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Chapter 5 by Reyhani Reyhani

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Aussprache

Meine Wut bekamen die Koniferen zu spüren. Mit Säge und Spaten rannte ich durch den Garten und knöpfte mir die unansehnlichsten Exemplare vor. Zwei Stunden später taten mir die Arme und der Rücken dermaßen weh, dass ich mich kaum noch bewegen konnte. Jedenfalls hatten wir jetzt freie Sicht auf den Garten unserer Nachbarn, falls das alles überhaupt irgendwie weitergehen würde. Ich musste diese verzwickte Situation endlich lösen. Jetzt oder nie.

Nach einer heißen Dusche und einem Zwischenstopp in der Küche fühlte ich mich in der Lage, Andrea entgegenzutreten. Ich fand sie im Wohnzimmer auf der Couch. Sie begrüßte mich mit einem müden Lächeln und schaute mich dann zerknirscht an.

„Ich habe die ganze Zeit Fußleisten abgeschliffen. Aber das ist ja auch keine Lösung. Da haben wir uns in eine ganz schöne Scheiße geritten, was?!“, begann sie zögerlich.

Das war ein eindeutiges Friedensangebot. Aber so leicht wollte ich sie nicht vom Haken lassen. „Wieso wir uns? Du mich! Was glaubst du, wie ich mich gefühlt habe, so ins kalte Wasser gestoßen zu werden?! Ich habe mir wer weiß was ausgemalt.“

„Das habe ich aber nur gemacht, um dir zu zeigen, was für ein unverbesserlicher Rechthaber du bist. An so einer Gelegenheit konnte ich einfach nicht vorbeigehen.“

„Ich, ein Rechthaber? Der Oberrechthaber bist ja wohl du, nur deshalb habe ich doch ...“

Wir starrten uns gegenseitig wütend an, bis wir beide nicht mehr konnten und gleichzeitig anfingen zu kichern. Dann sagte ich den Satz, der mein Leben für immer verändern sollte. Es war eine Intuition, die aus der Situation erwuchs. Es war so einfach, warum war ich nicht schon viel früher darauf gekommen. Ich hätte unsere Ehe auch früher als gut bezeichnet, aber seitdem passte kein Blatt mehr zwischen Andrea und mich.

„Du hattest Recht!“

„Wie bitte? Sag das noch mal.“

„Du hattest Recht! Du hattest Recht! Du hattest Recht!“

„Wow, ich hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz mal von dir höre.“

Statt einer Antwort lächelte ich nur still in mich hinein. Ich konnte sehr wohl über meinen Schatten springen. Der Preis hat einfach gestimmt. Ich habe die prallen Euter meiner geilen Nachbarin gefickt und ordentlich zugekleistert. Das war so was von obergeil!

„Siehst du, ich wusste doch, dass es dir gefallen würde“, erwiderte Andrea knapp.

Scheiße! Hatte ich das grade laut gesagt und nicht nur gedacht?! Es war ein harter Tag gewesen, ich war wohl nicht mehr ganz zurechnungsfähig. Aber wenn ich gedacht hatte, dass ich es nicht mehr schlimmer machen konnte, hatte ich mich getäuscht.

„Also ich wollte nicht sagen, dass mir deine Brüste nicht gefallen. Die sind halt anders geil ... also ... du weißt schon ... Und wie war es für dich?“

Zum Glück ging Andrea nicht weiter auf mein Gestammel ein. Sie blieb sachlich. „Es war, sagen wir mal, abwechslungsreich. Frank hat mich hochgehoben und im Stehen gefickt. Du hast ja gesehen, wie durchtrainiert er ist.“

„Du weißt doch, ich kann das nicht wegen meinem Rücken.“

„Und zum Schluß hat er mir einen Finger in den Hintern gesteckt und gesagt, ich sollte mich schon mal dran gewöhnen, der Arsch gehört immer dem Nachbarn, das wäre hier in der Siedlung so festgelegt. Du glaubst nicht wie ich gekommen bin. Habt ihr im Garten wirklich nichts gehört?“

„Ich dachte zu magst das nicht. Also beides, anal und diesen Boomer-Humor.“

„Schatz, von dir will ich doch was ganz anderes“, beendete Andrea sanft das Gespräch.

Wie gesagt, meine Frau wusste genau, wann man meine Sorgen ernst nehmen musste. Strikt nach Plan C küssten wir uns und hatten dann Spießersex auf der Couch. Eng an mich gekuschelt murmelte Andrea kurz bevor sie einschlief noch: „Mauve“.


In diesem Sinne wünsche ich allen versöhnliche und sinnliche Feiertage. Irgendwann geht die Geschichte weiter aber es dauert noch ein bisschen, bis Kapitel 2 fertig ist.

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