What's next?
Aufbruchstimmung
Dann ging die Tür auf, und eine Handvoll der Alten torkelte nach draußen. Laut, schwankend, ungehemmt. Die Luft war voll von Bier und Schweinebraten, ihre Stimmen dröhnten in die Nacht. Thomas stand ein paar Meter entfernt, scheinbar zufällig, doch jeder ihrer Sätze traf ihn direkt.
„Ey, die war doch nicht echt, oder?“, lallte einer seinem Kumpel ins Ohr. „So 'n geiles Gerät – das muss n Jungbrunnen sein, Alter.“
„Hast du gesehen, wie die sich gebückt hat?“, röhrte ein anderer. „Der Arsch war wie gemalt. Ich konnt nicht anders, ich musste sie anfassen. Und sie hat nicht mal gezuckt.“
„Ich hab mir beim Rausgehen noch kurz den Schwanz an ihr gerieben“, gluckste ein Dritter. „Die hat so geguckt… Junge. Die wusste genau, dass wir sie ausziehen – mit den Augen und mit den Händen.“
„Und die Titten... ich hab gedacht, wenn sie noch einmal schneller geht, springen sie raus!“
Thomas stand da. Kein Schritt. Kein Wort. Er hörte zu, ob er wollte oder nicht. Und je mehr sie redeten, je tiefer sie in diesen dreckigen, sabbernden Ton fielen, desto härter wurde sein Schwanz. Er hasste sich dafür. Und konnte nicht anders. Sie redeten über Michelle. Über seine Kleine. Seine Freundin. Und es machte ihn wahnsinnig.
Dann, ganz plötzlich, hörte man es. Ein helles, lautes Quietschen, gefolgt von schallendem Gelächter. Drinnen, aus dem Gastraum. Laut genug, dass es keiner draußen überhören konnte.
„Der Karl hat ihr beim Rausgehen noch mal richtig auf’n Arsch gehauen!“, brüllte einer.
„Ich glaub, das hat gescheppert!“
„Ey, die hat geguckt wie’n Schulmädchen beim ersten Mal!“
Thomas schluckte. Sein Kiefer spannte sich, seine Hände ballten sich an den Seiten. Und seine Erektion drückte gegen den Bund, als würde sie platzen wollen.
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