Hat Jan noch weiteres vor?
Die Fortsetzung
Einige Wochen waren vergangen, seit die kleine Elara das Licht der Welt erblickt hatte. Jan hatte sie von Anfang an liebevoll, aber auch mit einer strengen Disziplin aufgezogen, die ich nur aus der Ferne beobachten konnte. Mein Körper hatte sich langsam erholt, doch Jans Blick ruhte bereits auf mir mit einer neuen Art von Erwartung. Er sprach von der Notwendigkeit, die Linie fortzusetzen, von der Perfektion, die wir noch nicht vollständig erreicht hatten.
Eines Morgens, als Elara noch schlief, reichte mir Jan wieder diesen speziellen Becher. Sein Blick war diesmal nicht fiebrig, sondern ruhig und entschlossen. „Es ist Zeit für die nächste Ernte“, sagte er sanft, aber ohne Raum für Diskussion. Ich gab ihm meinen Urin, und er bereitete den Test vor. Wieder saß ich ihm gegenüber, dieses Mal mit Elara auf meinem Arm, die selig schlief. Die Stille im Raum war nur vom leisen Atmen des Babys und dem Ticken der Uhr unterbrochen.
Dann erschienen die Linien. Wieder zwei kräftige, rote Linien. Jans Lächeln war diesmal weniger triumphierend, mehr wie das eines erfahrenen Wissenschaftlers, der ein erwartetes Ergebnis erhält. „Exzellent“, murmelte er, mehr zu sich selbst als zu mir. „Bereit für die nächste Phase. Die Fabrik ist in Hochform.“
Er nahm Elara vorsichtig in seine Arme und wandte sich dann mir zu. „Du hast deine Aufgabe erfüllt. Nun wird sich unser Fokus auf die nächste Generation richten.“ Ich nickte, ein leises, resigniertes Nicken. Die Ära des Wartens war vorbei. Die Ära der Produktion hatte gerade erst begonnen.
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