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Chapter 5
by
Papas_Liebling
What's next?
Bonus: Nach der 6 (mit neuem Bild)
{if@}Um das Bonuskapitel zu lesen, sollte man vorher schon das ganze Spiel bis zu Ende gespielt haben, finde ich.
Hier geht's los: Start Game.{else}Sie lag dort, nackt und zitternd, die Maserung des alten Schreibtisches drückte schwache Linien in ihre Haut – wie ein Fingerabdruck, wie eine Geheimschrift. Ihr Atem hatte sich einigermaßen beruhigt, war aber noch unregelmäßig, als würden in ihrem Inneren die letzten Ausläufer eines Sturms toben, der ihre Welt aus den Angeln gehoben hatte.
Es war wirklich passiert.
Röte stieg an ihrem Hals empor und breitete sich über ihr Gesicht aus. Nicht aus Scham – nein, Scham war ein zu schwaches Wort –, sondern wegen der schieren Größe des Ereignisses. Ihre Finger zuckten leicht an ihrer Seite, noch immer daran denkend, wie sie sich in das raue Holz gekrallt hatten, als er in sie eingedrungen war. Diese Dehnung, dieser Druck – gnadenlos, notwendig – hatten sie beinahe in zwei Teile gespalten. Sie hatte nach Luft gerungen. Sie hatte gewimmert. Und dann hatte sie sich geöffnet.
Sie konnte immer noch das Gewicht seiner Hand auf ihrer Brust spüren. Schwer. Entschlossen. Besitzergreifend. Sie biss sich fest auf die Lippe. Wimmerte. Diese Hand hatte mehr gesagt, als Worte jemals sagen könnten: Du gehörst mir.
Und das war die reine Wahrheit. Gott steh ihr bei.
Alles – Kontrolle, Vorsicht, Selbstbestimmtheit – war verschwunden wie eine zweite Haut. Abgerissen, nicht abgezogen. Sie hatte sich nicht sanft hingegeben, nicht wie in einer romantischen Liebesgeschichte. Nein. Sie war genommen worden. Überwältigt. Wie ein Stück Eigentum behandelt. Benutzt. Und jede Faser ihres Körpers summte noch davon.
Wie viele Jahre hatte sie nahezu unsichtbar verbracht, sich hinter Strukturen, Ordnern, Gleichgültigkeit und ihrer großen Hornbrille versteckt? Wie viele schlaflose Nächte hatte sie sich unter der Decke heimlich selbst befriedigt und sich dann dafür verachtet, leise Gebete geflüstert. Gebete, die sie nicht ernst meinte, nur um ihr Gewissen zum Schweigen zu bringen? Jetzt war es still.
Da war nur noch das Echo ihrer eigenen Stimme: „Du hast das so gewollt.“
Ja. Das hatte sie. Mehr als alles andere. Mehr als Sicherheit, mehr als ihren guten Ruf. Sie wollte nicht als gute Kollegin oder strebsame Referendarin oder vielversprechende junge Frau gesehen werden. Sondern als das: Als Fleisch. Als ein Körper, an dem man sein Bedürfnis stillte. Als die kleine unterwürfige Schlampe, die sie ihr ganzes Leben lang so sehr zu verleugnen versucht hatte.
Sie drehte sich ächzend zur Seite. Ihre Wange presste sich gegen den kühlen Schreibtisch. Ihre Brustwarzen streiften das Holz, immer noch hart, immer noch empfindlich. Ein leises Stöhnen drohte ihr zu entweichen, und sie biss es zurück. Sie war geschunden, das sollte sich nicht so gut anfühlen. Aber bei Gott, das tat es!
Der Raum um sie herum hatte sich nicht verändert. Bücher standen in den Regalen. Das Kreuz an der Wand warf immer noch seinen Schatten. Aber sie hatte sich verändert. Etwas war aufgebrochen, weit aufgerissen – und sie war sich nicht sicher, ob sie wollte, dass es sich wieder schloss.
Theodor war irgendwo hin verschwunden. Ins Bad, ins Bett? Sie wusste es nicht. Sie wollte, dass er zurückkam. Dass er sie wieder korrigierte. Oder sie bestrafte. Oder sie fesselte. Oder sie einfach hier behielt und ihr nie mehr gestattete, sich etwas anzuziehen.
„Noch einmal“, flüsterte ihr Körper.
Und ihre Seele – süß, gut erzogen, zitternd – wagte es nicht, zu widersprechen.
{endif}
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