Wie geht es weiter?
Bemerkenswerte Neuigkeiten
Auf der Fahrt zu Stefan und Steffi erzählten Chris und Ramon sich in Kurzfassung ihre sexuellen Erlebnisse, seit sie gestern dort eingetroffen waren. Die Signaltöne ihrer Handys – anscheinend Nachrichten in einem Gruppenchat – ignorierten sie. Begrüßt wurde sie von Stefan mit „Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Meine Alten haben spontan einen größeren Cateringauftrag an Land gezogen und kommen schon morgen früh wieder. Das heißt, unsere Party hier lassen wir bereits heute Abend ausklingen. Und die gute Nachricht ist: Kira verlegt ihre Geburtstagsfeier in das alte Sanatorium, Beginn Freitagabend, Ende Sonntagnachmittag. Den Kasten – oder vierflügeliger Gutshof aus dem 18. Jahrhundert, wie das Ding wohl im Kaufvertrag bezeichnet wird – haben ihre Eltern für nen schlappen Euro kürzlich erworben, natürlich mit der Auflage einer denkmalgerechten Sanierung, steht ja unter Denkmalschutz. Ist ja alles nicht mehr im besten Zustand. War für den Landkreis ja nicht mal mehr als Flüchtlingsunterkunft verwendbar wegen des desolaten Zustands. Ist zudem einsam – ähm, idyllisch – gelegen, zwar nur fünf Kilometer außerhalb unserer Ortschaft, aber trotzdem wohnt da niemand wirklich in der Nähe. Aber Kiras Vater ist ja Anwalt, der hat schon aufgepasst, dass im Vertrag nichts drinsteht, weswegen ihm die Behörden künftig gehörig auf den Wecker gehen könnten. Und die Familie von Kiras Mutter hat wohl Geld, der gehört auch wohl noch einiges hier in der Gegend und der haben wohl ursprünglich auch die Sanatoriumsbauten mal gehört, meint Kira, insofern sind die wohl nur an die Familie zurückgekommen. Nun, Kira bekommt da eine ganz große Party. 48 Stunden und zahlreiche Gäste. Denn damit für das Geburtskind schön viele Geschenke zum 18. zusammenkommen, gilt: Die Eingeladenen dürfen ihrerseits Freunde und Familienmitglieder mitbringen, da wird die erwachsene Jugend des halben Landkreises zusammenkommen sozusagen. Die volljährige Jugend, für ihre noch minderjährigen Freunde und Verwandten macht Kira eine Woche später eine eigene Party in kleinem Kreis, denn im Sanatorium wird es nicht unbedingt jugendfrei zugehen. Deswegen bittet sie uns alle, ihre Textnachricht müsstet ihr vorhin auch bekommen haben, alles an überzähligen Decken, Kissen, Matratzen und dergleichen, was aufzutreiben ist und entbehrt werden kann, ins Sanatorium zu bringen , ...“
„... um gemütliche Bumshöhlen bauen zu können!“, ergänzte Ramon fröhlich, was Stefan mit „Richtig, mein Guter!“ quittierte und fortfuhr: „Ja, und den Catering-Auftrag haben meine Alten bekommen, und deswegen kommen sie auch früher zurück. Wetter soll ja gut sein, gegrillt wird im Innenhof, und da alle volljährig sein werden, wird es auch keine Erwachsenen als Anstandswauwau geben. Natürlich ist Kiras Eltern klar, dass es zu sexuellen Kontakten während der 48 Stunden der Party kommen wird, tolerieren das aber, waren ja selbst mal jung und wohl auch umtriebig, wie Kira andeutete. Der Frauenanteil wird wohl recht hoch sein, eine gewisse Fluktuation wird es wohl geben, manche können erst am Samstag abreisen, manche müssen dann schon wieder abreisen, aber bei einer Teilnehmerzahl von wohl 150 bis 200 Leuten, wenn nicht mehr, wird das wohl kaum auffallen. Genug Räumlichkeiten zum Übernachten gibt es ja. Manche werden wohl nur auch Tagesgäste sein. Kira meint übrigens, dass bei der Gelegenheit wohl so manches Mädchen seine Unschuld verlieren wird, sie denkt da wohl in erster Linie an welche ihrer zahlreichen Cousinen. Also falls ihr Bock habt, bei einer mal der Erste zu seine, derjenige, der sie entjungfert, bestehen wohl gewisse Möglichkeiten. Vielleicht bestehen Chancen, Kira dazu zu bringen, uns die ungebumsten jungen Damen genauer zu bezeichnen.“
Diese Nachricht gefiel Chris besonders gut. Er hatte zwar nun schon mit einigen geschlafen, aber keine davon war Jungfrau gewesen, auch Annette nicht. Und er wüsste im Moment auch nicht, wie er an eine herankommen könnte, ja nicht mal, wer überhaupt noch jungfräulich war.
„Aber jetzt amüsiert euch erst mal“, sagte Stefan zum Abschluss, „ein paar freilich nerdige Mädchen sind gerade da und nicht vergeben. Ganz gut für einen Aufwärmfick!“
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