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Chapter 50 by MACC MACC

Was hat Derek mit ihnen vor ?

Derek bringt Marianne in einem Puff unter

Zuerst ist Marianne nur überrascht, als sie aus heiterem Himmel erfährt, dass Derek ihr eine Arbeit besorgt hat. Derek hat ihr unmissverständlich klar gemacht, dass sie nun auch etwas zum gemeinschaftlichen Einkommen beitragen müsse, wenn sie von ihrem Mann geschieden sei und der keinen Unterhalt für sie zahlen könne. Doch ihr ist keineswegs klar, wie diese Beschäftigung überhaupt aussehen soll. Die Zweifel kommen ihr erst, als sie in Dereks neuem Sportwagen sitzt und sie dem neuen Hafenviertel entgegenfahren. Außerdem gefällt ihr die übertriebene Hast ihres Aufbruchs nicht, vor dem sie erst gar nicht gefragt worden ist. Kein Wunder, dass sie voller Unruhe ist, als sie vor einem Lokal ankommen.

Derek lenkt den Sportwagen in einen kleinen, dunklen Hinterhof. „Bring deinen Koffer!“ befiehlt er und steigt aus. Mit klopfendem Herzen folgt Marianne. Ein kurzer dunkler Gang führt am Küchentrakt vorbei, aus dem die Hitze und der Geruch gewürzter Speisen dringt. Beklommen betritt sie den dunklen Schlauch des Lokals und ist sofort von Rauch und lauter Musik umgeben. Obwohl es hier nur wenige, ausschließlich dunkelhäutige Gäste gibt, sieht Marianne zu ihrem Entsetzen ein halbnacktes Mädchen auf dem schmalen Laufsteg, das sich im Takt der Musik erotisch bewegt und sich dabei der letzten Stückchen Stoff entledigt, die es kaum bedecken.

Marianne spürt, wie ihr das Herz stockt und das Blut ins Gesicht steigt. Am liebsten würde sie sich wieder umdrehen und davonlaufen, doch Derek hält sie fest, so dass sie sich nicht vom Fleck rühren kann. Eine dicke Frau kommt auf sie zu und verzieht das Gesicht. „Weiß sie Bescheid?“ fragt er kalt. „Wenn das der Fall wäre, müsste ich sie nicht erst deiner Obhut übergeben. Aber sie wird das Geschäft bald erlernen“, grinst Derek. Marianne versteht den Sinn des Gespräches kaum. Sie weiß nur, dass sie sich plötzlich alles andere als wohl fühlt und um ihre Zukunft bangen muss. Die dicke Frau ist ihr unsympathisch. „Na, dann komm schon!“ befiehlt die Dicke.

Die dicke Frau läuft vor Marianne her der nächsten Treppe entgegen und schnauft dabei wie eine Dampflokomotive. Bald erreichen sie ein winziges Zimmer mit einem vergitterten Fenster, das auf das Dach des gegenüberliegenden Warenlagers hinausgeht. Es gibt ein altes, breites Bett, einen Tisch mit Waschschüssel und einen Schrank mit einer blindfleckigen Spiegeltür. An den Wänden sind mehrere Aufnahmen nackter Mädchen in verführerischen Stellungen geklebt, die anscheinend aus einem Pornomagazin stammen. Die Luft ist heiß und stickig. „Hier kannst du arbeiten und schlafen.“ „Ich verstehe nicht“, stammelt Marianne. „Sie wollen doch nicht etwa sagen …“

Marianne sieht sich hilfesuchend nach Derek um, doch Derek ist verschwunden. An seiner Stelle steht ein riesiger Schwarzafrikaner hinter ihr. Die Dicke runzelt die Stirn und kratzt sich an der Hüfte. „Hat dein Kerl dir denn nicht gesagt, was du hier tun sollst?“ fragt sie hellhörig. „Ich dachte, ich soll vielleicht als Kellnerin oder Tischdame hier arbeiten“, erwiderte Marianne unsicher. Die fette Dirne lacht humorlos. „Bist du wirklich so dämlich oder stellst du dich nur so? Das hier ist doch ein Puff! Du wirst hier die nächsten vier Wochen arbeiten und alle Freier bedienen, die ich dir schicken werde. Oder meinst du, du wärst zu deinem Vergnügen hier?“ Diese Worte bestätigen Mariannes schlimmste Befürchtungen …

Wie geht es weiter ?

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