabei", stimmte Ben mit ein.
"Sehr schön. Das freut mich", trällerte Pia und schmiegte sich an ihren Mann.

Ansonsten war das Abendessen ziemlich ruhig. Wir aßen friedlich und unterhielten uns über die Ereignisse des Tages.

Zu Piasgroßer Überraschung räumte Anja, nachdem sie aufgegessen hatte, ohne sich zu beschweren oder dazu aufgefordert worden zu sein, ihren Teller in den Geschirrspüler und verabschiedete sich mit einem "Gute Nacht" in ihr Zimmer.

Kurze Zeit später waren auch die anderen Familienmitglieder satt und räumten ihre Teller ebenfalls weg. Während Ben sich schnell in sein Zimmer zurückzog und Pia schon mal in das Elternschlafzimmer ging, räumte Robert noch ein wenig in der Küche auf.

"Geh schon mal nach oben. Ich komme gleich nach", sagte ich zu Jennifer.

Was hat Tom vor?

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