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Der Ritt zur blauen Lagune
Nachdem ich angezogen war trafen wir uns vor dem Hotel wieder. Meine Freundinnen waren genauso gekleidet wie ich. So wurden wir vom hoteleigenen Van zum Treffpunk des Kamelausfluges gebracht.
Schnell saßen wir auf den Kamelen und in Zweierreihen ging es voran. Der Führer ritt stumm voraus. Ich war ganz hinten. Neben mir der Mann von heute Morgen. Es ging Minutenlang durch Ödland. Hier und da waren einige Palmen zu sehen. Doch Vegetation war eher spärlich. Einfach zu warm. Aber es besserte sich. Immer mehr Gras war zu sehen. Grün überwiegte nun. Es roch nach Meer. Salz lag in der Luft. Nicht nur das.
Der Plug im Arsch gab ein unbeschreibliches Gefühl. Das Kamel schaukelt. Fast wird man Seekrank. Dabei sitzt man (Frau) fest im Sattel. Ständig versuchte ich das Gleichgewicht zu halten. Auszubalancieren. Also ist mein Unterleib in Bewegung. Und dann ist da dieser Plug. Ich hatte das Gefühl, der will immer tiefer in mich hinein. Der Drückt und kommt nicht voran. Nicht unangenehm. Aber sehr erregend. Das Ei in mir ist da etwas weniger aufdringlich. Ist eher eine Liebeskugel. Auch hier empfinde ich das Ding eher anregend. Aufregend.
Der Mann neben mir bemerkte sehr wohl, dass ich dem Gespräch mit ihm nur schwer folgen konnte. Meine Konzentration lag definitiv zwischen meinen Beinen. Mistkerl. Der wusste ganz genau was er tat, als er mir diese Dinger einführte. Dafür erklärte er in einer Tour, was für eine herrliche Gegend wird durchritten. Er hatte ja recht. Nur ich keinen Nerv.
So erreichten wir das Meer. Türkis bis zum Horizont. So sah das Wasser aus. Anderswo an der Küste ist das Meer eher schwarz. Ein Abgrund gefüllt mit Wasser. Hier sollte man hunderte Meter weit noch den Boden sehen können. Deshalb war das Wasser so farbig. So Blau. So erklärte sich dieser Name. Die Blaue Lagune. Unserer Kamele trugen uns durch die Fluten. Die Brandung umspülte die Hufe und wir sahen, das Wasser stieg. Die Flut. Unser Weg führte daher immer näher an der Küste entlang. Seegras, wohin man auch sah. Alle schwiegen. So beeindruckend ist diese Natur.
Wäre da nicht dieses Handy. Jede von uns trug so ein Ei. Jeder Reiter neben uns hatte so ein Handy. Jedes dieser Handys hatte eine App, mit der sich die Vibration der Eier steuern ließ.
Auf dem Weg zum Strand war noch alles gut. Doch in der Brandung fing mein Ei an zu vibrieren. Immer heftiger. Ich konnte doch nicht absteigen. Das arme Kamel folgte seinem Führer und der ging immer tiefer durchs Wasser. Wohin also. Ich bat das Ding abzuschalten. Mein Begleiter erhöhte darauf nur noch die Intensität. Erst war es nur erregend. Dann aufregend. Wir stöhnten um die Wette. Das war schon nicht mehr schön. Wir flehten fast schon um Gnade. Ich konnte nicht mehr. Ich hatte Schwierigkeiten mich im Sattel zu halten. Doch es musste gehen. Mir wurde schwarz vor Augen. Daher hatte ich gar nicht gemerkt, dass wir eine kleine Gruppe dicht gepflanzter Palmen ansteuerten. Zwischen den Bäumen befanden sich grüne Tarnelemente, die aussahen wie Sträucher. Als wir ankamen Öffneten sich diese und gaben den Weg auf eine Lichtung frei. Im Zentrum dieser Lichtung stand ein überdimensioniertes Himmelbett. Doppelt so groß wie notwendig. Auch die Liegefläche war viel höher. Etwa auf einem Meter. Die Kamele gingen direkt auf dieses Gestell zu und wir konnten auf das Bett absteigen.
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