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Chapter 28 by hotciao hotciao

Wie geht es weiter ?

Die Fahrt im Bus

Es ist rasch dunkel geworden, obwohl es noch gar nicht so spaet ist. Zum Glueck haben hier im Sueden die Laeden laenger geoeffnet, denkt sich Antje, als sie mit ihrer Schwester an der Bushaltestelle steht. Das Hotel liegt direkt am Strand, zur Stadt gibt es diese Busverbindung, die sie vor ein paar Tagen schon einmal tagsueber ausprobiert haben. Die beiden abenteuerlustigen Maedchen haben beschlossen, auf dem Bazar einkaufen zu gehen. Sie haben gehoert, dass der abends besonders pittoresk sein soll, ausserdem kann man, wenn man geschickt zu handeln versteht, eine Menge Geld sparen.

Es ist noch sehr heiss, und so haben sich die Maedchen sommerlich angezogen. Beide haben sich fuer einen Minirock entschieden, der von Antje ist aus Jeans, der von Anja aus einem luftigen schwarzen Material, das an der Seite geschlitzt ist. Antje traegt ein enges schwarzes traegerloses Top, das ihre Titten besonders gut zur Geltung bringt. Auch Antjes weisses Top schmiegt sich eng an die knospenden Brueste des Maedchens an. Es ist weiss und ein bisschen durchsichtig, gerade noch so, dass sie sich damit auf die Strasse traut. Allerdings: Abends in einer suedlichen Stadt kommt sie sich damit schon einigermassen gewagt vor. Die langen schlanken, braungebrannten Beine der Maedchen werden durch die hochhackigen Schuhe betont, die beide angezogen haben - zwar ein wenig unpraktisch fuer eine Shoppingtour, aber mit so kurzen Roecken verbietet sich jedes andere Schuhwerk.

Eine Staubwolke hinter sich herziehend, mueht sich der klapprige Bus die kleine Anhoehe zur Bushaltestelle vor dem Hotel hoch. Die Tueren oeffnen sich schnaufend, und Antje und Anja fragen sich, ob ueberhaupt noch Platz fuer sie ist, der Bus scheint **** ueberfuellt zu sein, die Menschen quetschen sich wie Sardinen. Doch ein paar Haende strecken sich ihnen entgegen und machen Zeichen, einzusteigen. Die Maedchen sehen sich an, dann nicken sie sich zu. Ist doch Klasse, die Einkaufstour gleich mit so einem Erlebnis zu beginnen. Und dann quetschen sie sich in den Bus, gegen die schwitzende Masse von Koerpern.

Antje fluestert Anja ins Ohr: "Wenn die wuessten, dass ich noch nicht mal einen Slip anhab..." Anja guckt ihre grosse Schwester mit offenem Mund an: "Du hast WAS nicht an?!? Antje, Antje, wie versaut bist du denn..."

Der Bus ruettelt und schuettelt die Passagiere durcheinander, und die Maedchen werden gegen die Menschen gedrueckt. Groesstenteils, nein, fast ausschliesslich sind es Maenner. Manche sehen aus wie einfache Bergbauern, andere, juengere, lachen und johlen. Hinter Anja ist eine Gruppe von fuenf Jungs, die sich einen Spass daraus machen, sich von den Bewegungen des Busses gegen das deutsche Maedchen druecken zu lassen. Es ist aber wirklich scherzhaft, wie das geschieht, und so lacht auch Anja bei der naechsten Kurve, als sich ihr Hintern in die Lenden eines glutaeugigen, gut gebauten Jungen schiebt. Ganz kurz streift seine Hand ihre Seite, dann ist sie wieder weg. Anja spuert dieses leichte Kribbeln, ihr gefaellt diese zufaellige Art der Beruehrung, und in der naechsten Kurve laesst sie sich fast absichtlich gegen die Jungs fallen, so dass ein andere sie mit beiden Haenden in der Taille fasst, damit sie nicht faellt, waehrend ihre Brueste die Brust eines dritten, etwas dicklichen Jungen streifen.

Antje versucht derweil mit Haenden und Fuessen, einen der Jungs zu fragen, wo sie aussteigen muessen. "Bazar?", fragt sie, und der Junge grinst sie freundlich an, zeigt mit den Haenden auf die Gruppe und sagt "Bazar!" Prima, die wollen also auch zum Bazar, wie gut. An der naechsten Haltestelle machen die Jungs Zeichen. "Hey Anja, hier muessen wir raus!", sagt Antje. Ihr Blick faellt durch die milchigen Scheiben der Bustuer: Komisch, sieht alles ein bisschen dunkel und verlassen aus, denkt sie. Aber bestimmt kennen die Einheimischen eine Abkuerzung... Dann stehen die beiden herausgeputzten Maedchen mit den fuenf Jungs am Rand der staubigen Strasse unter einer funzligen Laterne, und der Bus faehrt weiter.

Wo sind sie angekommen?

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