Was passiert mit der Nanny?
Drei Jungs in der Familie
Maria Mahlschrank war schon auf ihren neuen Fall gespannt. Sie hatte schon einige härtere Fälle zu lösen gehabt. Als studierte Psychologin und Mutter von vier Kindern war sie von ihrem Können mehr als nur überzeugt. Wie immer beobachtete sie vor ihrem neuen Fall von der Umgebung und den Familien-Mitgliedern.
Dieses Mal handelte es sich um einen alleinerziehenden Vater mit seinen Söhnen im Alter von 15, 16 und 18 Jahren. Sie wunderte sich nicht weiter, daß nicht ihr gewohnter Kameramann sie auf ihrem ersten Besuch begleitete, sondern ein ihr unbekannter Mann von südländischem Aussehen. Sie ahnte nicht, daß Paco ihn bezahlt hatte, um mit ihr die erste Begegnung zu filmen.
Der Vater machte einen sympatischen Eindruck auf sie, jedoch waren seine Jungs schon ziemliche Problemkinder. Sie waren alle sehr kräftige Jungs, sogar Michael der 15-jährige Benjamin der Familie. Alle schienen doch einen gewissen Hang zur Gewalt zu haben und ihr Vater hatte es sicher nicht leicht mit ihnen. Dennoch fuhr sie mit einem gewissen Optimismus zurück nach Hause, nachdem sie Anweisungen gegeben hatte, wo sie überall Kameras installiert haben wollte.
Am nächsten Tag wollte sie einen Tag mit der Familie verbringen und sie war so sehr von ihrem Können überzeugt, daß sie voller Vorfreude zu Bett ging.
Maria stand am nächsten Tag früh auf. Sie fuhr schnell zu ihrer Betreuungsfamilie. Maria war schon ganz gespannt auf den späteren Zusammenschnitt der Aufnahmen. Das Frühstück verlief ziemlich chaotisch und der 15-jährige Michael und der 16-jährige Jürgen gerieten sich schnell in die Haare. Ihr Vater schickte sie beide auf ihre Zimmer. Der älteste Sohn Robert warf ihr ein Lächeln zu:
„Meine beiden Brüder sind noch in der Flegelphase wie sie sehen.“
Ihr entging nicht der lüsterne Blick, den er ihr zuwarf. Maria war sich ihrer erotischen Ausstrahlung wohl bewußt, auch wenn sie heute wieder eine schwarze Bluse und eine schwarze Hose trug. Ihr Haar trug sie heute zu einem Zopf gebunden, weil sie schon beim ersten Besuch bemerkt hatte, wie sie die Jungs ansstarrten.
Sie unterhielten sich angeregt, als plötzlich das Telefon klingelte. Das Familienoberhaupt erklärte, daß er für ein paar Stunden ins Büro müsse und bat Robert doch inzwischen die Einkäufe fürs Wochenende zu tätigen.
Maria unternahm inzwischen einen Rundgang durchs Haus. Michael hatte sich inzwischen wieder beruhigt und Maria führte ein für sie zufriedenstellendes Gespräch mit ihm. Sie versprach ihm, mit Jürgen zu reden und bat ihn zunächst einmal auf seinem Zimmer zu bleiben.
Voller Tatendrang ging sie rüber zu Jürgens Zimmer. Die Zimmertür war nur angelehnt und Maria hörte verdächtige Geräusche aus seinem Zimmer. Vorsichtig öffnete sie die Zimmertür und schaute hinein. Die Überraschung verschlug ihr die Sprache:
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