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Chapter 9 by Jan1974 Jan1974

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Die zweite Kugel und 2 Finger versenkt

Die Ecke hinter dem Billardtisch war von der restlichen Caféfläche aus kaum einzusehen. Wer nicht gezielt zwischen den Regalen, Aufstellern und Möbeln hindurchschaute, bekam nur etwa die Hälfte des Tisches zu Gesicht – und vielleicht noch die kleine Stehbar, an der die wartenden Spieler gelegentlich einen Schluck tranken. Doch die Seite, auf die Sonja jetzt musste, lag vollständig im toten Winkel. Dort war man – zumindest für einen Moment – unbeobachtet. Zumindest von den anderen Gästen.

Sonja trat um den Tisch herum, suchte sich die passende Position zur weißen Kugel. Als sie sie gefunden hatte, stellte sie ihre Füße wieder weit auseinander, beugte sich mit gestrecktem Rücken tief über die grüne Filzfläche. Ihr Rock, der ohnehin hochgeschoben war, rutschte nun endgültig über ihre Hüften und gab den Blick frei – komplett. Ihr Hintern war nackt. Und feucht glänzend.

Tom trat lautlos hinter sie.
„Okay“, sagte er leise, „konzentrier dich auf den Stoß…“

Doch während er sprach, legte er ihr ohne Zögern die Hand direkt auf den bloßen Hintern. Seine Finger glitten über ihre warme, weiche Haut – und fanden schnell ihr Ziel. Ohne Umschweife streifte er mit dem Zeigefinger ihre feuchten Schamlippen, trennte sie sanft, glitt prüfend dazwischen. Ein leises Keuchen entfuhr Sonja.

„Tief durchatmen“, murmelte Tom dicht hinter ihr.
„Spür das Queue in deiner Hand… die weiße Kugel…“

Seine Stimme war ruhig, fast lehrhaft – im Kontrast zu dem, was er tat. Denn jetzt glitt sein Finger tiefer in ihre heiße Spalte, spürte die glitschige Hitze in ihr. Sonja stützte sich fester auf das Queue, schloss kurz die Augen, rang mit der Kontrolle.

„Versuch dir vorzustellen“, fuhr Tom fort, während er nun einen zweiten Finger in sie hineinschob, „…wie die weiße Kugel laufen soll. Wo sie auftrifft. Wo sie landet…“

Seine Finger bewegten sich langsam, aber bestimmt. Kreisende, fordernde Bewegungen, tief in ihr. Sonja zitterte leicht, ihr Atem ging flach, ihre Hüften begannen unwillkürlich gegen seine Hand zu drücken.

„Und wenn du das alles vor deinem inneren Auge siehst…“, sagte er mit einem schmunzelnden Tonfall, „…dann: einfach locker stoßen.“

Sonja versuchte es wirklich. Irgendwie. Trotz der pochenden Lust, trotz der drängenden Finger in ihr. Sie zielte – oder zumindest tat sie so – holte aus und stieß die weiße Kugel an. Sie rollte… ganz und gar nicht in die Richtung, die sie beabsichtigt hatte. Aber durch einen glücklichen Zufall prallte sie an zwei Banden ab – und schob eine andere, farbige Kugel geradewegs in die Seitentasche.

„Wow!“, rief Luca leise. „Die war drin!“

„Nicht schlecht…“, sagte auch Nico anerkennend.

Sonja selbst hatte von alldem kaum etwas mitbekommen – zu sehr war sie in dem Gefühl gefangen, das Toms Finger in ihr ausgelöst hatten. Erst die leisen Reaktionen der anderen Jungs holten sie zurück in den Raum.

„Respekt“, sagte Tom mit einem schelmischen Grinsen. „Dass du das in der Situation überhaupt geschafft hast.“

Sonja wollte etwas sagen, doch es fiel ihr schwer, Worte zu formen. Ihr Blick war glasig, ihre Wangen gerötet.
„Das war… äh…“ – sie rang nach Luft – „…reiner… Zufall.“

Mehr ein lustvolles Stöhnen als ein Satz.

Tom grinste.
„Na dann wollen wir doch mal sehen, ob du noch eine versenken kannst… Immerhin bist du ja nochmal dran. Aber diesmal…“ – er ließ seinen Blick über ihren entblößten Hintern wandern – „…kriegst du keine Hilfe von mir. Scheint ja auch so zu funktionieren.“

Sonja lachte leise, aber sie zitterte leicht, noch immer überwältigt vom Spiel zwischen Lust und Konzentration.
„Na vielen Dank auch“, murmelte sie, während sie sich langsam wieder aufrichtete.

Doch gerade als sie sich wieder vorbeugen wollte, zog Tom plötzlich seine Finger aus ihrer nassen Spalte. Die Leere war abrupt – und sie keuchte unwillkürlich auf.

„Sieh zu, dass du die nächste Kugel stößt“, sagte er mit einem amüsierten Tonfall, als wäre nichts gewesen.

Sonja biss sich auf die Lippe. Natürlich war sie enttäuscht – der plötzliche Entzug hatte sie mitten aus der Welle gerissen. Doch sie wusste, dass sie sich zusammenreißen musste.
Es geht hier um Billard… nicht um Orgasmen, erinnerte sie sich selbst – auch wenn es sich gerade genau andersherum anfühlte.

Sie trat wieder an den Tisch, die Beine noch immer etwas weich, und ließ den Blick über die verbliebenen Kugeln wandern.
„Na gut“, sagte sie halblaut, „dann schauen wir mal, wie weit ich alleine komme.“

„Ich steh direkt hinter dir“, flüsterte Tom.
„Falls du doch nochmal ’ne helfende Hand brauchst…“

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