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Chapter 18
by
Meister U
What's next?
Die Tür ging auf
Die schwere Tür ging auf und ließ den Lärm der Bar für einen Moment hereindringen, bevor sie wieder ins Schloss fiel. Saya und Bernd betraten den Raum, tief in ihr eigenes Spiel versunken. Bernd, nur in Boxershorts, hatte Saya von hinten gepackt. Ihr Oberkörper wurde über die Lehne des samtenen Thronsessels gebeugt, ihr Gesicht dem Raum zugewandt, die Augen geschlossen vor Konzentration. Bernd bewegte sich mit harten, fordernden Stößen in ihr.
Johanna sah sie aus den Augenwinkeln. Ein Stich, scharf und unerwartet, traf sie mitten in die Magengrube. Es war Eifersucht. Nicht die zärtliche Eifersucht einer Verliebten, sondern das brutale, besitzergreifende Gefühl eines Tieres, das um seine Nahrung fürchtete. Bernd. Ihr Bernd. Der Mann, der sie zuerst gefickt, der sie geprägt hatte. Jetzt nahm er sich eine andere, direkt vor ihren Augen, während sie auf dem Gesicht eines fremden, gefesselten Mannes saß.
Dieser emotionale Schock wirkte wie ein Katalysator auf ihren erschöpften Körper. Plötzlich war die Trägheit verflogen. Die Erregung, die sich mühsam in ihr gesammelt hatte, schoss nach vorn, als hätte jemand einen Schalter umgelegt.
Der Mann unter ihr schien die Veränderung zu spüren. Vielleicht war es ein unwillkürliches Zusammenziehen ihrer Muskeln, ein kaum hörbares Keuchen. Seine Zunge, die bisher geduldig und methodisch gearbeitet hatte, wechselte die Taktik. Sie wurde direkter, aggressiver. Er konzentrierte sich nun ganz auf ihren Kitzler, bearbeitete die empfindliche Stelle mit schnellen, kreisenden Bewegungen, als ob er um sein Leben kämpfte – was er im übertragenen Sinne ja auch tat.
Ein lautes, unkontrolliertes Stöhnen entwich Johanna. Ihre Hände krallten sich in ihre eigenen Oberschenkel. Ihr Blick war noch immer auf Bernd und Saya gerichtet, auf die rhythmisch wackelnden Brüste von Saya, auf Bernds angespannten Rücken. Die Eifersucht und die direkte physische Stimulation verschmolzen zu einer unerträglichen, wunderbaren Qual.
Sie hasste es, ihn mit jemand anderem zu sehen. Und gleichzeitig machte sie dieser Anblick unendlich geil. Ihr Körper begann heftig zu zittern. Die Orgasmen des Tages hatten sie nicht abgestumpft, sondern die Weichen für diesen einen gestellt. Sie spürte, wie es sich zusammenbraute, tiefer und mächtiger als alles zuvor, angetrieben von der Zunge des Fremden und dem brutalen Bild der Untreue vor ihren Augen.
„Sie ist nah“, hörte sie Freya sachlich feststellen. Die Gerte berührte kurz ihren Nacken, eine kalte, anerkennende Berührung. „Beende deine Arbeit.“
Der Mann unter ihr stöhnte, ein Laut der Erleichterung und der letzten Anstrengung. Seine Zunge hämmerte nun gegen sie, ein unerbittlicher, feuchter Wirbelsturm.
Johanna schrie auf.
Freya beobachtete sie, die Hände in den Hüften vergraben. "Siehst du?", flüsterte sie. "Geteilter **** ist verstärkter ****. Und verstärkter ****..." Sie ließ den Satz in der schwülen Luft des Raumes hängen.
Freya wartete nicht ab, bis Johannas Orgasmus verklungen war. Noch während die letzten Zuckungen ihren Körper durchliefen, sagte sie mit eisiger Ruhe: „Einmal ist keinmal.“
Ihre Hand griff zum Rad der Streckbank und drehte es zwei weitere, knarrende Klicks weiter. Der Mann unter Johanna schrie auf, ein gellender Laut reiner Qual, der im Raum verhallte. Seine Muskeln spannten sich bis zum Zerreißen an.
Dann griff Freya zu zwei kurzen Metallketten, an deren Enden kleine, scharfe Klemmen mit feinen Zähnen befestigt waren. Ohne ein weiteres Wort beugte sie sich vor und klemmte zwei der Zangen an empfindliche Brustwarze des Mannes. Er zuckte heftig, ein neues, unterdrücktes Wimmern entrang sich ihm.
Danach führte Freya die anderen Enden zu Johanna. Das kalte Metall um ihren eigenen, pochenden Nippel. Der **** war jäh und bösartig, ein blitzartiges, beißendes Gefühl, das sich durch die ganze Erschöpfung und Nachwirkung ihres Orgasmus fraß.
Johanna stieß einen keuchenden Laut aus, halb Entsetzen, halb ungläubige Erregung. Die Grausamkeit dieser Idee war so perfekt, so unermesslich, dass sie jeden Rest von Müdigkeit hinwegfegte. Sie war wieder hellwach, jeder Nerv blank liegend.
"Siehst du?", flüsterte Freya. "Geteilter ****..." Sie ließ den Satz in der schwülen Luft des Raumes hängen.
Johanna beobachtete, wie Freya die Lederhose öffnete und sich freimachte. Freya rollte dem Mann ein Kondom über seinen steifen Schwanz. Dann setzte sie sich auf ihn. Ihr Gesicht zeigte keine Regung, als er in sie eindrang. Ihre Haltung war aufrecht, kontrolliert.
Dann griff ihre rechte Hand nach den beiden Metallketten, die von Johannas und des Mannes Brustwarzen ausgingen. Ihre linke umklammerte die andere Kette. Sie zog. Nicht ruckartig, sondern mit stetigem, unnachgiebigem Druck.
Ein doppelter Schrei durchschnitt den Raum. Von ihm, dessen Körper sich in der Streckbank gegen den neuen, hellen **** wehrte. Von Johanna, bei der die feinen Zähne der Klemmen sich buchstäblich durch ihr frisch gepierctes Fleisch zu beißen schienen. Der **** war so intensiv, so fokussiert, dass er alles andere auslöschte.
In diesem Moment beugte sich Liv zu Johanna. Ihre Lippen berührten fast Johannas Ohr, und ihre Stimme war ein sanfter, unerbittlicher Befehl in der Hölle aus Sinnesreizen.
"Gib dich hin", flüsterte sie. "Hör auf, zu kämpfen. Der **** ist ein Geschenk. Nimm es an.
Ihre Worte trafen Johanna mitten ins Mark. Sie hatte gekämpft. Gegen den ****, gegen die Überwältigung. Jetzt, mit Livs Stimme im Ohr und Freyas eisernem Zug an den Ketten, die sie mit dem Mann verbanden, ließ sie los.
Sie gab sich hin. Dem ****, der sie durchbohrte. Dem Bild von Freya, die sich ruhig auf dem Mann bewegte. Der Erkenntnis, dass sie nichts war als ein weiteres Instrument in Freyas perfekt choreografierter Vorstellung von Macht.
Ihr Körper erschlaffte. Ein langes, zitterndes Ausatmen, das kein Stöhnen war, sondern eine Kapitulation. Die Tränen liefen ihr still über die Wangen.
In Johanna braute sich etwas zusammen, das sich von allem unterschied, was sie je gespürt hatte. Es kam nicht von außen. Es kam von ganz innen, ein Druck, der sich aus der Tiefe ihres Beckens erhob, unabhängig von Fremdfingern oder Zungen. Es war, als ob ihr eigener Körper, bis zum Äußersten gebracht, nun aus eigenem Antrieb explodieren wollte.
Der Mann unter ihr, von seinem eigenen **** und Freyas Reitbewegungen getrieben, hatte seine Technik erneut verändert. Statt zu lecken, saugte er nun heftig an ihrem Kitzler, als versuche er, ihr ganzes Mark aus ihr herauszuziehen.
Instinktiv, um dem überwältigenden Gefühl zu entfliehen, lehnte Johanna sich zurück. Doch die Bewegung war ein fataler Fehler. Sie erhöhte sofort den Zug an den Metallketten. Die scharfen Zähne der Klemmen fraßen sich tiefer in ihr durchbohrtes Fleisch. Ein neuer, weißglühender Blitz schoss durch ihre Brust, traf auf den saugenden Druck an ihrer Klitoris.
In diesem Moment des höchsten, unerträglichen Schmerzes geschah es. Der Mann biss zu. Nicht hart, aber deutlich. Ein letzter, verzweifelter Akt eines gequälten Wesens.
Mit einem blitzartigen, messerscharfen Stich durchfuhr der **** den konzentriertesten Punkt ihrer Lust – eine glühende Nadel, die jeden Nerv traf.
Doch Johannas Orgasmus ließ sich nicht mehr aufhalten. Nicht von diesem ****, nicht von ihrer Angst, nicht von ihrer zitternden Erschöpfung. Nichts konnte diese Welle mehr brechen, die sich, Urgewalt gleich, in ihr erhob.
Was sie nun überrollte, war keine Welle mehr, sondern eine Sturzflut, eine Explosion, die ihr Mark und Bein erschütterte. Ein heiseres Beben brach aus ihrer Kehle, kein Schrei mehr, sondern ein elementares Bersten, das ihr die Luft aus den Lungen riss. Ihr Körper warf sich in einem krampfhaften Bogen, ein gespanfter Bogen aus purem Feeling, während die Ketten an ihren Brustwarzen ruckten und zerrten. Sie zuckte, zitterte, gefangen in einer Ekstase, so rein, so roh und so absolut zerstörerisch, dass sie in ihrem Zentrum nichts als ein splitterndes Nichts spürte.
Freya, die noch immer auf dem Schwanz des Mannes ritt, beobachtete das Spektakel mit einem stillen, genüsslichen Lächeln. Ihre Bewegungen wurden nicht heftiger, sondern nur präziser, als würde sie die letzten Zuckungen seines Körpers unter ihr einfangen und für sich nutzen.
Johanna brach auf dem Mann zusammen, ein Häufchen Elend und erschöpfter Nerven. Ihr Kopf fiel nach vorne, die Stirn ruhte gegen Freyas Oberschenkel, direkt vor ihrer noch immer mit dem Schwanz gefüllten Möse. Der Geruch von Leder, Schweiß und Freyas Säften erfüllte ihre Nase.
Freya strich ihr langsam über das Haar. Die Geste war überraschend zärtlich in der Brutalität, die gerade stattgefunden hatte. Johanna schloss die Augen, sehnte sich nach dieser winzigen Zuneigung in ihrer völligen Erschöpfung
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Johanna
[18 | Hamburg | Dominanz & Unterwerfung | Teil 2 - Reiterhof]
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