Wie weit geht Manfred noch?
Ein belauschtes Gespräch
Ich stand eine Weile wie betäubt neben der Gartenliege, während sich unser Nachbar Manfred lachend von mir abwandte. Er pfiff wieder seine Melodie vor sich hin, während er durch die Büsche zurück in seinen eigenen Garten schlenderte.
Augenblicke später war ich allein und fragte mich ernsthaft, ob das alles tatsächlich passiert war. Hatte Manfred wirklich meine Tochter Alina mit Sonnenmilch eingerieben, ihr den Po massiert und schon die Hände zwischen ihren Beinen gehabt, als es an der Tür klingelte? Und hatte ich nichts Besseres zu tun, als stumm daneben zu stehen und vom Hinschauen eine Erektion zu bekommen?
Nachdenklich ging ich auf unser Haus zu, betrat durch die offene Schiebetür die Küche und hörte Stimmen im Flur. Alina und Vivi begrüßten sich und ich konnte Vivi fragen hören: "Läufst du immer mittags im Bikini durch die Wohnung?"
"Nein", sagte Alina, "ich war bis eben draußen im Garten. Im Internat habe ich sooooo wenig Sonne gesehen! Schau nur, wie blass meine Arme sind! Ich muss ein bisschen was nachholen."
Ich trat an die Tür zum Flur und Vivi und ich sagten uns flüchtig Hallo. Alina hielt ihren Unterarm neben Vivis. "Schau doch, wie viel Farbe du hast und wie käseweiß ich dagegen bin!"
Vivi musste lachen. "Ja, du siehst aus, als hättest du das letzte halbe Jahr nur im Keller verbracht! Aber schön, dass du jetzt wieder da bist. Wir werden die ganzen Tage im Freien verbringen, versprochen!"
"Na, dann komm mit raus", sagte Alina und zog ihre Freundin mit sich.
Ich sah den beiden nach und ertappte mich dabei, wie ich Vivis schönen Körper bewunderte. Sie war kaum zehn Zentimeter größer als Alina, nicht ganz so zart, aber sportlich schlank. Zum ärmellosen Shirt trug sie eine derart kurze Hose, dass gerade so der untere Rand ihrer Pobacken von Stoff bedeckt war. Die langen, nackten Beine steckten in flachen Sneakers. Insgesamt zeigte Vivi kaum weniger Haut als Alina im Bikini, war dabei aber schon so deutlich gebräunt, dass sich der leichte, blonde Flaum auf ihren Armen hell schimmernd abhob. Eine attraktive junge Frau, dachte ich bei mir und fühlte mich gleichzeitig ertappt. Betrachtete ich Vivi gerade so wie mein Nachbar meine Tochter?
Ich holte tief Luft, seufzte leise und sah mich in der Küche um. Mir fiel ein, dass Sandra mich mit dem Kochen beauftragt hatte. Sollte meine Frau vom Einkaufen zurückkommen und ich hätte die Zeit untätig vertrödelt, würde sie mir das den ganzen Tag lang übel nehmen.
Ich inspizierte den Kühlschrank und die Vorräte, während ich im Garten Vivi lauthals den neuesten Klatsch und Tratsch aus ihrem Freundeskreis verkünden hörte. Um die Reste des Grillabends zu verwerten, entschloss ich mich, dass es mittags einen Auflauf geben sollte. Ich schnippelte Gemüse, rieb Käse und rührte die Soße zusammen.
Nach einer Weile fiel mir auf, dass es im Garten verdächtig still geworden war. Sollten Alina und Vivi schon gegangen sein? Ich sah aus dem Fenster und sah beide nahe der Tür an unserem Gartentisch sitzen, nur hatten sie jetzt die Köpfe zusammengesteckt und die Stimmen deutlich gesenkt. Neugierig schlich ich näher an die Schiebetür, die einen Spalt geöffnet war. Ich wusste, wenn ich mich an die Wand lehnte und nur den Kopf leicht zur Seite legte, würde ich für die Mädchen unsichtbar bleiben.
Das Tuscheln der beiden war leise, doch gerade noch verständlich.
"Im Ernst?", flüsterte Vivi, "er hat dir wirklich zwischen die Beine an deine Muschi gefasst?"
"Ja, wenn ich es doch sage", bekräftigte Alina, "das war kein Zufall, seine Finger wären regelrecht in mir drin gewesen, wenn ich nicht noch das Bikini-Höschen angehabt hätte!"
"Wow, krass", murmelte Vivi, "und alles auch noch vor der Nase deines Vaters! Wenn der das mitbekommen hätte ..."
"Ich war völlig überrascht! Und verwirrt, weil seine Hände ja kurz davor noch auf meinem Po waren und sich das so unheimlich gut angefühlt hat, weißt du."
"Ja, mit seinen Händen kann der Typ umgehen", flüsterte Vivi.
"Wie ... wie meinst du das? Hat er etwa auch bei dir ..."
"Ach, nicht nur bei mir! Du kennst doch Kirsten, die Schwarzhaarige drei Häuser weiter? Die hat er auch schon in den Fingern gehabt! Er weiß verdammt gut, wie er uns heiß machen kann, das muss man eurem Nachbarn lassen!"
"Aber ... aber ich hatte ja keine Ahnung ...", stotterte Alina und ich muss sagen, auch ich war nicht weniger überrascht als sie. Was erlaubte sich Manfred da mit den Nachbarstöchtern? Und warum war mir das so absolut gar nicht aufgefallen?
"Er hat so warme, kräftige Hände", sagte Alina versonnen, was in meinen Ohren alarmierend klang.
"Ach, das ist ja noch gar nichts", kicherte Vivi, "dann musst du erst mal erleben, was er mit seinem Mund fertigbringt! Wenn er dich küsst und du seine Zunge im Mund hast, ist das einfach nur überwältigend. Und Kirsten sagt, so gut wie er hat ihr noch niemand die Muschi geleckt und es kam ihr innerhalb der ersten Minute."
"Bitte was?" Alina war sichtlich schockiert, aber Viviv kicherte nur.
"Hat er ... hat er dich auch so ... also mit dem Mund ...", wollte Alina stotternd wissen.
"Nein, leider nicht", sagte Vivi mit Bedauern in der Stimme, "aber er hat vor mir seinen Schwanz rausgeholt und wow, ich kann dir sagen, der kann sich sehen lassen!"
"Er ... er hat was?" Alina konnte es offenbar so wenig glauben wie ich.
"Naja, ich war in Manfreds Haus, wir hatten etwas gefummelt und ..."
"Ihr habt was?"
"Jetzt lass mich doch erzählen! Also, ich sehe, dass er eine ziemliche Beule in der Hose hat und wie ich ihn drauf anspreche, knöpft er sich die Hose auf und holt den Schwanz ans Licht. Lieber Himmel, das ist ein Teil! Ich konnte nur stumm drauf schauen, da greift er nach meiner Hand und legt sie sich auf das Ding. So weiche Haut und gleichzeitig stahlhart - also, das hat mich umgehauen!"
"Du lieber Himmel, das hast du mir ja noch gar nicht erzählt!"
"Tja, du warst eben lange weg", kicherte Vivi, "es ist viel passiert inzwischen."
"Und ... und du hast wirklich seinen Penis angefasst?"
"Ja, angefasst und gewichst. Mensch, hatte ich Schmetterlinge im Bauch! Und als er mich dann fragte, ob ich nicht auch mal mit der Zunge..."
In diesem Moment hörte ich aus dem Flur Schlüssel in der Tür klirren und Momente später betrat Sandra das Haus. "Hallo, bin wieder da!", rief sie im Hereinkommen.
Ich sprang so schnell und so leise wie ich konnte von der Schiebetür weg und war mit drei großen Schritten am Küchentisch. Im nächsten Augenblick kam auch schon meine Frau mit zwei großen Einkaufstüten zur Tür herein.
"Na, alles okay? Was macht das Mittagessen?"
"Ich ... Ich bin fast fertig", stotterte ich, "es ... es gibt Auflauf. Kann sofort in den Ofen, der müsste jetzt vorgeheizt sein..."
Ich wich Sandras Blick aus und tat so, als konzentrierte ich mich voll und ganz auf den Backofen.
"Ist alles in Ordnung?" Sandra runzelte die Stirn. "Geht's dir gut?"
"Wie... wieso fragst du?"
"Du hast ganz rote Wangen." Meine Frau sah mich besorgt an. "Wirklich alles gut bei dir? Hast du vielleicht Fieber?"
"Ach, das ist nur vom heißen Ofen", sagte ich und sah ihr in die Augen. "Wirklich, alles gut." Ich rang mir ein Lächeln ab und hoffte, das Thema damit zu erledigen.
Wie geht Peter mit seinem neuen Wissen um?
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