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Chapter 16
by
RicVanDann
Was Tut Leon jetzt?
BH ausziehen
Leon vergewisserte sich, dass die Tür wirklich geschlossen war, um eine plötzliche Überraschung zu vermeiden. Er atmete tief durch, griff nach hinten und versuchte den Verschluss des BHs zu lösen.
"Komm schon, verdammt ... Wie funktioniert das?"
Frustriert zog und zerrte er daran, aber der Verschluss weigerte sich, nachzugeben. Gerade als er aufgeben wollte, grinste er und zog den BH einfach über den Kopf, als wäre es ein T-Shirt. Es war eng und unbequem, aber letztendlich hatte er es geschafft. Mit einem triumphierenden "Ja!" warf er das Stück Stoff aufs Bett.
"Leon: 1, BH: 0."
Die Leggings und das Shirt fühlten sich zwar etwas angenehmer an, aber das Ganze war ihm immer noch peinlich. Besonders das Shirt, das seine Schultern freilegte, ließ ihn unwohl fühlen. Er musterte sich im Spiegel und nickte skeptisch.
"Siehst immer noch aus wie ein Weib, aber wenigstens bin ich den BH los ... Was hat die Alte sich dabei nur gedacht?" murmelte er und blickte sich im Zimmer um.
Doch wohin mit dem BH? Er musste verschwinden.
"Hmm ... denk nach ... Ha, genau, da wird niemand suchen!" Leon schnappte sich das Teil, ging ins Bad und warf es in die Toilette.
"Perfekt."
Als Leon vorsichtig aus dem Zimmer trat, wartete Barbara bereits ungeduldig auf ihn. Der Flur war nicht leer; neben einer offenen Tür standen ein paar Mädchen und unterhielten sich. Eine von ihnen entdeckte Leon, flüsterte ihren Freundinnen etwas zu, und plötzlich drehten sich alle zu ihm um und kicherten. Leon blieb wie angewurzelt stehen. Was für ein toller Eindruck ... Er, in solchen Klamotten.
"Na endlich", sagte Barbara, musterte ihn kurz mit einem seltsamen Grinsen und fügte hinzu: "Sieht gar nicht so übel aus. Jetzt komm, lass uns gehen."
Leon warf einen letzten Blick auf die Mädchen. Ihr Lachen bohrte sich in seinen Kopf, doch er folgte Barbara. Der Gang führte sie zum Treppenhaus, vorbei an weiteren Mädchen. Manche warfen Leon flüchtige Blicke zu, andere schenkten ihm keine Beachtung.
Doch als sie den Eingangsbereich erreichten, durchzuckte ihn ein weiterer Schub Peinlichkeit. Paula stand dort mit Vanessa, nahe der großen Doppeltür, die weit offen stand. Sie unterhielten sich, doch als Paula ihn bemerkte, leuchteten ihre braunen Augen auf.
"Oh ... Hey, Leon! Ich hätte dich fast nicht erkannt ... Du siehst ja schick aus!" rief sie ihm zu und winkte lächelnd.
Leon blieb wie erstarrt stehen. Meinte sie das ernst? Oder machte sie sich über ihn lustig?
"Hey, Paula ..." murmelte er verlegen.
"Nicht wahr? Und er dachte, er würde in dem Outfit scheiße aussehen", warf Barbara ein, schüttelte den Kopf und grinste.
Paula biss sich leicht auf die Lippe, während sie Leon ansah, und er konnte nicht anders, als zu frösteln.
"Überhaupt nicht! Du siehst wirklich toll aus. Da könnte man fast neidisch werden", sagte Paula mit einem Unterton, der Leon verunsicherte. Meinte sie das wirklich? Oder ... fand sie das vielleicht sogar anziehend?
Leon betrachtete Paula genauer. Sie trug eine elegante weiße Hose und einen schwarzen Pulli, der ihre Figur betonte – zu seinem Vorteil, denn er konnte die sanfte Rundung ihrer Brust erkennen. Ihr Gesicht war dezent geschminkt, ihre kirschrot geschminkten Lippen fielen besonders auf. Um ihren Mund spielte ein Lächeln, das sowohl frech als auch herzlich war.
"Ähm ... danke", stammelte Leon, während er immer noch rot anlief.
"Ich muss jetzt los. Um elf habe ich ein Vorstellungsgespräch. Mal sehen, wer sich heute bewirbt", sagte Paula mit einem kurzen genervten Seufzen, bevor sie wieder lächelte.
"Ja, viel Erfolg", wünschte Vanessa ihr, bevor sie sich an Leon wandte: "Wir sehen uns später im Saal."
"Bis dann, Leon", sagte Paula und zwinkerte ihm zu, bevor sie durch eine Tür verschwand.
Leon blieb sprachlos zurück. Sie hatte ihn angelächelt. Eindeutig.
"Wow", murmelte er, bevor er sich Barbara zuwandte, die ihn triumphierend ansah.
"Leon, kannst du mir kurz helfen?" fragte sie und zog ihn, ohne seine Antwort abzuwarten, in einen Seitengang. Sie führte ihn zu einem unscheinbaren Lagerraum, der mit Regalen und Spinden vollgestellt war.
"Das hier ist das Lager", erklärte sie knapp. "Merks dir: Nur rein, wenn eine Lehrkraft es dir erlaubt."
"Verstanden", erwiderte Leon.
"Kannst du mir die Kiste von da oben holen?" Barbara deutete auf eines der hohen Regale.
Leon runzelte die Stirn.
Welche Kiste?
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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