What's next?

Abtasten

Chapter 12 by kokosmilch kokosmilch

Martin Falk stand entspannt da, die Arme locker an den Seiten. Ein feines Lächeln umspielte seine Lippen.

Scheißkerl, dachte Eylem. Ruhig blieben. Er will mich nur provozieren.

Sie hielt mitten in der Bewegung inne, ihre Hose hochzuziehen, und atmete bewusst langsam und tief aus. Dann hob sie ihr Kinn und schaute ihm direkt in die Augen.

Warum nicht? Das könnte ihn ablenken.

"Sie werden nie einen fairen Kampf gegen eine ausgebildete Polizistin gewinnen. Damit er aber fair ist, müssen Sie auch blankziehen. Okay?"

Sein Grinsen wurde breiter und in seinen Augen blitzte es kurz auf. "Okay. Waffengleichheit."

Er fing an, sein Hemd aufzuknöpfen. Eylem tat es ihm nach. Dabei ließ sie ihn keine Sekunde aus den Augen. Man konnte dem Typen nicht trauen.

Zug um Zug legten sie ein Kleidungsstück nach dem anderen ab. Zuletzt hatte sie nur noch ihren Sport-BH und er seinen schwarzen Slip an.

Eylem biss sich auf die Unterlippe und versuchte, nicht zu starren. Der Slip saß so knapp, dass sich darunter deutliche Konturen abzeichneten. Oder trug er einen Tiefschutz, der sein Paket nur so fett aussehen ließ? Einem Ganoven wie ihm wäre alles zuzutrauen.

Sie wies mit dem Kinn in Richtung seiner Körpermitte. "Alles ausziehen."

Wäre doch genial, wenn er nur so täte, als sei er der große Macker, und dann stellt sich heraus, dass er nur einen Mini-Pimmel hat.

Zum ersten Mal in dieser Begegnung schmunzelte Eylem, als sie sich vorstellte, wie sie ihm Handschellen anlegte und ihn nackt abführte, sodass alle sehen würden, was für ein winziges Geheimnis er verborgen hatte. Gleichzeitig fasste sie nach oben, um ihren BH auszuziehen.

"Nicht nötig", stoppte er sie in ihrer Bewegung. "Sie können den anbehalten. Ich will ja nicht, dass Sie aus dem Gleichgewicht geraten, wenn Sie schnelle Bewegungen mit dem Oberkörper machen."

Wieder dieses spöttische Grinsen.

Sie knirschte mit den Zähnen. Eine bissige Antwort schluckte sie aber herunter. Nicht provozieren lassen.

Unbeeindruckt zog er seine Unterhose aus.

Eylem blinzelte.

Sie hatte nie auf separate Frauenduschen bestanden und während ihrer Zeit bei der Einsatzhundertschaft unzählige Männerschwänze gesehen. In allen erdenklichen Größen, Formen und Farben. Aber dieser war – beeindruckend.

"Wollen wir anfangen?" Er stellte sich seitwärts und ließ sein Handgelenk kreisen.

Eylem hob ihre Fäuste und ging federnd in die Knie. "Los geht's."

Sie eröffnete mit einer Links-Rechts-Kombination, der er locker auswich.

Anstatt nachzusetzen, tänzelte sie zurück. Sie hatte ihre Lektion aus dem ersten Schlagabtausch gelernt. Nicht provozieren lassen. Nicht übereilt angreifen. Nicht überstrecken.

Sie brauchte nur einen guten Treffer, der ihn für eine Sekunde aus seinem Konzept bringen würde, dann wäre der Kampf vorbei. Sie wusste, wie man Täter, die Widerstand zu leisten versuchten, in den Griff bekam. Diese eine Chance musste sie sich erarbeiten.

Immer wieder griff sie an, wich zurück, vermied jede Blöße.

Er blieb defensiv und ließ sie jedes Mal herankommen, um im letzten Augenblick nicht dort zu sein, wohin sie zielte.

Noch war es kein ernster Kampf. Eher ein Abtasten. Ein Testen und Beobachten des Gegners.

Dummerweise konnte Eylem dadurch nicht vermeiden, auch zu beobachten, wie Falks fettes Gemächt hin und her schwang. Schwer. Massig.

Sie schluckte.

Wurde er... größer?

Start your own immersive adult AI roleplay story
Ad

What's next?

Back Start Over View Story Map

0 comments