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Chapter 4 by BestBoy BestBoy

What's next?

Drohungen

Als Agnieszka am Abend nach Hause kam, fand sie im Briefkasten ein Foto von sich, das sie beim Einkaufen im Supermarkt zeigte. Agnieszka erschauderte zutiefst, ihre Eingeweide zogen sich zusammen und ihre großen, fleischigen Nippel unter dem BH wurden steinhart. Sie wusste, dass das eine direkte Drohung war. Agnieszka zitterte, musste sich setzen, um sich zu beruhigen.

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"Katrin Wehrle am Apparat", sagte Katrin in ihr Headset, das an ihren Computer in ihrem Büro angeschlossen war. Der Anrufer hatte seine Nummer unterdrückt.

"Ooooh … Ooooooh … Ouuuuuuuuh … Ooooooooh!", stöhnte es durch den Hörer.

"Wer ist da?", fragte Katrin etwas unsicher.

"Ooooooh … jaaaaaaa … Katrin … halt still … du geile Sau … oooooooh, ist das geil … wenn du nicht still hältst … ich mach dir weh … richtig weh … Katrin … Katrin …"

Katrin schluckte, sie presste die Knie zusammen, aber sie war nicht in der Lage, den "Auflegen“-Button zu drücken.

"Ja, ja, ja, ich spritze … Oh Gott, Katrin … ich spritze … siehst du, wie viel das ist…?", keuchte es aus dem Headset und ihre Hand an der Maus begann zu zittern.

"Oh Katrin, du bist so geil, deine fetten Titten, dein praller Arsch, oh Gott, wie mich das anmacht", sagte der Mann am anderen Ende der Leitung. "Ich stelle ich mir vor, wie es ist, dich zu ficken. Irgendwann komme ich vorbei und dann fick ich dich durch. Ob du willst oder nicht."

Er legte auf.

Katrin zitterte am ganzen Körper und ihr Herz schlug heftig gegen ihren Brustkorb. Sie nahm das Headset ab und konnte die nächsten fünfzehn Minuten nichts tun als auf den Bildschirm zu starren und heftig zu atmen.

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Siemtje empfing Al-Hassan in einem kleinen Besprechungszimmer im Verteidigungsministerium. Sie trug eine graue Stoffhose und eine weiße Bluse, unter der ihr sehr kleiner Busen nicht zu erkennen war.

Al Hassan kam nach den Höflichkeiten gleich zum Punkt.

"Ich hoffe, die Damen wissen, dass das Blockieren von Waffen einen ernstzunehmenden Disput bedeutet. Natürlich kann man versuchen, den eigenen Idealismus in die Tat umsetzen. Aber Idealismus allein reicht nicht. Meist sind in der Politik Menschen betroffen, Menschen die Maßnahmen zum Opfer fallen. Menschen, die falsche Entscheidungen treffen und dann persönlich darunter zu leiden haben", führte Al-Hassan aus und starrte ungeniert dahin, wo er Siemtjes Busen unter der Bluse vermutete.

Siemtje fühlte sich belästigt und war sichtlich verunsichert. Ihr war klar, was AL-Hassan sagen wollte: Ihr habt euch falsch entschieden und jetzt seid ihr dran. Ihr Herz schlug schneller und ihre Handflächen wurden feucht.

"Ja, aber es liegt bei uns, unsere Entscheidung in unserem Sinne zu treffen", antwortete Siemtje unsicher und spielte automatisch ihre persönliche Verantwortung herunter.

"Passen sie gut auf sich auf", verabschiedete sich Al-Hassan. Siemtje sank auf einen Stuhl im Besprechungszimmer und fragte sich, was mit der Entscheidung zum Stopp der Waffenlieferung ausgelöst würde. War sie in Gefahr? Persönlich, körperlich, nicht nur ihre Karriere?

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Noch am gleichen Abend trafen sich die drei Frauen in Siemtjes Büro zu einer Notfallbesprechung. Alle waren blass, aber Siemtje war die blasseste.

"Das ist kein Spiel. Die haben mich fotografiert, die beobachten mich", stotterte Agnieszka, die mit einem Bein wippte. "Sie wissen, wo ich wohne, und ich habe, gelinde gesagt, ein bisschen Angst."

"Die sind hinter uns her. Ganz persönlich. Das macht mir Angst. Wenn ich daran denke, wie der ins Telefon geröchelt hat, da kann man schon richtig Angst kriegen", sagte Katrin.

"Lasst uns jetzt nicht gegenseitig die Ohren vollheulen. Wir sollten uns darüber unterhalten, wie wir auf die Bedrohung, reagieren wollen. Personenschutz habe ich geprüft, dafür ist die Bedrohung nicht groß und nicht real genug", lenkte Siemtje das Gespräch in konstruktive Bahnen. Sie hatte ein unbestimmtes Gefühl der Furcht.

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