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Chapter 108 by Jan1974 Jan1974

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Café IX

Mia lehnte sich entspannt zurück, ein spitzbübisches Lächeln auf den Lippen, und schaute Nele direkt in die Augen. „Ja, wir haben dann im Livestream auch gefickt. Und das machen wir auch ab und an immer wieder, wenn die Stimmung passt und die Zuschauer richtig heiß mitgehen.“
Nele riss die Augen etwas weiter auf, ihre Wangen färbten sich noch tiefer rosa. „Und… keine Probleme mit seinem Schwanz gehabt? Der klang ja ziemlich… beeindruckend.“
Mia lachte leise und schüttelte den Kopf. „Nein, gar nicht. Ich war ja gut vorbereitet durch all das Training zu Hause.“ Beide Frauen mussten gleichzeitig kichern. Die anfängliche Vorsicht und das Flüstern lösten sich langsam auf, und die Unterhaltung wurde immer offener, direkter und selbstverständlicher. Bald sprachen sie in ganz normaler Lautstärke, ohne sich groß darum zu kümmern, wer mithören könnte.
Nele spielte mit ihrer Kaffeetasse und fragte neugierig weiter: „Aber das hat doch eigentlich noch nichts mit diesen richtigen Öffentlichkeits-Sachen zu tun, oder? Also… draußen, wo jeder zuschauen kann?“
„Na ja, das hat sich dann Stück für Stück entwickelt“, erklärte Mia entspannt. „Es fing mit kleineren Dingen an. Zum Beispiel habe ich Lukas mal im Park einen geblasen, direkt hinter einem Busch. Ein anderes Mal war ich in einem Sex-Shop, wo der Besitzer ein paar ausgewählte Kunden ausgesucht hat. Die durften mir dann abwechselnd einen dicken Dildo in die Fotze schieben. Von da an wollte ich immer mehr Risiko. Mehr Öffentlichkeit.“
An den umliegenden Tischen im Café wurde es merklich ruhiger. Ein älteres Paar zwei Tische weiter hatte aufgehört zu reden und lauschte unverhohlen, die Frau mit leicht geöffnetem Mund, der Mann mit hochgezogenen Augenbrauen. Am Fenster saß eine Gruppe von drei jungen Männern, die sich gegenseitig anstießen und leise miteinander tuschelten. „Hast du das gehört? Die reden über Fisting und Live-Sex… krass“, flüsterte einer von ihnen, während ein anderer verstohlen zu den beiden Frauen hinüberblickte. Eine Kellnerin, die gerade Gläser abräumte, blieb einen Moment zu lange in der Nähe stehen und lächelte verstohlen in sich hinein.
Nele bemerkte die Blicke, schien aber eher erregt als verlegen zu sein. „Wow… und wie ging es weiter?“
Mia fuhr fort, als wäre es das Normalste der Welt: „Dann wollte ich mal ganz nackt durch ein Parkhaus laufen und ein Video drehen. Einfach nur zeigen und filmen. Aber plötzlich stand da dieser fremde Typ. Es war nicht geplant, dass er mitmacht – erst hat er mich nur angefasst, meine Titten geknetet, mich zwischen den Beinen gestreichelt… und am Ende hat er mich dann richtig gefickt. Direkt auf der Motorhaube eines Autos. Und auch sozusagen meinen Arsch entjungfert.“
Nele atmete hörbar ein. „Wow, du bist ja echt drauf. Ich glaube, so etwas würde ich mich niemals trauen.“
„Das war auch nicht geplant“, erwiderte Mia schmunzelnd. „Es ist einfach passiert. Aber es war verdammt geil.“
Nele biss sich auf die Unterlippe, ihre Augen glänzten vor Interesse. „Aber das klingt schon **** geil… ich weiß nicht, ob ich dazu den Mut hätte.“
„Wie gesagt, ich hatte es auch nicht geplant“, sagte Mia und zuckte leicht mit den Schultern. „Aber dann war es unglaublich intensiv. Allein das Zeigen macht ja schon geil, oder? Das hab ich vorhin schon bei dir gesehen – deine Spalte hat richtig geglänzt, als du die Beine etwas geöffnet hast.“
Nele lachte leise und schlug kurz die Beine übereinander, wirkte aber eher geschmeichelt als beschämt. „Da hast du recht… sich zu zeigen ist geil. Aber ich weiß nicht, ob ich mich das trauen würde, so wie du. Auch wenn es sich spannend anhört.“
Mia nickte verständnisvoll. „Ja, das muss man auf sich zukommen lassen. Nichts erzwingen.“
„Genau, denke ich auch“, stimmte Nele zu. Sie zögerte kurz, dann stellte sie die Frage, die ihr schon eine Weile durch den Kopf ging: „Darf ich dich fragen, was du heute noch so geplant hast?“
Mia lächelte entspannt und nahm einen Schluck von ihrem Kaffee, bevor sie antwortete:
„Eigentlich nichts.“

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