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Die Präsentation des Jahrhunderts

Chapter 10 by Fotzenglotz Fotzenglotz

Das Getümmel in der großen Messehalle war ohrenbetäubend. Das Summen von tausenden Gesprächen, das Klacken von Schritten auf dem polierten Boden und das ferne Echo von Werbevideos füllten die Luft. Mitten im Geschehen stand Peter, während er versuchte, den Blick von der Gruppe der drei Frauen abzuwenden, die direkt vor ihrem eigenen Messestand standen.

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Nur wenige Minuten zuvor war alles noch anders gewesen. Dann hatte Walter den iBod aktiviert. Ein helles, blaues Licht hatte die Frequenz des Raumes verändert, und die vertraute Gestalt seines Vaters war einfach... zerflossen.

An der Stelle, wo eben noch der ältere Erfinder gestanden hatte, befanden sich nun drei junge Frauen. Sie standen so eng zusammen, dass ihre Körper fast zu verschmelzen schienen – eine Einheit aus purer, athletischer Anziehungskraft. Ihre perfekt sitzenden, dunkelblauen Sport-Outfits – High-Waist-Shorts und die knapp geschnittenen Sport-BHs – ließen kaum Raum für Zweifel an ihrer makellosen Form.

Die linke Frau, mit langem braunem Haar und einer beeindruckend definierten Bauchmuskulatur, sah Peter direkt an. Ihr Lächeln war selbstbewusst, fast schon raubtierhaft. Die mittlere Frau, deren Haut einen wunderschönen, dunkleren Teinte hatte und deren dunkles Haar streng zurückgebändigt war, blickte ihn mit einem wissenden Funkeln in den Augen an. Und die rechte Frau, eine blonde Schönheit, wirkte so dynamisch wie die anderen beiden.

Doch als die linke Frau den Mund öffnete, strömte eine Tiefe aus ihrem Mund, die Peter das Blut in den Adern gefrieren ließ. Es war nicht die sanfte Stimme einer Frau; es war Walters markante, tiefe Baritonstimme, nun getragen von ihrer weiblichen Kehle: „Du starrst uns an, wie wenn wir Fremde wären, Peter... als ob unser neuer Anblick dich verwirren würde.“

Es war Walters Stimme! Die körperliche Präsenz war das absolute Gegentes zu seinem Vater, doch der Inhalt war so intim und fordernd, dass er ihn fast den Atem raubte.

Die mittlere Frau lachte nun mit derselben kraftvollen, männlichen Stimme, während ihre Handbebewegung – ein sanftes Streifen über ihre eigene Hüfte – die Spannung im Raum steigerte: „Wir haben nur unsere Grenzen erweitert. Wir sind jetzt... viel mehr als wir es jemals waren.“

Peter sah die drei Frauen an. Er versuchte, das Unmögliche zu begreifen: Dass sein Vater nun diese verführerischen Sportlerinnen waren. Es war nicht so, dass sie wie Fremde nebeneinander standen; es war, als ob ihr Bewusstsein wie ein feines, unsichtbares Netz über alle drei Körper gespannt war – eine Einheit, die durch drei verschiedene Sinnesdränge gesteuert wurde.

Die blonde Frau trat einen Schritt vor, wobei ihre Muskeln unter dem Stoff des Sport-BHs verführerisch zuckten. „Wir sind das perfekte Gesicht für diesen Stand“, sagte Walters Stimme durch sie, während ihr Blick ihn förmlich umklammerte. „Ein Anblick, der die Sinne berauscht und den Verstand raubt.“

Walter – oder das, was von seinem Bewusstsein in dieser neuen Form existierte – schien diese neue Existenz zu genießen. Er war nicht mehr auf einen einzigen Körper begrenzt; er hatte seine Präsenz ausgedehnt. Er konnte die Welt nun aus drei verschiedenen Blickwinkeln gleichzeitig wahrnehmen, während sein Wille wie ein einziger, unaufhaltsamer Strom durch ihre drei Körper floss.

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