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Chapter 25 by hotciao hotciao

was passiert am nächsten Morgen?

Anne, die Nachbarin

Am nächsten Morgen bin ich mit unserer Nachbarin verabredet. Sie hat mich gestern angerufen, irgendwo scheint eine Wand nass zu sein, sie will mir die genaue Stelle zeigen und sehen, ob bei mir der gleiche Wasserschaden ist.

Anne ist eine schöne, starke Frau. Sie arbeitet abends in einer Bar, in die ich manchmal mit Freundinnen gehe. Sie ist kühl und ziemlich unnahbar, sieht mit ihren tiefschwarzen, kinnlangen Haaren und ihrer scharf geschnittenen Nase fast ein wenig furchteinflössend aus. Gern trägt sie knallenge Klamotten aus sehr dünnem schwarzen Leder, meistens ein eng geschneidertes, ärmelfreies Top und einen sehr knappen Minirock, darunter oft eine Netzstrumpfhose und sehr hohe Stilettos, auf denen sie ohne jede Unsicherheit respekteinflößend geht. Um ihren rechten Oberarm windet sich ein großes, auffälliges Tattoo. Ich hab sie mal gefragt, ob das mit so einem Outfit nicht nervend ist, in einer Bar zu arbeiten, weil ich mir vorstellen kann, dass so eine gut aussehende und so scharf angezogene Frau ständig angebaggert werden würde. Sie hat gelacht und gesagt, Männer würden es nicht wagen, ihr zu nahe zu kommen, es wären eher Frauen, die es ab und zu mal versuchen würden, aber damit könne sie umgehen.

Als sie heute morgen an der Tür klingelt, hat sie allerdings nur einen Bademantel an. "Hi Marianne, entschuldige bitte meinen Aufzug, aber gestern ist es was später also sonst geworden... Hast du vielleicht einen Kaffee für mich?" Auch ich bin noch im Bademantel und gebe ihr zwei flüchtige Begrüßungsküsse auf die Wangen. Ihr herbes Parfum riecht gut.

"Klar, komm rein," sage ich. Dann rufe ich meinen kleinen Loser herbei. Ich habe ihm heute morgen seine Eier abgebunden, dabei hat er einen für seine Verhältnisse mächtigen Steifen bekommen, der sich jetzt durch seine Jeans abzeichnet. "Mach uns einen Kaffee," sage ich ihm, er murmelt "Natürlich, Marianne..." und trollt sich in die Küche.

Anne hat unseren kleinen Dialog etwas verwundert verfolgt, zieht eine Augenbraue hoch und sieht mich fragend an: "Hey, klasse, wie du den dressiert hast...", sagt sie ironisch und lächelt. Ich gebe ungerührt zurück: "Naja, er ist noch ein wenig in der Lernphase, es klappt noch nicht alles." Anne prustet los. "Du meinst das jetzt nicht ernst, oder?" -- "Doch, doch, ich meine das sehr ernst, Anne. Ich hätte ihn schon längst abgeschossen, wenn er mir nicht zu irgendwas nützlich wäre. Auf alle Fälle schleppt er mal die Kohle ran, die ich brauche, um ein schönes, angenehmes Leben zu führen, haha."

Anne hat sich aufs Sofa gesetzt und die Beine übereinander geschlagen. "Und sonst? Ich meine, was macht er sonst für dich?" -- "Ach, das Übliche: Er putzt und kocht, beides ganz leidlich. Die Wohnung könnte ein bisschen sauberer sein, das Essen ein bisschen leckerer, aber es ist okay, schließlich muss er beides nach der Arbeit machen."

Anne sieht mich jetzt immer ungläubiger, aber auch interessierter an: "Das heißt, du sitzt den ganzen Tag in der Wohnung rum und machst nichts, er arbeitet erst im Büro und kommt dann nach Hause, um hier aufzuräumen, zu putzen und dich zu bekochen?" -- "Ja klar, Anne.", sage ich, als sei es die selbstverständlichste Sache der Welt. "ich sitze allerdings nicht wirklich den ganzen Tag in der Wohnung rum..."

Meine Nachbarin lehnt sich entspannt ins Sofa zurück, stellt einen Fuß auf die Sitzfläche und zieht das jetzt entblößte Knie an sich. Auch um ihre Fußfessel schlingt sich ein Tattoo. Sie sieht wirklich gut aus, denke ich, während mein Blick ihr Bein entlang nach oben streift. Der Bademantel ist weit geöffnet, ein bisschen ZU weit. Aus meine Sitzposition aus dem Sessel ihr gegenüber fällt es mir kein bisschen schwer, ihr direkt zwischen die Beine zu sehen. Dabei stelle ich fest, dass sie unter dem Bademantel komplett nackt ist. Bei dieser Frau hätte ich nichts anderes erwartet...

Sie leckt sich ganz kurz über die Lippen, bevor sie süffisant fragt: "Was machst du denn also so, den ganzen Tag?"

"Ach, so dies und das. Ich geh gern shoppen, irgendwer muss seine Kohle ja unter die Leute bringen... zweimal die Woche bin ich beim Fitnesstraining... und außerdem..." Ich zögere. "Außerdem was?", hakt sie nach. Ich ziere mich noch ein wenig. "Ach nein, das ist vielleicht zu privat..." Ich beobachte Annes Hand, die ihr Knie eher streichelt, als es einfach nur zu umfassen. "Ach komm, Marianne, das kannst du mir doch erzählen... Ich erzähl dir dann auch was Privates..."

Ich seufze. "Also gut...es ist einfach so, mein Mann ist lieb und nett... aber... er befriedigt mich einfach nicht, ich brauche... etwas stärkere Impulse..." Ich beobachte Anne genau, aber es scheint, als sei sie kein bisschen schockiert, sondern einfach nur interessiert. "Und was machst du also?" -- "Ich... ich such mir tagsüber jemand, mit dem ich dann ein bisschen Spaß habe..." Anne grinst: "Ich hatte mich schon gewundert, was da manchmal für Schreie aus deiner Wohnung zu hören waren und hab gedacht, was das für seltsame DVDs sind, die du da anguckst..."

In diesem Moment kommt mein Mann mit dem Kaffee. "Stell ihn da auf dem Couchtisch ab.", sage ich ihm. "Und jetzt geh wieder in die Küche." Als er sich umdreht, um stumm zu verschwinden, ist es Anne, die ihn aufhält, indem sie mich fragt: "Moment, Marianne... Du meinst, er macht alles, was du ihm sagst? Macht er wirklich ALLES? Wär ja schön für dich, wenn das wirklich so wäre, aber das kann ich gar nicht glauben..."

beweist Marianne Anne, wie gefügig ihr Ehemann ist?

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