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Chapter 15 by Lariss

Für was entscheide ich mich?

Der Ball

Der Ball
Ich schob ihr den Umschlag mit der Einladung über den Tisch. „Heute Abend ist der Bankenball im Tharos. Das ist das Ereignis.“
Franziska nickte.
„Ich sollte dort heute erscheinen. Leider ist meine Freundin krank geworden und kann nicht mit. Aber Es ist schon alles organisiert und geplant. Darum würde ich sie bitten, ihren Platz einzunehmen.“
Franziskas Augen wurden groß. „Ich soll sie auf den Ball begleiten?“ Ich sah die Freude in ihrem Gesicht. Nur ihr Charakter verbot sofort Ja zu sagen.
„Ja. Es ist alles organisiert. Bankett Anreise und Übernachtung. Nur leider auf mich und meine Freundin. Von den Geschäftspartnern die da sein werden, kennt Sonja niemand. Nur ihr Alter. Sie sind zwar zwei Jahre jünger, doch das sollte gehen. Was sagen sie also? Begleiten sie mich?“
„Sie wissen schon das ich einen Freund habe?“
„Und ich eine Freundin.“
„Gut. Ich begleite sie.“ Sagte Franziska nach einer angemessenen Zeit.
„Sehr schön. Ich hole sie dann ab.“
Ich betrachtete ihren Arsch als sie mein Büro verlies.

Nach einem Telefonat, einer Ausrede und einer enttäuschten doch verständnisvollen Sonja war alles geklärt und am Abend öffnete ich Franziska die Tür des Wagens.
Sie trug wieder ein knielanges Kleid, welches weich viel und die Rundungen ihres Körpers betonte. Ich überlegte was sie für Unterwäsche trug.
„Sie sehen atemberaubend aus.“ Hauchte ich ihr mit dem obligatorischen Begrüßungsküsschen zu. Ich sah ein Lächeln über ihr Gesicht huschen. Dann schloss ich die Wagentür, lud ihren Trolly in den Kofferraum und stieg ebenfalls ein.
„Sie sehen auch ganz passabel aus.“ Franziska lächelte schelmisch.
Die Fahrt war schnell vorüber. Als wir die Stufen zum Kongresssaal erreichten, hielt ich sie zurück. „Eins noch. Wir sollten uns duzen. Keiner würde uns glauben, das sie meine Freundin sind, wenn wir uns weiter siezen.“
Franziska nickte und ich griff schnell nach zwei Sektgläsern, die zum Empfang auf Tischen standen. Ich drückte ihr ein Glas in die Hand und stieß an. „Christian“ sagte ich. „Franzi“ erwiderte sie.
Auf einen wunderschönen Abend, Franzi.“

Der Abend war perfekt. Ich zog all meine Register und Franzi taute schnell auf. Der Grund war nicht nur meine Art. Ich lies sie im Mittelpunkt stehen. Machte ihr Komplimente. Anfangs dezent, später deutlich. Auch die Gäste denen wir uns vorstellten, sagten immerwieder, was für ein schönes Paar wir wären. Und noch dazu der Sekt. Es war nicht viel **** in den Gläsern, doch bei jeder Begrüßung gab es ein neues Glas. Gegen 22 Uhr hatte sie soviel getrunken, das sie locker war und all das richtig genoss. Sie lächelte mich an und nannte mich ihren „Freund“ auch wenn sie mir manchmal frech in die Seite knuffte. Ich sagte wie glücklich sie mich mache und das sie meine große Liebe sei. Sie errötete. Einmal strich ich ihr über die Wange und sie lies es geschehen

Das Beste war das Tanzen. Man sagt, das Tanzen Sex in der Horizontale ist, und das stimmt. Man berührt sich, schiebt sich in einem Rhythmus über die Tanzfläche.Haut reibt aneinander und man verausgabt sich. Und wenn Franzi genauso gut im Bett war wie beim Tanzen, dann konnte ich mich freuen.
Am Anfang kamen natürlich die Tänze mit etwas Abstand. Wir wurden warm miteinander und derAlkohl verteilte sich schneller. Dann kamen schnelle flotte Tänze, bei denen ich kurz und „unabsichtlich“ meine Hand von ihrer Hüfte rutschen lies und ihren Po streifte. Ich genoss den Anblick ihres Körpers in Bewegung. Ihren Schnellen Atem, das Heben und Senken ihrer Brüßte. Kurz nach Mitternacht kam der Abschlusstanz. Erschöpft bewegten wir uns zum Langsamen Takt. Ich spürte ich sie ganz nah. Ihren Atem, ihren Körper. Dann endete die Musik. Ich nahm ihre Hand, sah ihr in ihre Augen und sagte „Das war der wunderschönste Abend meines Lebens.“

Sie lächelte und ich sah, das ich Eindruck auf Franziska gemacht hatte. Hoffentlich reichte es. Wir tranken ein letztes Glas, und gingen zur Rezeption. Die Dame schob uns eine Schlüsselkarte zu. „Zimmer 302“

Ich zog Franziska zur Seite. „Entschuldige, daran habe ich nicht mehr gedacht. Ich verlange ein zweites Zimmer.“ Ich wollte mich umdrehen, da hielt sie meine Hand.
„Das würde aber unsere Tarnung auffliegen lassen“ lächelte sie. „ Du warst heut abend der perfekte Begleiter und die Betten sind doch groß. Wir werden bestimmt gleich in die Kissen fallen und schlafen.“
Der Schritt war geschafft. Sie war mit mir auf dem Zimmer. Nur noch ein Kleiner Schubs und der Abend würde ein voller Erfolg. Ich dachte an die Rosenblüten auf dem Bett, den Champanger, die Aussicht. All das was Christian für Sonja geplant hatte, würde bei Franzi hoffentlich auch eine gewisse Wirkung zeigen. Ich legte meinen Arm um ihre Schulter. „Dann komm.“ Sagte ich und wir betraten den Fahrstuhl.

Reichen meine Verführungskünste?

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