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Chapter 5 by Levantin Levantin

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Die Verhandlung 2

Ja, ich wusste, dass dich das anmacht“, grinste Loona, während ich erneut Sperma über meinen Oberkörper verteilte. Ich konnte ein leises Stöhnen nicht unterdrücken.

„Scheint ganz schön abzugehen, dein Spielzeug. Ich werde es jedoch nicht anfassen. Du wirst damit also noch einen Moment alleine klarkommen müssen.“

„Man kann sie über mein Handy per App steuern“, brachte ich gerade so heraus.

„Interessant“, sagte Loona und griff nach meinem Handy, welches neben meinem Kopfkissen lag.

„Den Code, bitte, sonst kann ich es nicht entsperren.“

„127633“, sagte ich.

Mir war mittlerweile eigentlich alles egal. Mein Gehirn funktionierte nicht mehr richtig. Ich war nur noch geil und gleichzeitig wollte ich Entlastung für meinen mittlerweile doch stärker schmerzenden Penis haben.

„Ich nehme an, das ist die App hier. Wie lautet hier der Code?“ Loona sah mich fragend an.

„Der, der dein Handy entsperrt hat, funktioniert hier nicht."

Ich lief noch röter an, falls das überhaupt möglich war.

„Dominate me hard.“

Sie zog ihre Augenbrauen nach oben.

„War das eine Bitte?“

„Nein, das war der Code.“

Sie lachte laut auf und wandte sich wieder dem Handy zu. Kurz darauf stellten sowohl der Plug als auch der Penisring ihre Arbeit ein und gönnten mir eine Verschnaufpause. Mein Herzschlag beruhigte sich nun langsam.

„Also, wir haben einiges zu besprechen, John. Was bekomme ich von dir dafür, dass ich dir den Schlüssel für deine Handschellen wiedergebe?“ Loona sah mich neugierig an.

„Meine Dankbarkeit“, versuchte ich es.

„Ha ha, netter Versuch. Aber davon habe ich relativ wenig. Was hältst du davon, wenn du in Zukunft sämtliche Aufgaben, die für mich in der Wohnung zu erledigen sind, übernimmst? Das heißt kein Putzplan mehr, sondern du machst das immer. Für die Küche, das Bad und den Flur. Mein Zimmer werde ich selbst sauber machen. Dein Vater stellt ja nur für den vorderen Teil der Wohnung eine Putzkraft. Wir sollen ja angeblich lernen, wie es ist, selbst hinter sich aufzuräumen. Da du sein Sohn bist, ist es doch nur gerecht, wenn du dich ab heute alleine darum kümmerst, oder findest du nicht?“

Ich schluckte. „Ok, das kann ich machen.“

„Ja, das mache ich natürlich gerne für dich, wolltest du sagen, oder?“ Loona sah mich auffordernd an.

„Ja, das mache ich natürlich gerne für dich“, wiederholte ich gehorsam. Sie lachte auf.

„Du scheinst das mit deinem Passwort wohl doch ernst gemeint zu haben. In dem Fall ist es wohl auch für dich ein glücklicher Zufall, dass ich heute früher Schluss hatte, weil mein letztes Seminar ausgefallen ist.“ Ihr Blick wanderte über meinen nackten und Sperma verschmierten Körper.

Das Schlimme war, dass sie damit vermutlich sogar recht hatte. Ich hatte mir schon oft vorgestellt, von jemandem erwischt zu werden, und seit Loona hier eingezogen war, drehten sich der Großteil meiner sexuellen Fantasien um sie.

„Was bekomme ich noch von dir für den Schlüssel?“, fragte sie, ihre Augen wieder unschuldig weit offen.

„Ich finde den kompletten Haushalt für uns beide zu schmeißen, ist schon einiges“, sagte ich. Ich war mir zwar durchaus bewusst, in meiner Situation keine Forderung stellen zu können, aber kampflos klein beigeben wollte ich nun auch nicht. Loona lächelte, und es war dieses offene, freundliche Lächeln, das mich von der ersten Sekunde verzaubert hatte, als ich sie das erste Mal gesehen habe.

„Gut, da hast du vermutlich recht.“ Sie schlug die Beine übereinander und stützte ihren Kopf auf einer Hand ab.

„Was bekomme ich dafür, dass ich die Fotos niemandem zeige und auch unseren Eltern nichts von deinen perversen Spielen erzähle?“, ihr Grinsen wurde verschlagener.

Mein Mund wurde trocken.

„Bitte, Loona, das kannst du nicht machen.“

„Ich kann nicht? Du meinst wohl eher, du würdest dir wünschen, dass ich das nicht tue. Ich kann sehr wohl, wie du weißt.“ Ihr Blick wurde härter.

„Oder willst du vielleicht sogar, dass ich es rum erzähle? Dass nur meine Freunde wissen, was für ein kleiner perverser Wichser du bist. Meinst du, es würde Mädchen in deiner Klasse interessieren, was du so in deiner Freizeit treibst?“ Mein Schwanz fing an, sich erneut zu verhärten. Loona bemerkte es und lachte auf.

„Scheinbar habe ich ins Schwarze getroffen. Oh Mann, du hast echt eine versaute Fantasie, John. Gut.“

Sie richtete ihr Handy erneut auf mich.

„Sag mir, dass du gerne meine Haushaltsaufgaben übernimmst und dass du dich meiner sexuellen Führung unterwirfst. Sag mir, was du von mir hältst und sag mir, dass ich über dir stehe. Danach gebe ich dir gerne den Schlüssel. Kamera aus“, drückte sie auf ihr Display.

Ich schluckte schwer, das Fiepen in meinen Ohren war zurück, und mein Penis wurde erneut richtig hart.

„Ich übernehme gerne alle Aufgaben im Haushalt für dich, Loona. Du bist wunderschön. Ich unterwerfe mich deiner sexuellen Führung. Ich bewundere dich. Du bist so viel mehr wert als ich. Bitte sei meine Herrin.“ Meine Stimme klang rau und unsicher, aber es war alles klar und deutlich zu verstehen gewesen. Loona senkte ihr Handy.

„Wir werden noch eine Menge Spaß miteinander haben.“

Sie zog den Koffer unter meinem Bett hervor und transportierte ihn in ihr Zimmer. Ich lag einfach nur da. Mein Kopf pochte. Was war nur passiert, ich konnte es immer noch nicht fassen, was gerade abging. War das wirklich passiert? Ich suhlte mich in meinem Elend. Noch nie in meinem Leben hatte ich mich so erniedrigt gefühlt. Gleichzeitig war ich immer noch erregt. Ich haderte mit mir, meiner Geilheit, meinen Entscheidungen, die mich erst in diese Situation gebracht hatten. Doch Loona hatte auch recht, als sie sagte, dass ich scheinbar gerne erwischt werden würde. Etwas in mir genoss diese gesamte Situation. Ja, es freute sich sogar, dass sie eingetreten war und nun endlich meine devote Seite ans Tageslicht trat und sich nicht immer hinter verschlossenen Türen verstecken musste. Es hätte auch schlimmer kommen können – Vanessa oder sogar mein Vater hätten mich erwischen können. Obwohl, wenn ich so darüber nachdachte, war das wirklich schlimmer gewesen? Nun ja, die Erniedrigung wäre noch um einiges höher gewesen, allerdings würden sie mich nicht erpressen, wie Loona das hier gerade abzog. Wobei ich den Rest meines Lebens mit dem Wissen herumlaufen müsste, dass Vanessa oder noch schlimmer mein Vater mich so gesehen hätten. Ich glaube, da ziehe ich doch lieber vor, dass Loona mich so gefunden hat. Auch wenn sie mit mir ihre Spiele treiben mag oder vielleicht sogar deswegen. Mein Penis zuckte erneut.

Während ich meinen Gedanken nachhing, verging eine Stunde, bis die Tür wieder aufging. Loona betrat erneut mein Zimmer. Sie hielt das kleine Kästchen in der Hand und legte es neben meinem Gesicht auf das Kopfkissen.

„Also, wenn du hier fertig bist, wirst du mir eine Liste mit all deinen sexuellen Vorlieben, Erfahrungen, Pornos, die du gerne siehst, etc. zusenden, hast du das verstanden? Ich will alles über dich und deine perversen Fantasien wissen. Im Gegenzug verspreche ich dir, dass ich das hier für mich behalte. Aber wir beide werden in Zukunft öfter miteinander spielen.“

Sie grinste, und ich nickte als Zeichen, dass ich verstanden und damit einverstanden war, zumindest soweit ich hier mit irgendetwas einverstanden gewesen bin. Sie griff nach meinem Handy und tippte darauf herum. Kurz darauf begann der Plug wieder zu vibrieren, und auch der Penisring meldete sich erneut. Beide allerdings deutlich stärker als beim ersten Mal. Ich keuchte.

Sie drehte sich auf dem Absatz um, ihr rotes Kleid drehte sich um ihre Hüften. In der Tür hielt sie noch einmal inne.

„Viel Spaß, John“, sagte sie, sah mir in die Augen, warf mir einen Luftkuss zu und zog die Tür hinter sich zu. Ich sah auf den Timer. Er zeigte 38 Minuten an. Verdammt, dachte ich. Mein Penis begann erneut anzuschwellen. Das würden lange 38 Minuten werden.

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