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Chapter 30 by Ozwalt Ozwalt

What's next?

Bei Sabine Zuhause

"Lass uns zu mir nach Hause fahren, ich muss mir mal frische Sachen holen", schlug Sabine vor.

"Also wegen mir brauchst du keine neuen Sachen, du reichst mir nackt vollkommen"

"Und ich könnte dir meiner Mam vorstellen, dir was zu Essen kochen und ein paar Hygiene-Produkte einpacken, weißt schon."

"Mmmh, da müssen wir uns aber anziehen, oder?", der Gedanke an Mittagessen klang verführerisch, aber anziehen deswegen?

Sabine lachte. "Ja, das wäre schon besser!"

"Dann warte noch ein bisschen", Jess zog Sabine wieder zu sich und sie besorgten es sich noch einmal genüsslich. Dann grummelte aber auch Jess' Bauch und sie sah ein, dass Mittagessen gar keine schlechte Idee war.

Sabines Mutter war sogar Zuhause. "Hi Mam, das ist Jess, Jess: meine Mutter."

Sie sagte "Hallo Jess, schön, dich kennenzulernen, Kommt doch rein!". Sie guckte Jess interessiert an, dann Sabine und wieder Jess. Dann sagte sie unverblümt: "Ihr habt was miteinander, oder?"

"Mam? Wie kommst Du...?"

"Kind, ich kenne Dich seit über 19 Jahren. Du siehst übernächtigt aus, gleichzeitig superglücklich und du riechst so sehr nach Sex, dass ich glaube, dass ihr es eben erst getrieben habt."

Jess fand die Frau jetzt schon super, aber Sabine war doch peinlich berührt.

"Kind, ich freue mich für dich, glaubst du etwa ich hätte ein Problem damit? Da kennst du deine alte Dame aber schlecht... Sag mal, kann es sein, dass du darunter nackt bist? Ihr beide?"

Sabine wurde sofort rot, Jess lachte laut auf. "Ich mag sie, Mutter von Sabine!"

"Du darfst mich ruhig duzen, Jess. Ich bin Silke". Sie zwinkerte ihr zu. "Wollt ihr was essen? Ich habe gerade eine Bolognese gekocht und wollte gerade die Spaghetti aufsetzen. Zehn nein 15 Minuten?"

Wer kann dazu schon nein sagen? Die Mädchen nutzten die Zeit und verschwanden in Sabines Zimmer. Sabine schluckte schnell die Pille, die sie ja eigentlich früher morgens nahm, aber es war noch im Rahmen. Zumal auch nur noch drei im Blister waren, demnächst ging es also wieder los.

Dann schnappte sie sich einen Rucksack und packte das Wichtigste hinein. Jess bewunderte währenddessen das geordnete Chaos in diesem typischen Jugendzimmer. Dass keine getragene Unterwäsche herumflog lag mit Sicherheit an der Mutter, die ab und zu durchging und an verschiedenen Dingen schnüffelte. Dafür sprach auch der kleine Stapel frischer Wäsche auf einer Ablage beim Schrank, aus dem sich Sabine auch gleich bediente.

Sabine warf Jess ein dünnes Kleid hin und zog gleichzeitig ihr Lederzeug aus. "Wir können in dem Zeug nicht Mittag essen und ohne aber auch nicht, oder willst du dich nackt zu meiner Mutter setzen?" Am ihrem Grinsen konnte Sabine sehen, dass Jess das tatsächlich bringen würde. "Denk nicht mal dran. Meine Mutter ist sehr liberal und würde auch nichts sagen, aber bitte zieh das Teil an oder irgendwas anderes."

"Keine Sorge. Wenn Du es nicht willst, tue ich das auch nicht", Jess zog Sabines Gesicht zu sich und küsste sie liebevoll auf den Mund, so dass sie sich entspannen konnte. "Obwohl deine Mutter ganz schön attraktiv ist übrigens. So richtig alt war sie nicht, als sie dich bekam, oder?"

Da rief es auch schon aus der Küche und Jess sprang nun auch aus den Ledersachen. Das Kleid, das ihr Sabine hingelegt hatte sah süß an ihr aus. Im Brustbereich etwas eng, aber geil. Sabines Teil war hauptsächlich kurz. Jess fühlte ihren Arsch als sie hinter ihr her zum Essen ging und Sabine quiekte vergnügt.

Das Essen war superlecker. Die Mädchen schlugen sich die Bäuche voll und trotzdem war noch einiges übrig zum Warmmachen die nächsten Tage. "Sehr lecker, vielen Dank Frau äh, ich meine Silke!"

"Wenn ihr wollt, könnt ihr auch gerne über Nacht bleiben. Ich habe diese Woche Nachtschicht, da wärt ihr ungestört. Sabine gibt dir bestimmt ein Nachthemd, also falls ihr sowas überhaupt benötigt, ihr zwei Süßen!" Sie lächelte wissend.

"Heute nicht, danke, morgen vielleicht? Also hier übernachten, meine ich."

"Wie gesagt, ihr habt nachts sturmfrei. Nur wenn ihr Vormittags kommt weckt mich bitte nicht auf"

Das versprachen sie natürlich. Bei einem Joghurtnachtisch wollte Silke natürlich alles über Jess und die beiden wissen. Sabine stotterte etwas von Motorradfahren und so erzählte Jess sogar von den Nacktfahrten, ließ aber Bine zuliebe die sexuellen Details weg. Silke war nicht überrascht über Binchens Nacktfahrkink, fand es sogar richtig toll. Wer hätte das gedacht? Sabine jedenfalls nicht.

Später saßen die beiden in Sabines Zimmer zusammen. Jess fand es cool, dass Sabine noch CDs hat und fand ein paar Sachen, die sie sich zusammen anhörten, während sie natürlich miteinander kuschelten und unterhielten.

"Ab wann ist man eigentlich wirklich lesbisch?", wollte Sabine wissen. Das fragte sie sich schon die ganze Zeit und es verunsicherte sie.

"Ich denke, du bist genau dann 100% lesbisch, wenn du ausschließlich Frauen liebst und ganz bestimmt keine Männer. Liebst du nur noch Frauen? Und ich rede nicht von Sex, das ist komplett was anderes."

"Naja, du bist schon ganz nah dran zumindest bin ich ganz schön verliebt in dich aber du bist da auch die Einzige"

"Aber wenn ein süßer Mann daher käme könntest du dich in ihn verlieben?"

"Ja ich denke doch", sagte Sabine.

"Siehst du, dann bist du auch keine 100%-Lesbe. Aber 100% Hetero bist du offensichtlich auch nicht. Mir geht es da übrigens genauso. Und was den Sex angeht bin ich der Meinung, dass Sex alleine überhaupt nichts aussagt. Wenn du hier mit verbundenen Augen liegst und dich leckt jemand zum Orgasmus dann macht es dich weder hetero noch homo wenn das ein Mann oder eine Frau macht."

Irgendwie leuchtete Sabine diese Erklärung ein.

"Es gibt sogar Männer, die super gerne Schwänze lecken, sich aber nicht als schwul bezeichnen. Die sehen in Pornos wie eine Frau einen Schwanz leckt und denken sich: 'Wie geil muss sich das anfühlen, so geblasen zu werden'. Dann denken die irgendwann, 'Wie geil müsste sich das anfühlen, so einen Schwanz im Mund zu haben'. Krass, oder? Und eigentlich sind die tatsächlich nicht schwul, weil sie sich nie in einen Mann verlieben könnten."

"Also Blasen: ja, Heiraten: nein?"

"Genau. Männer können das viel besser trennen als wir Frauen. Trotzdem ist die allgemeine Meinung auch heute noch: Wer schwule Dinge tut ist schwul. Und deswegen tun sich viele Männer schwer, sich mal einen Finger in den Po stecken zu lassen, selbst von einer Frau. Sie wollen eben nicht als schwul gelten."

"Aber dabei entgeht denen doch einiges. Wenn ich daran denke, wie du mir gestern den Arsch nur geleckt hattest, hui war das geil."

"Tja, glücklicherweise wandelt sich das Bild mittlerweile gesellschaftlich etwas, wenn auch nur langsam."

"Ich finde es ja ziemlich geil, wenn Männer Schwänze blasen. Ich hab mal einen Porno gesehen, wo Männer am Gloryhole saßen und ..."

"Willst Du mal zu einem Gloryhole? Ich kenne da eins, das würde dir gefallen."

"Echt jetzt?", Sabine zögerte. Zuerst. Aber dann dachte sie, dass mit Jess zusammen alles möglich sein kann. "Los, zieh dich an!"

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