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Chapter 2 by C_Que C_Que

What's next?

Das Blinddate

Oh Mann, oh Mann … Das ist mein erstes ‚Kapitel‘ seit fast einem Jahr …

Meine Muse hat mich irgendwie, eine ganze Ewigkeit, zwar immer mal wieder, besucht, aber irgendwie war mein Zeitmanagement total für den Eimer. Jetzt, dank des Forums und einiger alter Bekannter, konnte ich mich mal durchringen und habe etwas geschrieben...

A/N: Es ist schon eine, wie gesagt/geschrieben, eine Ewigkeit her, dass ich was zu Papier oder in dem Fall auf den Bildschirm gebracht habe. Und es ist das erste Mal, dass ich so etwas schreibe. Die, die mich oder meine Arbeit kennen, könnten vielleicht etwas überrascht sein …

Ich dachte mir, da dies eine Art Werbung für einen Contest ist, nehme ich mir das Thema vom letzten englischsprachigen Contest und fange einfach mal an … Ich glaube, wenn ich in der Schule wäre, würde ich wohl eine 6 bekommen, weil Thema verfehlt, XD aber hey, irgendwie habe ich meine Gedanken einfach mal treiben und meine Finger über die Tastatur fliegen lassen.

Nun aber endlich zur Story … Ich hoffe, ihr habt Spaß am Lesen … Wie immer bin ich für konstruktive Kritik offen und ja, ich weiß, dass meine Rechtschreibung und Zeichensetzung für den A… sind. Und leider finden auch recht gute Rechtschreibprogramme nicht alles …

Markus stand vor dem Restaurant, in dem er einen Tisch für zwei reserviert hatte. Er war wirklich **** nervös, denn es war das erste Mal, dass er sich für ein Blinddate verabredet hatte. Ganz ohne die neuen *modernen* Dating-Apps. Es lief mehr oder weniger absolut oldschool ab. Eine Bekannte von einer Bekannten kannte jemanden, der vielleicht etwas für ihn war. Und dann ging es auch schon los. Keine Fotos, kein Kontakt, einfach nur ein Name. Lena, nicht mal einen Nachnamen. Jedenfalls fragte ihn dann seine Bekannte aus der Arbeit, ob er nicht mal einfach jemanden treffen möchte, den er so gar nicht kannte. Markus, der gerade an seinem Platz saß, geriet in eine Schockstarre und blieb eine gefühlte Ewigkeit einfach nur sitzen, nicht ein Muskel in seinem Körper regte sich. Er selbst hatte sogar das Gefühl, dass selbst sein Herz aufgehört hatte zu schlagen. Erst als seine Bekannte ihn antippte, schien er die Welt um ihn herum wieder wahrzunehmen. Er schluckte, sein Adamsapfel bewegte sich sichtbar auf und ab. Er war nie der Typ für Dates. Das letzte Mal, dass er jemanden gedatet hatte, war beinahe eine Dekade her, und das lief alles andere als gut. Seine Bekannte sprach ihm gut zu, erzählte ihm etwas davon, dass es doch vollkommen unverbindlich ist und er nichts zu verlieren hat. Wenn es nicht gut lief, würde er die Frau wahrscheinlich nie wieder in seinem Leben sehen.

So kam es dann dazu, dass er heute vor dem Restaurant **La Piccola Perla** stand. Er hatte sich extra herausgeputzt und anstatt seiner sonst üblichen Jeans und Poloshirts, trug er heute eine Kombination aus dunkelblauer Hose mit Bügelfalte, weißem Hemd und sogar einer Krawatte. Er konnte sich nicht mal daran erinnern, wann er das letzte Mal eine Krawatte getragen hatte. Als eindeutiges Erkennungszeichen hatte er sich eine rote Rose in seine Brusttasche gesteckt. Er hatte eine weitere rote Rose in seiner Hand, die er ihr als Geschenk überreichen wollte. Nun stand er da, wie immer viel zu früh. Das Wetter war herrlich, sonnig und warm mit einer leichten Brise. Glücklicherweise lag das Restaurant an einem kleinen Fluss. Er hatte bei der Reservierung auf einen Tisch auf der Terrasse mit Blick auf den Fluss bestanden und diesen auch zugesichert bekommen. Er blickte wieder auf seine Uhr: 19:45 Uhr, 15 Minuten zu früh, und er stand schon 15 Minuten da. Markus war immer mehr der schüchterne Typ. Alles in allem ein durchschnittlicher Typ, um die 1,80 groß, recht schlank, beinahe schlaksig.

„Warum zum Teufel bin ich wieder so früh dran?“, murmelte er vor sich hin, während er den Kopf schüttelte, als ob er sich über sich selbst ärgerte, was er auch tat. „Warum habe ich mich überhaupt darauf eingelassen?“, murmelte er weiter, während er sich umsah, ob er eine Frau mit einer, in ihr Haar gesteckten, weißen Rose sah, obwohl er wusste, dass es immer noch viel zu früh war. Er seufzte und drehte sich wieder zum Fluss. Er lehnte an der Mauer vor ihm und sah den Schiffen dabei zu, wie sie sich langsam im Wasser vorbeifuhren. Dabei achtete er darauf, die Rose, die er in der Hand hielt und Lena übergeben wollte, sobald sie da war, nicht zu beschädigen.

„Oh Mann, ich komm’ mir vor wie in einem schlechten Film, der wirklich jedes Klischee bedient“, seufzte er und atmete noch mal tief durch, um sich zu beruhigen, und blickte erneut auf seine Uhr: 19:50.

___

Lena saß im Auto und war gerade auf dem Parkplatz angekommen. Sie war ebenfalls ein wenig aufgeregt. Für sie war es auch das erste Mal, dass sie ein Blind Date hatte. Sie hatte in der Vergangenheit schon öfter gedatet, auch mit den üblichen Apps, aber das hat nie wirklich gepasst. Dann hat sie ein Bekannter angesprochen, ob sie nicht mal etwas Neues versuchen wollte, und so weltoffen und experimentierfreudig, wie sie war, hat sie sofort zugestimmt.

Sie hatte sich einige Gedanken darüber gemacht, wie sie heute auftreten sollten. Sie trug ein einfaches Sommerkleid, leicht cremefarben. Es reichte ihr eine Handbreit unter das Knie und war so geschnitten, dass es ihre Figur betonte, aber nicht aufdringlich war. Ihre Arme waren frei und ihre Schultern komplett bedeckt. Über ihre Schultern hatte sie einen mintgrünen Strickbolero gelegt, für den Fall, dass es sich später doch noch abkühlen würde. Ihre schulterlangen, honigblonden Haare hatte sie seitlich gescheitelt und nach hinten hin zu einem lockeren Dutt gebunden. Ihr Erkennungszeichen, eine einzelne weiße Rose, hatte sie sich mit dem Stiel hinter das Ohr gesteckt, sodass das Ende des Stiels vom Gummiband in ihrem Dutt gehalten wurde.

Sie stieg aus dem Wagen. Ihre Sandalen trafen sanft auf den Asphalt, als sie ausstieg. Als sie über den Parkplatz, in Richtung Restaurant schlenderte, blieb sie vor einem SUV stehen und betrachtete sich noch in der Reflexion. Es saß alles so, wie es sollte. Dann ging sie weiter den Weg entlang. Es dauerte nicht lange, da sah sie den Mann mit einer roten Rose in seiner Brusttasche. Zu ihrer Überraschung hatte er noch eine zweite Rose in seiner Hand. Sie sah, wie er sich umschaute und offenbar nach ihr Ausschau hielt. Sie trug die Rose auf die ihm abgewandte Seite, sodass er diese nicht sehen konnte. Er war etwas größer als sie und sicherlich einen Kopf größer als sie mit ihren 1,60.

„Hallo“, sagte sie sanft, mit einer beruhigenden Stimme. "Du musst Markus sein. Zumindest hoffe ich das, sonst könnte das hier sehr schnell, äußerst peinlich werden“, fügte sie spielerisch hinzu und kicherte ein wenig verlegen. Sie konnte sehen, dass er angespannt und wirklich nervös war.

Markus drehte sich um und sah sie, nun auch die Rose, die sie sich sanft hinter ihr Ohr gesteckt hatte, deren Blüte sich sanft gegen ihre Wange wiegte. Seine hellblauen Augen, die hinter seiner rahmenlosen Brille lagen, fixierten ihre haselnussbraunen Augen, bevor er mehrfach blinzelte.

„H–hi … ja, ich bin Markus“, sagte er. Seine Stimme war leise, zu leise für einen Mann von seiner Größe, aber das lag hauptsächlich an seiner Nervosität. Er räusperte sich, um seine Stimme wiederzufinden. „Und du m-musst dann Lena sein"

Sie schmunzelte sanft über seine Unsicherheit. Es war nicht mal böse gemeint, aber er sah nicht mal wirklich abschreckend aus, er war sogar ganz ansehnlich. Sie fragte sich kurz, warum er so unsicher war.

„Ja, das bin ich. Was hat mich verraten? Die Rose vielleicht?“, fragte sie leicht provozierend, mit einem entwaffnenden Lächeln, und hoffte, damit seine Nervosität zu zerstreuen.

„Uhm … also … ja auch … und dass du meinen Namen kanntest“, antwortete er. Seine freie Hand fummelte dabei an dem Ärmel der gegenüberliegenden Hand.

„Ist die für mich?“, sagte sie und nickte zur Rose, die er in seiner Hand hielt.

„Ähm … also … ich … ich dachte, man …“, begann er und stoppte dann. Er atmete tief durch, während er seine Augen geschlossen hatte, um sich zu sammeln. Eine Technik, die er oft auf der Arbeit anwandte.

„Ja … genau die ist für dich“, sagte er schließlich etwas selbstbewusster nun. „Tut mir leid, ist schon etwas her, dass ich so etwas gemacht habe, und ehrlich gesagt war ich nie …“, brabbelte er darauf los, bevor er seinen Mund wieder unter Kontrolle hatte, und entschied sich dann doch, den Satz mit einem Seufzen, zu beenden. „...Gut darin.“

„Vielen Dank, sie ist wunderschön“, antwortete sie sanft und nahm ihm die Rose aus der Hand. Dann schnupperte sie daran. „Und sie riecht wirklich gut.“

Sie gingen zusammen in das Restaurant und wurden von einem Kellner an ihren Tisch geführt. Die Terrasse war ein einfacher Platz mit einer kleinen Mauer aus Terrakotta im mediterranen Stil, wie auch der Rest des Restaurants.

„Es ist ein schönes Lokal, bist du hier öfter?“, fragte sie ihn, als sie Platz genommen und die ersten **** bestellt hatten.

"Nein...ehrlich gesagt bin ich heute das erste Mal hier. „Ein Bekannter von mir hat mir dieses Restaurant empfohlen“, antwortete er. „Die Aussicht ist toll, oder?“, fragte er.

Lena sah ihn und schmunzelte "Ja die Lage und die Aussicht ist wirklich schön. „Also Sarah meinte, du wärst in der IT unterwegs“, begann sie dann endlich mit dem Small Talk, um das Eis zu brechen.

"Ja... aber nicht in der Entwicklung oder so. Ich bin Systemadministrator. Ich arbeite im Hintergrund, oft abends und an Wochenenden. Immer dann, wenn sonst keiner arbeitet“, antwortete er. Dabei hielt seine Hand den Stil des leeren Wasserglases in der Hand, als ob er nach Halt suchte. „Du bist Lehrerin?“, warf er ihr die Frage zurück.

„Ja, ich bin GRUNDSCHULLEHRERIN“, antwortete sie mit einem Lächeln. Dabei betonte sie die genaue Bezeichnung ihres Berufes. Mit einem spielerischen Blick fügte sie hinzu, „Ich kümmere mich um die kleinsten Schüler, begleite sie bei den ersten Schritten in ihr Leben und versuche, ihnen den Spaß am Lernen beizubringen.“

Markus musste lache "Okaaaay... ich wusste nicht, dass das so ein Unterschied ist, aber offensichtlich bin ich da nur unwissend. „Aber gerade Grundschulkinder sind doch besonders laut...“

"Ach es geht eigentlich. „Sicherlich, sie testen ihre Grenzen aus, aber ich weiß, wie man damit umgeht“, erwiderte sie und spürte, wie das Eis zwischen den beiden langsam anfing zu schmelzen. „Und wenn die **** zu weit gehen“, fügte sie hinzu und setzte ihr strenges Lehrerin-Gesicht auf. Ihre braunen Augen fixierten die seinen, ihre Augenbrauen senkten sich sanft. Ihre Lippen bildeten eine waagerechte Linie, kein Lächeln, noch tadelnd, einfach neutral. Dennoch schaffte sie es, eine Ruhe und Güte auszustrahlen. „Dann gucke ich sie so an und frage sie, ob sie wirklich diesen Weg gehen wollen.“ Als sie das sagte, senkte sich ihre Stimme. Sie war nicht bedrohlich, sondern vielmehr verständnisvoll, aber führend.

„Oh wow … wo warst du, als ich ein kleiner Junge war? Meine Lehrerin war eine alte Dame, die immer böse geguckt hat“, lachte er. „Also, ich denke, die **** benehmen sich bei dir, oder?“

„Meistens ja“, antwortete sie lächelnd. „Aber zu dir, du bist also derjenige, den man anruft, wenn die Welt untergeht, weil der Drucker nicht funktioniert?"

"Ja … so in etwa. Wobei ich, mich mittlerweile mehr auf die IT-Sicherheit konzentriere. „Also Firewalls … Sicherheitsupdates, Sensibilisierung der Mitarbeiter und so weiter."

Das Eis brach nun Stück für Stück weiter und die Unterhaltung wurde flüssiger. Beide fühlten sich unerklärlicherweise wohl in der Gegenwart des anderen, und das, obwohl sie noch dabei waren, sich gegenseitig kennenzulernen. Lena wurde etwas forscher, aufdringlicher. Sie beugte sich vor.

„Du musst die Pasta probieren, die ist unglaublich gut“, sagte sie und schob ihren Teller ein Stück näher zu ihm. Als sich seine Gabel gar nicht bewegte, rollte sie einige Nudeln auf ihrer eigenen Gabel auf und führte diese zu seinem Mund. Markus war selbst überrascht, als sich sein Mund öffnete und er sich von ihr ‚füttern‘ ließ. Sie begannen, über Hobbys zu sprechen, und stellten fest, dass beide ein reges Interesse an verschiedenen Kulturen hatten. Markus war sehr überrascht, als Lena auf das Thema Animes einging. Er war es nicht gewohnt, dass Menschen so offen darüber sprachen. Vor allem kannte sie auch einige, die noch keine deutsche Audiospur hatten, was noch seltener war. Es gab nicht viele Menschen, zumindest kannte er nicht viele, die freiwillig Untertitel lesen wollten. Das Essen verlief wunderbar, beide lachten viel, und er war fasziniert von ihrem Lachen. Es klang so ehrlich, so frei, so beruhigend. Auch wie sie reagierte, wenn er anfing, wild zu gestikulieren, wenn er sich, beim Erzählen über seine Erlebnisse, gehen ließ. Er fühlte sich das erste Mal so frei in der Öffentlichkeit. Mit Lena konnte er alles andere um sich herum ausblenden.

Er bezahlte die Rechnung für das Restaurant, auch wenn sie sich dagegen wehrte.

„Nee, tut mir leid, ich bezahle“, sagte er das erste Mal mit Nachdruck. „Ich weiß, wir leben im Jahr 2025 … und Frauen müssen beim ersten Date nicht mehr eingeladen werden, aber ich möchte es gerne tun und lasse kein Nein gelten."

Lena war für einen kleinen Moment lang baff, ließ es ihm aber durchgehen, immerhin hatte sie ihn beinahe den ganzen Abend geführt.

„Wollen wir noch am Fluss entlang spazieren gehen?“, fragte er, als er das Restaurant mit ihr verlassen hatte. Lena nickte, ohne zu zögern. Es lag etwas in der Luft und sie konnte es kaum erwarten, herauszufinden, was es sein könnte.

Markus bot ihr seinen Arm an, so wie er es in einigen älteren Romanzen gesehen hatte, und sie nahm ihn dankend an. Sie legte ihren Arm in seine Armbeuge und ließ ihre Hand sanft auf seinem Handgelenk ruhen. Dabei strich sie beinahe beiläufig mit dem Daumen über seinen Pulspunkt am Handgelenk. Während die beiden den Schotterweg entlang des Flusses schlenderten. Vertieften sich ihre Gespräche immer weiter und weiter. Dann kamen sie an einer ehemaligen Kiesgrube an. Die in den letzten Jahren zu einem Erholungsbereich umgebaut wurde, mit mehreren kleinen Pavillons, Grillplätzen und Sitzbänken, die entlang des Wassers verteilt waren. Alle paar hundert Meter gab es einen Steg, an dem man dann um den kleinen See gehen konnte. Lena übernahm die Führung und lotste ihn zu einem der Pavillons am Rand der alten Kiesgrube.

Als sie sich setzte, ließ sie ihr Sommerkleid ein wenig hochrutschen, und es rutschte noch ein wenig weiter hoch, als sie die Beine langsam übereinanderschlug. Damit gab sie ihm einen Blick auf den unteren Teil ihrer Oberschenkel. Auch ihren Strickbolero legte sie zur Seite und schob damit den Schulterträger ein wenig von ihrer Schulter. Kurz darauf neigte sie ihren Kopf, um ihm einen besseren Blick auf ihren Hals und ihr Schlüsselbein zu gewähren.

„Das war ein wundervoller Abend bis jetzt“, sagte sie und zog ihn neben sich, näher, als ihm vermutlich lieb war in dem Augenblick. "Ich muss schon sagen ich bin mehr als nur positiv überrascht von dir. Du hast dir richtig Mühe gegeben, das Restaurant war super und der Spaziergang genauso …“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Es ist schon verdammt lange her, dass ich mich so wohlgefühlt habe.“

Markus’ Körper spannte sich leicht an. Er wusste nicht, was als Nächstes kommen würde, aber so nahe, wie sie ihn an sich herangezogen hatte, deutete darauf hin, dass der Abend wirklich gut verlaufen war.

"Ja ich fand auch das der Abend so lange war. Und auch ich habe mich selten so frei und so entspannt unterhalten … Ich meine, die meisten denken, ich bin eine KI, die nur kurze, knappe Antworten von sich gibt. Na ja, meistens stimmt das ja auch … aber heute Abend war irgendwie ganz anders … das muss deine Lehrerin-Energie sein“, sagte er und konnte sich ein amüsiertes Gurgeln nicht verkneifen.

„Oh, das hast du jetzt nicht gesagt“, erwiderte sie übertrieben aufgebracht, aber da steckte keine Kraft hinter, zumindest nicht mehr, als sie lauthals anfing zu lachen.

„Also, Mr. 'KI'. Was glaubst du, kommt als Nächstes?“, fragte sie ihn und lehnte sich näher an ihn heran, nah genug, damit sie ihren Kopf sanft auf seine Schulter ablegen konnte.

"Ganz ehrlich, ich weiß es nicht. Ich hatte nicht erwartet, dass das so gut laufen würde, wenn ich ehrlich bin. Eigentlich bin ich sogar davon ausgegangen, dass niemand kommen würde, oder wenn sie käme, sie sofort wieder gehen würde. Aber hier sind wir nun …“, antwortete er, und sie konnte seine wieder aufkeimende Nervosität spüren und beschloss, die Zügel in die Hand zu nehmen. Sie hob ihren Kopf wieder an und stand zügig auf, nur um sich dann auf seinen Schoß zu setzen, sich breitbeinig auf ihn. Ihre Knie lagen neben seinen Oberschenkeln auf der hölzernen Sitzfläche. Sie legte beide Arme um seinen Hals und sah ihm tief in die Augen. Ihr Blick war intensiv und auch fesselnd. Ihr Mund verzog sich langsam zu einem frechen Lächeln. Sie zog den Handrücken entlang seines Halses wieder nach vorn. Markus spürte einen leichten Schauer, der durch seinen Körper huschte, als ihre Fingernägel beinahe unmerklich sanft über seine Haut glitten. Erst wanderte ihre Hand hoch zu seinem Gesicht. Sie drehte ihre Hand, um mit ihrem Finger von seiner Wange zu seinem Kinn zu streichen, dann weiter zu seinem Hals, entlang der Ader bis zu seinem Schlüsselbein.

„Weißt du“, flüsterte sie, mit hauchzarter Stimme, „manchmal muss man sich einfach fallen lassen und seinen Gefühlen folgen.“

Sie lehnte sich wieder vor, bis ihre Lippen seinen Hals berührten. Sie war sanft, aber nicht zögerlich, sie wusste, was sie wollte. Lena küsste seine Ader am Hals sanft, ließ ihn spüren, wie ihre Zähne seine Haut streiften. Ihre Zunge fand den Weg hinaus, als ihr Mund den Kragen seines Hemdes streifte. Dann schob Lene ihren Kopf wieder hoch, während ihre Zunge sich wie eine Schlange entlang seiner Halsschlagader bewegte.

„Ich hab’ mich noch nie so sicher gefühlt wie in diesem Augenblick“, flüsterte sie verführerisch und knabberte an seinem Ohrläppchen. Sie brachte ihr Gesicht wieder vor seines und beugte sich vor. Ihre Lippen fanden seine in einem zarten Kuss. Seine Hände bewegten sich endlich und fanden ihren Weg zu ihren Hüften. Sie schmunzelte in den Kuss hinein, als sie spürte, wie seine Hände sich sanft, zitternd und erkundend auf ihre Hüften legten.

Sie seufzte zufrieden, als er den Kuss endlich erwiderte. Ihre Zunge tastete sich entlang seiner Unterlippe, sanft, dennoch um Einlass fordernd. Als sich der Kuss dann vertiefte, zog sie sich noch näher an ihn heran. Eine seiner Hände bewegte sich schließlich zu ihrem unteren Rücken, um sie dabei zu unterstützen. Ihre Zungen tanzten umeinander wie ein verliebtes Paar, das obendrein einen Tango-Wettbewerb gewinnen wollte.

Die Atmung, der beiden beschleunigte sich leicht, die Atemzüge wirkten kräftiger, als sie beide durch ihre Nase atmeten. Lena ließ ihre Hände durch das Haar von Markus gleiten. Ihre Fingernägel strichen über seine Kopfhaut, bevor sie einen Büschel, seiner kurzen Haare in die Hand nahm und den Kuss abbrach. Ihre freie Hand lief entlang seiner Knopfleiste hinunter zum Gürtel. Etwas weiter südlich war schon eine deutliche Beule zu erkennen. Ohne zu fragen, spielte sie mit dem Verschluss des Gürtels herum.

„L-Lena … was … was tust du?“, begann Markus, machte aber keine Anstalten, sie aufzuhalten.

„Sshhh“, beruhigte sie ihn, „du denkst zu viel …“

Währenddessen lösten ihre Finger den Gürtelverschluss mit einer Entschlossenheit, die Markus aus der Bahn warf und ihn noch mehr erregte, als er bereits war. Langsam öffnete sie seinen Hosenbund und ihre Hand glitt in seine Hose. Als ihre Finger den Bund seiner Boxershorts berührten, wanderte ihre Hand weiter und fand seinen harten Schwanz vor. Ihre Hand umschloss ihn und übte leichten Druck aus, bevor sie ihn sanft rieb.

„Mach es wie dein kleiner Freund, lass dich einfach fallen“, flüsterte sie leise und verführerisch in sein Ohr. „Sag, dass ich aufhören soll..." forderte sie ihn heraus.

Markus stöhnte auf, es war ein tiefes Raunen voller Lust. Er wusste, dass Widerstand sinnlos war.

„Dachte ich mir..." kicherte sie verspielt und küsste ihn erneut. Ihre Finger schlossen sich fester um sein Glied und bewegten sich in einem langsamen und bestimmten Rhythmus auf und ab. Markus stöhnte erneut auf und er haderte mit seiner zurückhaltenden Natur. Seine Hände krallten sich nun in den Stoff ihres Rocks, suchten Halt. Lenas Daumen strich über die feuchte Spitze seines Schwanzes und verteilte den ersten Tropfen. Die Emotionen kochten, bei ihm immer mehr, über. Er stöhnte, als er seinen Kopf nach hinten gegen das Holz lehnte.

„L-Lena …“, hauchte er. Eine Bitte, eine Aufforderung oder ein Flehen. Vielleicht alles auf einmal.

Lena grinste und zog ihre Hand zurück. Sie hob ihre Hüften an und zog ihr Kleid weiter hoch. Es war bereits zu dunkel, als dass, er den feuchten Fleck auf ihrem Höschen sehen konnte, dennoch bewegten sich seine Hände instinktiv und befreiten seine eigenen Hüften von dem Stoff, der ihn umgab.

Lenas Hand bewegte sich zu ihrem Höschen und schob es beiseite, bevor sie ihre Möse langsam senkte. Der erste Kontakt ließ beide für einen Moment erstarren. Beide atmeten scharf ein, bevor sie gemeinsam stöhnte. Als sie ihre Hüfte weiter senkte, bis sie ihn vollständig umschloss, spürte er die Wärme und Enge. Seine Hände gruben sich fester in ihre Hüften und hielten sie für einen Moment lang an Ort und Stelle. Dann lockerte er seinen Griff und begann sich zu bewegen. Zunächst nur langsam, beinahe unmerklich kreisen. Langsam änderte sie den Rhythmus. Die beiden verloren sich in der sinnlichen Offenbarung. Lenas Bewegungen wurden wilder, bestimmender, Jedes Mal, wenn sie den tiefsten Punkt erreichte, entfuhr ein leises, tiefes Stöhnen ihrer Kehle. Markus’ Hände erkundeten ihren Körper weiter, schoben sich unter ihr Kleid und glitten entlang ihrer sanften Haut. Er lehnte sich vor und küsste zunächst ihren Hals, dann knabberte er daran und ließ seine Zunge sanft über die Stelle gleiten. Der salzige Geschmack turnte ihn nur noch mehr an.

Dann warf Lena ihren Kopf zurück, ihr ganzer Körper spannte sich an und fing an zu zittern. Ein ersticktes Stöhnen entrang ihrer Kehle und ein heftiger Orgasmus durchzuckte ihren Körper. Sie zuckte und ihre Möse massierte den Schwanz von Markus, was auch ihn dazu brachte, endlich zu explodieren.

Lena ließ sich nach vorn fallen und lehnte sich schwer atmend gegen seinen Brustkorb. Die beiden genossen zusammen die Nachwehen der Leidenschaft, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte.

„Das … war unerwartet“, begann sie, mit einer sanften Stimme, die immer noch von dem Akt geprägt war. Sie nahm einen tiefen Atemzug. „Weißt du, ich habe mich selten so verstanden gefühlt – auf Anhieb.“ Ihre Hand strich sanft durch sein Haar.

„Das … wow … also … normalerweise brauche ich Zeit … sehr viel Zeit …“, gestand Markus zögernd. „Aber du … du bist so …“, stammelte er weiter und versuchte, das richtige Wort zu finden. „Ich kann es nicht in Worte fassen."

„UNGLAUBLICH?!“, fragte sie ihn neckend.

„Ja, auch …“, antwortete er lachend. „Ähm, sollen wir zurückgehen und dann vielleicht auf einen Kaffee zu dir oder mir?“

„Nichts lieber als das …“, antwortete sie.

Die beiden blieben noch einen Moment lang so sitzen und küssten sich zärtlich. Bevor sie sich auf den Weg zum Parkplatz machten.


A/N: Oh weia, ‘critical Hit by Textwall’. Ich glaube, das ist das längste Ding, was ich am Stück geschrieben habe. War mir nicht sicher, ob es in dem Contest auch über mehrere Kapitel gehen kann und darf … Nun aber her mit eurer Meinung. XD


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