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Chapter 43 by Papas_Liebling Papas_Liebling

What's next?

Auf der Motorhaube

Tom fing das Päckchen geschickt auf. Für einen Moment hielt er es einfach nur in der Hand, als müsse er sich klarwerden, was es bedeutete.

Caroline beobachtete ihn mit dem Blick der erfahrenen Reporterin. Der Trotz war noch da. Aber etwas hatte sich darübergeschoben. Selbstzufriedenheit. Und der Eindruck, nichts weniger als das bekommen zu haben, was er ohnehin verdiente.

Sie war … enttäuscht? Nein, ernüchtert eher. Die Lektion, dass man Frauen nicht wie eine Ware behandelte, war anscheinend völlig an ihm vorübergegangen. Sie fragte sich, ob sie einen Fehler gemacht hatte, als sie die Entscheidung offen und den beiden überlassen hatte.

David stand zu seiner Entscheidung. Er stieg aus.

„Ich lasse euch dann mal ein wenig Privatsphäre.“

„Nein, nicht nötig“, hielt Caro ihn zurück. Und an Tom gewandt: „Oder hast du ein Problem damit?“

„Nein, bestimmt nicht.“

Ganz das Alpha-Männchen. Es fehlte nur noch, dass er sich auf die Brust trommelte.

Caroline glitt aus dem Auto und ging mit wiegendem Schritt darum herum. Vorsichtig setzte sie sich auf die Motorhaube und ließ sich zurücksinken. Das Blech war warm und vertrieb die Kühle der Nacht. Eine Weile blieb sie einfach liegen.

Sie genoss es, die Kontrolle zu haben, und wollte es auskosten.

Sie ließ ihren Rock hochrutschen, gerade so weit, bis man erkennen konnte, dass sie darunter nichts mehr anhatte. Es sollte aufreizend und provokant wirken, nicht ordinär.

Tom folgte ihr. Seine Augen klebten an dem schattigen Dreieck, das alles versprach und nichts offenbarte. Er fummelte an seiner Hose herum.

Okay, dachte sie, die Story habe ich so gut wie fertig. Um einen guten Abschluss zu kriegen und die Leser nicht hängen zu lassen, kann ich mir ein bisschen Spaß gönnen. Mal sehen, ob er wirklich so gut ist, wie er vorgibt.

Wenn sie ehrlich war, hatte das Vorgeplänkel auch sie heiß gemacht. Die beiden wie Jungbullen am Nasenring herumzuführen, bis sie dort waren, wo sie die zwei haben wollte, war ein gutes Gefühl gewesen. Nun wollte sie auch ihre Belohnung dafür haben.

Der Eindruck, gewonnen zu haben, lullte ihre Vorsicht ein. Was konnte jetzt noch schiefgehen?

David tat ihr ein wenig leid. Er war eindeutig der Nettere gewesen und ging dafür jetzt leer aus. Vielleicht könnte sie ihm anschließend eine kleine Belohnung zukommen lassen. Sie leckte über ihre Lippen und sah zu ihm rüber.

Der junge Mann stand abseits, die Hände tief in den Hosentaschen vergraben, und tat so, als ob er nicht daran interessiert war, was geschah. Aber Caroline war sich sicher, dass er alles mitbekam.

Sie richtete ihre Aufmerksamkeit wieder auf Tom. Der stand inzwischen mit heruntergelassenen Hosen direkt vor ihr. Sein harter Schwanz, von unten durch die Scheinwerfer beleuchtet, ragte fast bedrohlich auf. Sie spreizte die Beine ein wenig weiter als Zeichen, dass sie einverstanden war.

Er fasste ihre Unterschenkel und schob seine Hüfte nach vorn.

Etwas stimmte nicht.

Das Kondom!

„Stopp! Nicht ohne …“

Tom lachte rau. Er drängte ihre Beine auseinander und zerrte sie gleichzeitig näher.

Caro wollte sich wehren, fand auf der glatten Motorhaube aber keinen Halt, um sich festzuhalten oder ihn wegzustoßen.

Scheiße!

Ihre aufkeimende Panik mischte sich mit Wut. Wut auf sich selbst, dass sie so naiv gewesen war, zu glauben, dass sie die zwei unter Kontrolle hatte - zwei junge Männer, mit anderen Worten: Wandelnde Hormonbomben. Anstatt sie zu entschärfen, hatte sie die beiden gereizt und scharf gemacht. Jetzt zahlte sie den Preis dafür.

Schnelle Schritte näherten sich.

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