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Chapter 9 by The Pervert
Was macht Daphne inzwischen ?
Daphne wollte ja duschen ...
Daphne war wütend. Sie stürmte durch die Tür in den Raum dahinter und warf sie mit Schwung zu. Fred sollte ruhig wissen das sie stinkig war. Immerhin hatte er ihr gerade ein Kleid versaut das sie heute morgen erst gekauft hatte. Sogar extra für ihn, obwohl sie das nicht zugegeben hätte. Sie schleuderte ihre Tasche auf das grosse Bett, dann erst schaute sie sich etwas genauer um.
Währe sie nicht so wütend gewesen hätte sie vielleicht beim ins Zimmer stürmen bemerkt das der Türrahmen extrem tief war und die Wände so einen Eindruck vermittelten fast einen halben Meter dick zu sein. Das passte eigentlich nicht zu dem Baustil des Hauses.
Wer nun aber in dem geräumigen Zimmer stand achtete nicht darauf wie dick die Wände waren.
Daphne sah eigentlich nur das es hier ausser dem wirklich grossen Bett mit der dicken Matratze und dem geblümten Bettzeug nur einen kleinen Nachttisch mit Lampe, einen Sessel und einen grossen Eichenschrank gab. Dafür war auf dem Boden ein flauschiger beiger Teppichboden verlegt während an den Wänden die mit 50er Jahre Blumentapeten in stumpfen Farben tapeziert waren, unmengen Bilder hingen. Die meisten hatten breite verzierte Rahmen und die grösse variierte von knapp über Polaroidfotogrösse bis zu einem Werk das mehrere Männer neben zwei Pferden in Lebensgrösse zeigten. Da der Raum fast drei Meter hoch war, gab es selbst für solch ein Werk genug Platz.
Die Bilder waren eine bemerkenswerte Sammlung von Scheusslichkeiten. Die abgebildeten Männer hatten hässliche Gesichter und meist groteske Körper, die gut zu erkennen waren, da sämtliche Herren überwiegend nackt dargestellt waren. Die Gestalten wirkte unheimlich, waren damit aber noch der ansehnlichste Teil. Ansonsten gab es nämlich nur noch Abbildungen von Monstern aller Coleur und Daphne war froh bisher keinem davon begegnet zu sein. Auch alle Monster schienen männlich zu sein. Nirgends gab es ein weibliches Wesen zu sehen.
Ausserdem schienen alle diese Figuren Daphne mit brennender Gier zu beobachten.
Einen kurzen Moment war das Mädchen versucht den Raum wieder zu verlassen. Allerdings hinderte sie ihr Stolz daran das zu tun, denn es hätte doch so ausgesehen als ob sie Angst haben würde. Und wenn sie etwas am wenigsten wollte dann das die anderen, und besonders Fred sie für ängstlich hielten.
Was sie nicht wusste war, das sie das Zimmer sowieso nicht mehr hätte verlassen können da die Tür die sie so wütend hinter sich geschlossen hatte von unsichtbarer Hand fest verriegelt worden war.
Daphne atmetet ein paar mal heftig ein und aus, dann hatte sie sich genug beruhigt um durch die kleine Tür in das vergleichsweise kleine Bad zu schauen. Hier gab es zwar Toilette und Waschbecken, aber statt einer Wanne die man durchaus hätte erwarten können nur eine Duschkabine.
Nun ja, immer noch besser als nichts.
Daphne prüfte ob auch wirklich Wasser aus der Leitung kam und war angenehm überrascht das es sogar warm war. Erst jetzt fiel ihr auf, das diese beiden Räume überhaupt frisch und sauber wirkten. Es roch weder muffig, noch gab es Staub, oder auch nur Staubabdeckungen wie etwa unten im Foyer.
Der Raum wirkte wie ein Gästezimmer das eben erst für einen Besucher bereitgestellt worden war.
Nun, darüber konnte sie später noch weiter grübeln. Jetzt musste sie erst einmal diesen widerlichen Staub vom Körper bekommen.
Wieder im Schlafzimmer begann sie sich zu entkleiden. Erst die schicken, aber eigentlich doch unbequemen Pumps, dann streifte sie die zartvioletten Seidenstrümpfe von ihren langen schlanken Beinen.
Einen Augenblick glaubte sie ein Geräusch gehört zu haben, aber als sie sich umsah bemerkte sie nicht das geringste. Trotzdem fühlte sie sich mehr den je beobachtet. Fast wie bei dem Fall mit dem Unsichtbaren Unterwäschefetischisten. Schnell wanderte ihr prüfender Blick über die Augen der Bilder hinter denen sich, wie schon so oft, irgendwelche "Geister"-Spanner verborgen halten konnten, aber alle Augen die sie erblickte waren gemalt.
Als nächstes schälte sich Daphne aus dem neuen Kleid mit dem extra für Fred besonders kurz ausgesuchten Saum. Sie wusste genau das er ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit unter den Rock schaute. Einerseits mochte sie solche, wie sie fand, pubertären Verhaltensweisen ärgerlich, aber gerade bei ihm fasste sie es gewissermassen als Kompliment auf und - nun ja, sie unterstützte diese Neugier eben etwas.
Zu ihrem Missfallen hatte sich Scooby in letzter Zeit aber angewöhnt seine feuchte Nase bei jeder unpassenden Gelegenheit zwischen ihre Schenkel zu stecken. Daphne hatte mit ihm geschimpft aber Scooby ignorierte ihre Beschimpfungen und statt ihr beizustehen und seinen besten Kumpel zu massregeln machte sich Shaggy und er noch zusätzlich über sie lustig.
Fehlte nur noch das Shaggy auch noch ...
Daphne streifte das Leichte Kleid über den Kopf und stand nun nur noch im äusserst knappen Slip im Zimmer (Wenn man von ihren fast unvermeidlichen Haarband einmal absah). Sie breitete das Kleid auf dem Bett aus und schaute sich die Bescherung an. Zum Glück würde es reichen das Kleid kräftig abzubürsten. Normalerweise würde sie es ablehnen ein schon gebrauchtes Kleid noch einmal anzuziehen, aber hier würde sie eine Ausnahme machen denn sie hatte keine Lust zum Van hinunter zu marschieren um dort in ihrem Koffer nach Ersatz zu suchen.
Daphne war ein Mädchen das sich selbst wenn sie alleine war so bewegte das sie ihren schlanken, durchtrainierten Körper immer in vorteilhaftester Haltung präsentierte. Gerade während sie sich über das schmutzige Stück Stoff beugte und dabei ihren knackigen Po herausstreckte meinte sie wieder ein Geräusch zu hören. Und diesmal war sie sich sicher.
Schnell wirbelte sie herum wobei sie sofort eine Kampfhaltung einnahm. Die Nippel ihrer kleinen Brüste waren hart und wippten nur ein wenig nach. Ihr flacher Bauch spannte und entspannte sich im Rhytmus ihres erregten Atems. Aber wieder war nichts verdächtiges zu erkennen.
Daphne wartete einen Moment und da hörte sie wieder etwas. Diesmal gab es keinen Zweifel, denn sie konnte das Geräusch regelrecht mit ihren Ohren verfolgen. Ein leises kratzen und schleifen ertönte hinter der Wand mit der Eingangstür, huschte um die Ecke und folgte der nächsten Wand. Plötzlich verklang es nach unten.
Daphne machte ein angewidertes Gesicht, nahm aber auch gleich wieder eine normale Haltung an.
"Pfui Teufel, Ratten !" schnaubte sie.
"Mistviecher ! Aber in solch einem alten Gemäuer muss man ja mit so was rechnen. Immerhin, wo sich Ratten aufhalten finden sich fast nie Gespenster." beruhigte sie sich selbst.
Ohne weiteres zögern zog sie auch ihren Slip aus und entblösste eine bis auf eine Pfeilförmige kleine Insel rasierte Scham. Daphne war nicht gross genug, aber wer sie so gesehen hätte würde ihr bei ihrem Körperbau sofort eine Modelkarriere in Aussicht gestellt haben.
Sich selbst beruhigend das es keinen Hinweis darauf gab das sich die Ratten in diesem Zimmer oder dem Bad herumtreiben würden, begab sich Daphne mit elegantem Hüftschwung unter die Dusche. Wenn die Viecher sie beobachten wollten, bitte. Sie sollten ihr bloss nicht näher treten.
Daphne betrat die sogar recht modern ausgebaute Dusche, schloss den durchsichtigen Vorhang und drehte den Hahn auf. Sie genoss das Gefühl des heissen Wassers auf ihrem Körper und fühlte sich gleich viel besser. Nach dieser Dusche würde sie dem Geheimnis dieses Hauses, wenn es denn überhaupt eines gab, schon zu Leibe rücken. Und wenn es nur aus ein paar neugierigen Ratten bestand.
*
Zwischen den doppelten Wänden regten sich tatsächlich kleine Körper, huschten hektisch hin und her und beobachteten Daphne mit kleinen roten Augen. Dazu benutzten sie winzige Gucklöcher die in dem Blumenmuster der Tapeten und zwischen den Kacheln des Bades praktisch unsichtbar waren. Nur hatten die Wesen denen diese, vor wilder Gier brennenden Augen gehörten nicht viel mit Ratten gemein. Ein gutes dutzend kleiner Wesen, das grösste gerade einmal um 40 cm hoch bewegten sich sicher und leise im dunkel der Zwischenwand. Lediglich wenn eines die rauhe Wand streifte weil sich zwei von ihnen gerade aneinander vorbeiquetschten konnte man sie hören. Selbst wenn sie miteinander sprachen, was mit Stimmen geschah die heiser und blubbernd klangen wie die Stimme eines schwer erkälteten Mannes, hätte man sie höchstens undeutlich hören können wenn man sein Ohr gegen die Wand gepresst hätte.
Allerdings war ihr Wortschatz anscheinend ziemlich begrenzt. Während der ganzen Zeit in der sie Daphne beobachteten erklangen nur Beschreibungen wie "Schöne Frau" "Herrlicher Körper", "Weiche Haut", "Fester Arsch".
Aus allen Beschreibungen klang jedoch eine grosse Zufriedenheit und Vorfreude heraus.
Als sich Daphne nun in die Dusche begab blickten die Wesen neugierig zu ihrem Anführer. Dieser war nicht der grösste der Gruppe, sondern er besass als einziger drei Augen, zwei rechts übereinander. Ausserdem war er auch etwas intelligenter als die anderen.
"Was tun ?" wurde mehrstimmig wiederholt.
Der Anführer schaute seine Gruppe zufrieden an. Er hatte es geschafft, das sie ihm gehorchten und darauf warteten das er ihnen Befehle gab die sie dann sofort ausführen würden. Ohne ihn würden sie nicht handeln, denn sie fürchteten nicht so sehr ihn sondern VATER. Aber er war VATERs Sprachrohr. Wer sich seinem Befehl widersetzte, widersetzte sich VATERs Anordnungen. Und wer sich VATERs Anordnungen widersetzte wurde "zurückgekehrt". Es gab genügend andere im "Anderswo" die mit Freuden überwechseln und VATER gehorchen würden.
Die Spannung in der Gruppe war fast zum greifen.
"Ja !", sprach der Anführer, "VATER hat versprochen, wir mit Rothaar spielen dürfen. Dürfen Rothaar nicht kaputtmachen, aber dürfen so lange spielen bis VATER oder BRUDER sagen Stop! Rothaar kräftig, wir können lange spielen. Böse Spielen. Nur nicht kaputtmachen. Rothaar bestimmt schön laut Schreien. Viel Spass haben."
Die Gruppe murmelte erleichtert und vorfreudig.
"Wir also holen Rothaar ?" frage einer und die Frage wurde mehrfach wiederholt.
"Ja. Wir jetzt holen Rothaar." bestätigte der Anführer was durch leises freudiges gemurmel quittiert wurde.
"Wohin bringen zum Spielen ?" ertönte die nächste Frage.
Darauf musste der Anführer kurz überlegen. Das Haus bot da ja einige Möglichkeiten ...
Wessen Erlebnisse verfolgen wir als nächstes ?
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Celebrity Fun & Disneys Prinzessinnen
Celebrity Fun
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