Wie geht es weiter?

Chris erkundet Melanie

Chapter 6 by Filiusfiliae

Chris begann also, seine Hand Mellys Schenkel hochwandern zu lassen, von unten in die Shorts hinein. Sie streichelte seinen Rücken, erst durch das T-Shirt, dann schon sie ihre Hand darunter, so spürte er ihre kundige Hand auf seinem nackten Rücken. „Sag ruhig, wenn ich aufhören soll“, seufzte sie, er entgegnete: „Bloß nicht! Mach bitte weiter, ich kann davon nicht genug kriegen!“

Sie wurden gieriger, er streichelte nun auch ihren Oberkörper, schreckte auch vor ihren Brüsten nicht zurück. Dann machte er Anstalten, ihr die Bluse aufzuknöpfen, und in dem Moment unterbrach sie ihn: „Vorschlag: Wenn wir jetzt weitermachen, werden wir das Haus heute sicher nicht mehr verlassen. Ich würde dich aber gerne zum Dank, dass du das Buch gefunden hast, zum Essen in ein Restaurant in der Kreisstadt einladen. Griechisch, wenn du magst? Falls ja, würde ich vorschlagen, dass wir uns zurechtmachen und gleich aufbrechen. Dann ist es noch nicht so voll und wir haben anschließend mehr vom Abend, den ich gerne mit dir bei einem Glas Wein oder so verbringen würde, open end natürlich ...“

Für Chris war das nun die Wahl zwischen dem Spatz in der Hand und der Taube auf dem Dach. Der Spatz in der Hand war, jetzt weiterzumachen. Chris war sich sicher, dass sie sich gegenseitig nackig machen würden und es in einen Geschlechtsakt münden würden, der mit einem sturmgepeitschten Orgasmus enden würde. Dann aber würden sie wohl ein Weilchen dösen, und es könnte sein, dass sich dann Melly auf dem Weg nach Hause machte und er seine Abendgestaltung anders organisieren müsste. Die Taube auf dem Dach war, jetzt zu unterbrechen, in die Stadt zu fahren, essen zu gehen, und später zu sich oder zu ihr zu fahren und sich dort dann an die Wäsche zu gehen. Abgesehen von der aktuellen Anspannung, die erst mal keine Erlösung finden würde, konnte natürlich alles Mögliche passieren, das Auto – Melly hatte es hier bei seinem Elternhaus stehen, weil in ihrer Straße die Parkmöglichkeiten ganz schlecht waren – liegen bleiben bei der Hin- oder Rückfahrt zum Beispiel. Andererseits. Wenn sie erst mal wieder in den heimischen vier Wänden waren, gab es kaum einen Grund, warum sie nicht die ganze Nacht hemmungslos miteinander vögeln sollten. Jede Entscheidung hatte also ein Pro und ein Kontra. Aber keine Entscheidung wäre nur kontra. Also entschied Chris sich.

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Wie entscheidet Chris sich?

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