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Das Ende des Besuches

Chapter 17 by Gernenutzen

Die Zeit verflog rgendwie dann doch schneller später als gedacht und wir haben entschieden, nur noch einen Aufguss zu besuchen. Es war ein besonderer. Es gab eine kurze Unterbrechung draußen und man bekam eine Gesichtscreme.

Es war grundsätzlich ein schöner, entspannter, nicht so heißer Aufguss. Man konnte einfach genießen. Durch die Gesichtscreme sollte man jedoch, nach dem Aufguss, erst noch etwas draußen sitzen und sie einwirken lassen.

Wir haben es natürlich vorbildlich umgesetzt und haben die Handtücher leicht umgelegt und haben uns einen Tisch gesucht. Dort haben wir noch 10 Minuten gemeinsam verbracht und haben uns dann erst abgeduscht.

Nun fehlte noch ein Highlight. Das Peeling. Für Nina konnte es einfach nicht fehlen. Für meinen Bruder war es angeblich das erste Mal. Ihm wurde aber von meinem Vater eine kurze Einweisung gegeben und er passte sich uns an.

Im Dampfbad waren noch drei Männer. Sie saßen ebenfalls zusammen und unterhielten sich. Wir haben uns auf die andere Seite gesetzt und hörten sie lediglich noch. Wir zogen unsere Routine durch und ließen erstmal die Poren sich öffnen. Jeder fand sein eigenes Tempo, die zwei Schalen zu nutzen. Zunächst machte mein Bruder uns tatsächlich nach und peelte sich ebenfalls im sitzen.

Die experimentierfreudige Seite kam jedoch schnell durch und er stand auf. Er meinte, dass es so doch bestimmt noch leichter wäre. Er stand also da und verteilte alles auf seinem Körper. Dabei war er uns zugewandt und wir unterhielten uns weiter.

Als es an den Rücken von Nina ging stellte sie sich hin und wollte sich grade an mich wenden, als mein Bruder sie fragte, ob er sie von seiner Methode überzeugt hätte. Sie verneinte und erklärte ihm, wie sie immer vorging und wenn dann er unterbewusst es sich abgeschaut hätte.

Als Entschuldigung bot er an den Rücken zu übernehmen und Nina nahm lachend das Angebot an. Sie stellte sich zunächst parallel zu unserer Bank hin. Als mein Bruder jedoch nach der Schale, auf der Bank griff, machte sie ihm Platz und wich von der Bank. Er positionierte sich zwischen ihr und der Bank und damit war sie aus meinem Sichtfeld verschwunden. Lediglich seine Arme und Schultern verrieten was er tat.

Von der anderen Seite kam plötzlich die Frage, ob man helfen könne. Verlegen antwortete Nina, dass ihr grade der Rücken gepeelt wurde. Als Reaktion kam ein, achso, wir waren schon verwundert warum du hier nur so stehst. Mein Bruder trat daraufhin näher heran und winkte kurz. Ich bin auch noch da und peele sie, erklärte er. Die Männer wünschten noch viel Spaß und mein Bruder machte weiter. Nach kurzer Zeit war er fertig und fragte Nina ob es so gut sei. Sie bejahte und bedankte sich. Von drüben kam nun noch eine Frage. Ob der Rücken wirklich so angenehm sei. Nina erklärte sofort, wie toll es war. Dann müssen wir das mal probieren, stellte ein Mann fest. Ob Nina wohl helfen würde, sie kenne sich ja wohl schließlich aus. Wenn sie den jeweils eine Schale hätten, würde sie gern helfen, willigte Nina ein. Einer der Männer ging daraufhin schnell raus und war sehr schnell wieder da. Wie Nina später meinte hatte er vier Schalen dabei. Sie trat noch näher zu ihnen und fing an.

Sie meinte später, dass die Männer super angenehm waren. Einer nach dem anderen stand wohl auf und drehte ihr den Rücken zu. Sie peelte ihn etwas und rieb über den Rücken. Die Männer waren wohl begeistert und blieben jeweils stehen und peelten sich mot dem Rest weiter. Durch einen Zufall, sei sie wohl zwischen ihnen gelandet, als sie beim letzten den Rücken peelte.

Als sie fertig war, boten sie an, dass sie sich das vierte Schälchen nehmen könne. Als kleine Belohnung quasi. Nina bedankte sich und kam wieder zu uns. Sie beendete dann im stehen ihr Peeling, mit dem Gesicht zu uns.

Als wir alle durch waren, gingen wir zu den Duschen. Wir Männer waren schneller durch und Nina kam später in die Kabine. Nina cremte sich noch ein und letztlich war auch sie recht zügig durch und der Tag endete. In der Familiengruppe äußerten alle, wie schön es war und mein Bruder, dass er sich schon auf den nächsten Besuch in der Heimat freuen würde.

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