Want to support CHYOA?
Disable your Ad Blocker! Thanks :)

Chapter 12 by ann03 ann03

Macht Ann den Einsatz?

Ann ist neuem Abenteuer nicht abgeneigt

Die Zeit vergeht wie im Flug. Das in meinen Augen abwegige Angebot von Max geht mir nicht mehr aus dem Kopf, belastet mich aber auch nicht zu sehr.
Zweimal liess ich mich völlig überrumplet auf ein Sklavinnenabenteuer ein, und habe mir geschworen, so etwas nie wieder zuzulassen.
So richtig entscheiden kann ich mich trotzdem nicht, aber ich spüre, dass ich bereit bin, viel für Sues Hilfswerk zu tun. Ich glaube sogar, dass ich viel weniger akzeptieren würde, wenn das Geld in meine knappe Kasse fließen würde.

Als ich zu Lea gehe, habe ich mich noch nicht entschieden, aber ich spüre, dass ein Ja im Bereich des Möglichen liegt, wenn nicht im Gespräch neue Fakten dagegen sprechen.

Lea sagt, dass sie gerne mit Frank telefonieren möchte, um besser einschätzen zu können, ob der Einsatz für Max für mich machbar ist oder nicht. Ich bin nicht ganz einverstanden damit, dass Lea jetzt noch mit Frank über mich sprechen will. Aber damit, dass ich das Gespräch mithören darf, bin ich einverstanden.

"Ich bin Lea, wir kennen uns vom Sehen." "Lea von der Agentur X" "Ja und neben mir sitzt Ann von der Charity-Auktion" Er reagiert ziemlich erschrocken "Stimmt was nicht?"
"Doch, alles ist in Ordnung. Ich habe sie zufällig getroffen und gespürt, dass etwas Besonderes passiert ist, so habe ich einiges erfahren, was in den 24 Stunden nach der Auktion passiert ist". "Oh, das war alles im Konsens, wir haben sogar eine BDSM-Checkliste gemacht, und ich hatte nie das Gefühl, dass ich zu weit gegangen bin, ich habe schon ein gewisses Gespür dafür" Jetzt greife ich ein, sage, dass die Aussage von Frank stimmt, dass ich immer seinen Respekt gespürt habe.

Dann fragt mich Lea: "Weißt du noch, was du in der Checkliste alles erlaubt hast?" "Vieles noch, aber nicht mehr alles." Dann fragt sie mich, ob ich die Liste sehen möchte. Da ich Interesse zeige verspricht Frank sie Lea in der nächsten Stunde zu schicken. Zum Schluss sagt Lea, dass sie angerufen hat, um sicher zu gehen, dass alles im Konsens geschehen ist.

Lea klärt noch ein paar Details zu einem möglichen Einsatz. Komischerweise haut mich das nicht vom Hocker, ich spüre sogar ein bisschen Abenteuerlust. Die Aktionen werden wohl härter als die ersten 24 Stunden mit Frank, wahrscheinlich eher in Richtung zweites Wochenende, von dem Lea zum Glück höchstwahrscheinlich nichts weiß.
Also nach einer 3/4 Stunde kommt der Fragebogen bei Lea an, wir gehen ihn gemeinsam schnell auf ihrem Handy durch, große Überraschungen sehe ich nicht, kann mir aber aufgrund der eher kurzen Zeit und des kleinen Displays auch nicht alle Details merken.

"Perfekt, aber sehr mutig. Das erspart uns eine neue Liste, die lege ich zu den Akten" "Oh nein" ist mein erster Gedanke, gerne hätte ich mit den jetzigen Erfahrungen noch einiges geändert. Aber mit dem Gefühl, dass es sowieso nicht viel ändert, bestehe ich nicht darauf und sage "Ja, so ist es gut".
Lea will dann noch wissen, ob ich auch einen Einsatz von einem Monat annehmen würde. Ich bin schon gierig so viel Geld wie möglich für Sue's Hilfswerk zu sammeln, bei einem Betrag von mindestens EUR 50'000 zusätzlich kann ich einfach nicht nein sagen. "Oh, das mache ich sehre gerne für das Hilfswerk, die Zeit kann ich auch arbeiten".

Nachdem ich Lea mehrmals versichert habe, dass ich den Einsatz für das Hilfswerk gerne und freiwillig mache, legt mir Lea einen schriftlichen Vertrag zur Unterschrift vor. Lea besteht darauf, dass ich ihn genau studiere. Hier sind alle wesentlichen Dinge, die wir mündlich besprochen haben, fixiert, nur wann ich dienen soll, ist noch nicht festgelegt und ich sage "Lea, ich glaube, wir müssen jetzt noch eine Zeit festlegen, wann unsere Arbeit beginnen soll".

"Im Vertrag steht, dass Max die Zeit festlegt." Ich bin etwas irritiert und antworte: "Wie soll das gehen, ich habe doch nicht immer Zeit". Lea meint lächelnd: "Du hast immer etwas Zeit, wichtige Termine kannst du immer wahrnehmen, unwichtige absagen. Daher reicht es, wenn du den Startzeitpunkt kurzfristig erfährst, irgendwann die nächsten 12 Monate"

Aber jetzt bin ich ziemlich verunsichert, fange an zu zweifeln, ob das gut geht. Die Freiheit jederzeit verlieren zu können, ist noch brutaler als die perversen Spiele. Ich beginne Lea anzubetteln, dass ich den Termin mitbestimmen darf. Doch Lea macht mir klar, dass meine Unwissenheit Teil des von Max gewünschten Spiels ist. Der Überbringer der Nachricht werde sich mit einer Rose bei mir melden.

Hätte ich das alles von Anfang an gewusst, hätte ich wahrscheinlich Nein gesagt, aber jetzt will ich mein Ja nicht mehr ändern und schlucke die Kröte.
Nach der Vertragsunterzeichnung lädt mich Lea auf einen Drink und einen kleinen Imbiss ein. Beim Abschied sagt Lea, dass wir uns spätestens nächstes Jahr bei Max wiedersehen werden. Zum Schluss erwähnt Lea noch, das alles auch mit einem Entführungsspiel beginnen könnte.

Wie erlebt Ann die Zeit nach Unterwerfungsvertrag?

Comments

      Want to support CHYOA?
      Disable your Ad Blocker! Thanks :)