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Chapter 41
by
Boss
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Die Bahnfahrt
Ich merkte, dass ich bei dem sexy Dessous-Bild von Bärbel einen Steifen bekam. Trotz Einzelplatz wurde es wirklich sehr unbequem.
'Wieso geilt mich das bloß so auf, wenn sich meine Frau anderen Männern anbietet? Warum will ich noch mehr herausfinden? Ich bin doch krank!', ging mir durch den Kopf, und ich machte dennoch weiter. Wie ein Süchtiger, der erkannt hat, dass er an der Droge hängt … aber dennoch immer mehr will. Scheiße!
Ich grübelte noch ein wenig über die Situation nach, gab mir dann aber einen Ruck und schob alle Bedenken zur Seite. 'Pfeiff drauf. Ich will es einfach wissen. Basta!' Und mit dem Gedanken, öffnete ich die App, um weiter in Bärbels Handy zu stöbern.
Als Erstes bemerkte ich unzählige Chatverläufe von Bärbel in WhatsApp. Kontakte über Kontakte. Wow! Ja, die meisten kannte ich auch – wenn auch definitiv nicht alle –, aber mit den wenigsten bin ich auch im Austausch.
Ganz oben war ich als Favorit abgespeichert, das fühlte sich schon mal gut an. Dann die beiden Kids und als Nummer vier Hans … Mist! Der Rest war nicht favorisiert und somit wild gemischt. Zumindest ließ sich so feststellen, mit wem Bärbel als Letztes gechattet hatte. Georg, ja, das war klar. Aber dann mein Onkel? Was soll das schon wieder?
Schnell öffnete ich den Chatverlauf, musste aber leider feststellen, dass er gelöscht war. Ich war enttäuscht und probierte es bei anderen Personen ... mehr als 15 Kontakte öffnete ich nach und nach: Alle leer!
Ich wurde immer frustrierter. Schließlich schaute ich mir meinen eigenen Chat an und dieser war gespeichert. Ganz offensichtlich der einzige. Das war mehr als merkwürdig … Was sollte ich daraus schließen?
Noch während ich darüber nachdachte, erhielt Bärbel eine neue Nachricht. Diesmal von Murat, einem unserer Nachbarn. Ein echter Macho und ein **** unsympathischer Typ – wie auch Bärbel mir gegenüber mehrfach bestätigte. Allerdings mit einer lieben Frau, die immer verschleiert hinter ihm gehen musste. Mieser Macho halt.
Was wollte er von Bärbel? Das ließ sich leicht herausfinden, und so las ich:
Hi, Schlampe!
Hans hat mir gesteckt, dass dein Mann auf Seminar ist. Passt gut für mich.
Meine Frau zickt mal wieder. Will dich ficken. Mein Schwanz will wieder deine Löcher durchziehen. Wann?
Melde dich – bald! Bin geil.
Ich saß geschockt auf meinem Platz. Was für ein Proll! Aber dennoch: Murat schrieb "wieder" und "Löcher" - Plural. Hatte auch er meine Bärbel bereits in Dauerbeschlag genommen? Und wieso weiß Hans von meinem Seminar bzw. wieso steckt er die Information Murat?
Mit jeder Entdeckung gibt es nur noch mehr Fragen!
Diese Gedanken musste ich aber zur Seite schieben, denn Bärbel war offensichtlich am Schreiben … und schon war ihre Antwort zu lesen.
Hi Murat,
wenn Hans dir Bescheid gegeben hat, ist es ja gut.
Tatsächlich habe ich kaum Zeit – bin echt viel auf Achse bzw. bekomme viel Besuch ... aber wenn du am Freitagvormittag einrichten könntest, würden ich und meine Löcher sich sehr über deinen erneuten Besuch freuen!
OK, Schlampe. Freitag, 11:00 Uhr, bin ich bei dir!
Sei dann bereit, kleine Hure ... und jetzt schick mir ein Bild von dir.
Nackt!
Es dauerte keine fünf Minuten, bis Bärbel antwortete.
Bis Freitag!
Deine 3-Loch-Nutte wird natürlich für dich bereit sein ...

Ich starrte auf das Bild. Lange, und war nur froh, dass niemand in mein Handy schauen konnte. Jede Kleinigkeit scannte ich mit meinen Augen ab, jedes Detail schaute ich mir an ... ich versuchte, es in allen Einzelheiten aufzunehmen. Ist das noch meine Frau? Sie sah zumindest genauso aus … und es ist unser Bad. Aber vorhin am Bahnhof hat diese Person mich eindeutig als meine mich liebende Bärbel verabschiedet … nur diese andere Frau in ihr, die Schlampe, die Hure: Das ist immer noch neu … und geil, musste ich mir eingestehen!
Nach einer gefühlten Ewigkeit, vielleicht fünf Minuten, bemerkte ich, dass Bärbel wieder am Handy war … und nur Sekunden später war der Chatverlauf leer. Das Bild war weg. Schnell schaute ich unter Fotos nach, aber auch dort war nichts gespeichert. Mist. Ich musste mir angewöhnen, die Fotos per Screenshot bei mir zu sichern … und konnte nur hoffen, dass die App hielt, was sie versprach, nämlich unauffindbar und ohne bemerkt zu werden zu arbeiten.
Wenn ich schon bei den Fotos war, konnte ich die Zeit nutzen und dort weiterstöbern. Eine riesige Anzahl erwartete mich. Tausende Fotos – nicht wirklich überraschend … und über die Vorschau auch gut durchzuscrollen. Aber auch hier nicht das, was ich zu finden erhoffte – und erschrak gleichzeitig über meinen Gedanken. Wollte ich inzwischen was finden? War es nicht besser, nichts zu finden? Ich lachte innerlich über mich selber ... natürlich heißt nichts finden nicht, dass sich meine Eheschlampe nicht trotzdem durch die Gegend fickt. Das war mal sicher!
Also weitersuchen ... aber zumindest mit ihrem Handy war Bärbel äußerst vorsichtig. Nichts zu finden, so sehr ich mich auch bemühte. Tatsächlich suchte ich die gesamte Zugfahrt die komplette Bildablage durch. Im Ergebnis: Frustrierend langweilig!
Es war 15 Minuten vor Ankunft, als ich dann doch noch ein etwas interessantes fand. Zwei Bilder! Als letztes von vielen anderen Fotos einer Halloween-Party von vor einigen Jahren – natürlich bei einem der Nachbarn. Ich weiß noch, dass ich dachte: Was für eine sexy Hexe ich da habe, und dazu die frisch gesträhnten Haare ... bei Bärbel musste ja immer alles passen. Jederzeit 100% perfekt. Sie sah klasse aus. Auch auf dem ersten Foto! Aber so habe ich sie natürlich nicht zu Gesicht bekommen. Ich war – mal wieder – auf der Party abgefüllt worden und musste somit frühzeitig nach Hause. Bärbel anscheinend nicht. Das Bild sprach Bände und ihre Einladung war eindeutig ... für wen auch immer. Scheiße!
Und mit einem letzten Blick auf das zweite Bild fuhr der Zug in München in den Hauptbahnhof ein.
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MEINE (UNBEKANNTE) FRAU BÄRBEL
Meine Frau das unbekannte Wesen. Überraschungen und wie ich damit umgehe
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