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Die Regeln des Clubs
Unsere Unterhaltung blieb nicht ungehört. Der Barkeeper machte uns da auf eine Besonderheit dieses Clubs aufmerksam. In diesem Club gab es Männerüberschuss. Und nichts muss. Aber alles kann. Mit einer Ausnahme. Sex geht nicht in der Öffentlichkeit. Aber auf dem Zimmer geht immer.
Am besten auf dem Eigenen. Die Unterkünfte der Frauen waren hier grundsätzlich Einzelzimmer mit breitem Bett. Die der Männer sind alles Doppelzimmer mit schmalem Bett. Also würde sich alles bei den Frauen abspielen. Und dann kam der Hammer. Es gab hier ein Belohnungssystem. Jeder Mann wird nach dem Besuch bei einer Dame hier an der Bar eine Karte ausfüllen. Mit Zimmernummer und Wertung von 1 wie „Nie wieder“ bis 10 wie „Oberaffengeil“. Das hinter der Bar war also keine Preisliste, sondern eine Tabelle, welche Zimmernummer bei welchem Punktestand angekommen ist. Ich hatte eine 4. Ella und Lili standen alle bei 5. Maria hatte sich eine 8 verdient. Die Zimmernummer trugen wir als Bändchen mit einer Plakette wie eine Hundemarke am Handgelenk. Noch. Denn bei 20 Punkten spendierte das Hotel ein paar hohe schwarze Pumps und die Marke wurde am Knöchelriemchen getragen. Bei 50 Punkten bekam man silberne Schuhe und bei 100 Punkten durfte die Frau goldenes Schuhwerk tragen.
Die Preise an der Bar waren von der Farbe der Schuhe abhängig. Goldies haben alles frei.
So funktioniert das mit dem Männerüberschuss.
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