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Chapter 33
by
Papas_Liebling
What's next?
Der Wagen hält an
Das Fahrgeräusch wurde leiser. Der Wagen stoppte direkt neben ihr. Die Luft vibrierte in der Frequenz des Motors im Standgas. Mit einem anhaltenden, elektrischen Surren senkte sich das Beifahrerfenster.
Der junge Mann am Steuer beugte sich weit nach vorne, um sie durch die Scheibe sehen zu können. Vielleicht Mitte zwanzig, schief sitzende Baseballkappe. Auf dem Gesicht ein freches Grinsen, hinter dem sich eher Unsicherheit verbarg, vermutete Caroline. Sein Beifahrer lehnte sich lässig zurück, um seinem Kumpel Platz zu machen, musterte sie jedoch mit unverhohlener Gier.
„Na?“, fragte der Fahrer. „Was kostet’s?“
Die Worte hingen einen Moment in der kühlen Nachtluft.
Caroline spürte, wie ihr Herz sofort schneller schlug.
Ja, klar. Sie hatte geahnt, wie sie auf die Jungs wirken musste. Allein hier draußen im Laternenlicht. Kurzes Kleid, lange Beine, die Jeansjacke halb offen, sodass ihr tiefer Ausschnitt sichtbar blieb. Für die beiden Männer erzählte ihr Bild offenbar genau die Geschichte, die sie erwarteten.
Ein Teil von ihr wollte sofort den Kopf schütteln, einfach weitergehen und den beiden ein wütendes "Fuck off" zubrüllen.
Der andere Teil – der Teil, der investigative Reporterin mit Herz und Seele war – hielt sie zurück.
Das hier war doch genau das, worüber sie schreiben wollte. Nicht aus sicherer Distanz. Nicht als neutrale Beobachterin.
Sondern mitten drin.
Caroline spürte, wie ein seltsames Kribbeln ihren Rücken hinaufwanderte. Eine Mischung aus Nervosität, Neugier und Professionalität, die sie instinktiv eine heiße Story wittern ließ.
Sie bemerkte, wie die beiden Männer sie ansahen. Nicht wie eine Person. Sondern wie eine Ware. Etwas, das man kaufen konnte. Sie warteten auf das Angebot.
Unwillkürlich verschränkte sie die Arme vor der Brust, ließ sie dann aber wieder sinken. Die Geste kam ihr zu defensiv vor. Sie musste selbstbewusst auftreten, wenn das hier nicht böse ausgehen sollte.
Der Beifahrer beugte sich etwas aus dem Fenster. „Bist du neu? Ich hab dich hier noch nie gesehen“, fragte er mit einem abschätzigen Grinsen.
Caroline spürte, wie ihr Mund trocken wurde. Wenn sie jetzt offenlegte, wer sie wirklich war, wäre die Situation sofort vorbei. Nur ein Missverständnis, ein peinlicher Moment. Der Wagen würde weiterfahren, und sie wäre für die beiden nur noch eine Anekdote, die man den Kumpels an der Bar erzählte.
Aber wenn sie es nicht tat …
Dann würde sie verstehen, wie sich diese Frauen wirklich fühlten. Nicht theoretisch. Nicht anhand von Beobachtungen und Interviews. Sondern am eigenen Leib.
Sie spürte den Wind, der den Stoff ihres Kleides gegen ihre Beine drückte. Die Straßenlaterne tauchte sie in dieses gelbe Licht, das Grenzen verschwimmen ließ. Für die Männer war sie nur eine Frau am Straßenrand. Namenlos. Austauschbar. Für eine Nacht könnte sie eine Rolle spielen und danach in ihr altes Leben zurückkehren.
Caroline atmete langsam aus. Sie spielte mit dem Gedanken, die Frage einfach zurückzugeben, zu fragen, was die zwei für sie bieten würden. Zu sehen, wie weit sie das Spiel treiben konnte.
Sie wollte wissen, wie es sich anfühlt, wenn man zur Ware wird.
Ihre Finger glitten **** an den Kragen ihrer Jeansjacke und fummelten daran herum.
„Kommt drauf an.“ Ihre Stimme hörte sich für sie selbst überraschend ruhig an. "Was genau wollt ihr denn?"
Die beiden Männer wechselten einen kurzen Blick.
Dann grinste der Fahrer breiter.
„Erst er, dann ich, im Auto, ohne Gummi.“
Geht sie darauf ein?
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Updated on Apr 15, 2026
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Created on Aug 3, 2023
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