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Bikini kauf
„Hallo, kannst du mir helfen?“, fragte ich ihn, als ich neben ihm stand.
Er sah auf und lächelte mich freundlich an. Seine Augen huschten kurz über meinen knappen Rock und das enge Top, bevor er wieder meinen Blick traf.
„Natürlich kann ich das versuchen. Aber ich lasse auch gerne eine meiner Kolleginnen kommen, wenn dir das lieber ist.“
Ich setzte ein fragendes Gesicht auf und antwortete mit einem leichten Lächeln:
„Warum sollte ich das wollen?“
Sein Gesicht blieb freundlich, und seine Stimme klang warm und professionell.
„Weil viele Kundinnen es bevorzugen, von Frauen bedient zu werden.“
Ich setzte ein leicht verführerisches Lächeln auf und sagte nur:
„Vielleicht ist mir ein männliches Urteil ja wichtiger.“
Er grinste kurz und antwortete:
„Okay… was hast du dir denn vorgestellt?“
„Ich habe festgestellt, dass es in meinem Schrank keinen einzigen Bikini gibt“, erklärte ich. „Und da es bald in den Urlaub geht, muss ich unbedingt daran etwas ändern.“
Er nickte verständnisvoll.
„Das bekommen wir bestimmt hin. Was hast du dir denn ungefähr vorgestellt?“
Ich stellte mich bewusst in Pose, drehte mich leicht und fragte:
„Was denkst du, was mir stehen würde?“
Er grinste breiter.
„Also noch keine konkrete Vorstellung. Dann such ich mal zwei, drei Sachen raus, und du sagst einfach, was du davon hältst. Dann werden wir schon etwas Passendes finden.“
Ich nickte nur. Schnell hatte er mehrere Bikinis in der Hand und reichte sie mir. Ich nahm mir Zeit und betrachtete jedes Modell genau. Einer davon stach mir besonders ins Auge: ein weißes Modell mit farbenfrohem Blumenmuster in Pink, Lila, Orange und Türkis. Die Blüten wirkten fast tropisch, leicht exotisch, als hätte man sie von einer Insel mitgebracht. Der Schnitt war sexy, aber nicht übertrieben freizügig – genau das Richtige für den Anfang. Ein Bikini, der nicht sofort zu viel Aufsehen erregen würde und den mein Freund vermutlich auch akzeptieren könnte.
„Kann ich den mal anziehen?“, fragte ich und hielt das Blumenmodell hoch.
„Klar“, sagte er und deutete nach hinten. „Dort sind die Kabinen.“
Ich schnappte mir den Bikini und ging in eine der Umkleidekabinen. Den Vorhang zog ich hinter mir zu, stellte die High Heels ab und zog mich um. Als ich den Bikini angezogen hatte und mich im Spiegel betrachtete, blieb ich einen Moment stehen.
Der Oberteil war ein klassisches Triangel-Top mit dünnen Trägern, die sich hinter meinem Nacken und am Rücken banden. Der Stoff schmiegte sich eng an meine Brüste und betonte ihre volle Form, ohne sie zusammenzudrücken. Das bunte Blumenmuster lag wie gemalt auf meiner Haut und ließ meine Bräune noch intensiver wirken. Der Unterteil war ein knapper String-Bikini mit seitlichen Bändern, die ich an den Hüften zu kleinen Schleifen gebunden hatte. Der Stoff bedeckte gerade so das Nötigste und zog sich tief in meine Po-Rille. Im Spiegel sah ich, wie die bunten Blüten über meinen flachen Bauch und meine schmalen Hüften liefen und meine langen Beine noch länger wirken ließen.
Ich drehte mich langsam von einer Seite zur anderen. Der Bikini lag perfekt. Sexy, aber noch im Rahmen. Genau das, was ich als ersten Schritt wollte.
Natürlich ging es mir vor allem um die Reaktionen. Also öffnete ich den Vorhang und trat aus der Kabine. Ganz bewusst hatte ich meine schwarzen High Heels mit der roten Sohle angezogen und lief so – barfuß wäre mir zu harmlos gewesen – ungeniert durch den Laden zurück zu meinem Berater.
Er lächelte, als er mich kommen sah.
„Das sieht doch schon mal ganz gut aus. Wie fühlt er sich an?“
Ich bemerkte die verstohlenen Blicke der Männer, die mit ihren Frauen im Laden waren. Einige versuchten unauffällig zu schauen, andere wurden von ihren Partnerinnen sofort mit einem strengen Blick erwischt. Genau so eine Reaktion hatte ich mir erhofft.
„Ich glaube, der wäre für den Anfang ganz okay“, sagte ich.
Er lächelte zufrieden.
„Nun ja, das war doch gar nicht so schwer.“
Ich machte noch ein paar Schritte durch den Laden und suchte mir einen weiteren Spiegel. Offiziell, um mich zu betrachten – in Wahrheit aber, um mich den anderen Männern noch einmal zu zeigen. Es war irgendwie lustig zu beobachten, wie sie versuchten, mich möglichst unauffällig im Blick zu behalten. Den meisten gelang es halbwegs, aber der ein oder andere kassierte dafür den berüchtigten tödlichen Blick seiner Frau.
Ich kehrte zu meinem Verkäufer zurück und sagte:
„Den nehme ich schon mal. Aber jetzt möchte ich noch etwas Auffälligeres.“
Er machte große Augen und fragte:
„Was stellst du dir denn unter ‚auffälliger‘ vor?“
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