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Chapter 54 by Hentaitales Hentaitales

Hoffentlich gibt das keine längerfristigen Schäden...

19. Mai

Kurzer Nachtrag zu gestern Abend: Zoe kam recht spät und recht geschafft ins Bett, und außer Kuscheln war mit ihr nicht mehr viel anzufangen. "Was war denn gestern los?" wollte ich wissen.

"Colleen."

"Colleen?"

Sie nickte. "Ich dachte, ich füll ihr einfach mal ein bisschen die Tanks auf, aber um Himmels Willen, ist die gut geworden beim Ficken! Hat mich gar nicht mehr gehen lassen, und offenbar hat sie es inzwischen auch drauf, Orgasmen zu teilen.

Ich blinzelte. "Teilen?"

"Wenn ich komme, fühlt es sich bei ihr inzwischen ganz normal an - da fehlt nichts. Aber offenbar kriegt sie von meiner Erregung trotzdem was ab, so wie sie dabei aussieht." Sie zögerte kurz. "Oder sie hat es inzwischen drauf, einen Orgasmus zu simulieren. Jedenfalls willst du nicht wissen, wie geil mich der Gedanke gemacht hat, dass sie tatsächlich von mir kommen kann."

"Also hast du gar nicht mehr damit aufgehört." Ich grinste. "Versteh schon. Ich hoffe, sie ist jetzt inzwischen nicht zwei Meter groß, wenn du so viel in sie abgespritzt hast."

Zoe lachte leise. "Nein, sie hat sich nicht sehr verändert. Vielleicht ist sie ein bisschen mehr gerundet als vorher..." Sie sah mich an. "Auf jeden Fall sah sie nicht so geil wie du aus, als du meine volle Ladung in deinem Bauch hattest. Du warst echt wunderschön. Als hättest du ein Kind von mir-"

Sie brach den Gedanken etwas zu plötzlich ab, und ich hob eine Augenbraue. "Sag bloß, du hast Fantasien, mir ein Kind zu machen."

"Ich-" Sie wirkte etwas betreten. "Wäre das denn schlimm?"

"Nein, nur..." Ich suchte nach dem richtigen Wort. "Unerwartet. Wir sind beide Frauen. Wir können keine **** miteinander haben. Unser Sperma ist gar kein Sperma, sagt Colleen. Also, wenn das deine Fantasie ist, wird sie unerfüllt bleiben, fürchte ich."

Zoe seufzte leise. "Ich weiß. Es ist-" Sie sah mich erstaunlich ernst an. "Wenn es denn möglich wäre, würdest du es denn wollen?"

Ich erwiderte den Blick. "**** mit dir? Natürlich! Jederzeit und immer!"

"Danke." Sie lächelte. "Ich war mir nicht sicher. Du und ich, wir sind nicht unbedingt normale Menschen, und ob wir ein Kind in die gleiche Situation wie uns bringen wollen... Aber es ist schön, dass du auch so denkst."

"Natürlich, ich-" Einen kurzen Moment lang musste ich an Martha denken, der man ihr Kind weggenommen hatte, weil es von einem Zarathustra war. "Natürlich wäre es nicht leicht für dich und mich, ein Kind aufzuziehen, ohne dass jemand eventuell Verdacht schöpft, dass was nicht stimmen könnte. Aber würde ich es deswegen sein lassen? Niemals! Du und ich, wir gehören zusammen, und wenn ich von irgendwem ein Kind möchte, dann bist du das!"

Zoe lächelte. "Lieb von dir. Meine Königin. Meine Frau."

Ich erwiderte das Lächeln. "Meine Soldatin. Mein Mann."

Wir schmiegten uns aneinander und waren schon bald darauf eingeschlafen. Am nächsten Morgen erwachte ich mit einer sehr harten, pochenden Morgenlatte - es war schon länger her, dass ich mich abends nicht mehr hatte ausspritzen können - und so nahm ich Zoe von hinten, noch während sie schlief und fickte sie ganz sanft und zärtlich wach, und ich hielt mich zurück, bis sie kam, so dass ich mir von ihrer zuckenden Möse den Schwanz ausmelken lassen konnte, und das machte ich dreimal hintereinander.

"Wow", sagte Zoe hinterher leise. "Für eine zukünftige Mama besamst du deinen Mann aber ganz schön ausdauernd."

"Und für einen zukünftigen Papa hast du ein ziemlich durstiges Fötzchen. Was hast du denn mit meinem Sperma gemacht? Ich seh gar nichts aus dir rauskommen."

Sie grinste. "Heb ich in mir auf. Nachher, nach dem Laufen kriegst du es doppelt und dreifach zurück."

Und ja, das tat sie wirklich.


Erste Rückmeldung von Daphne ist da. Die Kommunikation über Colleen funktioniert so gut wie gedacht. Sie ist zwar nicht selbst hoch nach Fallodon gedüst, hat aber ihre Kontakte da aktiviert: "Sieht so aus, als würde erst mal Ruhe einkehren. Veronicas Vater ist tatsächlich zusammen mit diesem Exminister zur Moorhuhnjagd gefahren, und es gab wohl ein paar offizielle Bilder für die Presse vom Hausfotografen der Greys."

"Und sonst ist nichts am Laufen?" erkundigte ich mich. "Keine bekannten Bediensteten der Royals, die da oben vorbeigeschaut haben? Weil, irgendwie muss sie ja Kontakt mit Prinzessin Hera halten."

"Nichts, was mein Kontakt rausgefunden hätte", gab Daphne zurück, "und der ist gut informiert. Übrigens, hab ich eigentlich ein Spesenkonto bei dir?"

Ich hob eine Augenbraue. "Ein Spesenkonto?"

"Ich hab zweihundert Pfund für die Recherche hinblättern müssen", gab Daphne zurück. "Nicht, dass ich mir's nicht leisten könnte, aber ich vermute mal, dass das hier nicht das einzige Mal ist, dass ich für dich Geld ausgebe."

"Hatte ich eigentlich nicht eingeplant."

Ein kurzes Schweigen von Daphne. "Hm. Okay. Dann hoffe ich, du lässt mir auch ein bisschen Zeit für meinen normalen Job, damit ich mir leisten kann, für dich Nachforschungen zu betreiben."

Sie klang irgendwie leicht gereizt. "Stimmt was nicht?"

"Ich werd alles für dich tun", gab sie zurück, "ausnahmslos alles. Aber zugleich fühle ich mich in der Pflicht, dir mitzuteilen, wenn es Probleme für dich geben könnte. Und wenn ich häufiger Geld ausgebe, das ich nicht reinholen kann, könnte das Probleme geben."

"Verstehe..." Ich überlegte. "Einen Weg gibt's eventuell: Martha."

Daphne schien nicht zu verstehen. "Martha? Deine Sängerin?"

Ich nickte. "Sie will ihre Karriere wieder voranbringen. Da wird sie Promoarbeit brauchen. Und wenn sie dich ein wenig überbezahlt..."

"Ah." Jetzt war der Gedanke offenbar klar. "Also, wenn sie die nötigen Ressourcen hat..."

"Ich klär es mit ihr ab. Kann eine Woche oder so dauern, bis wir alles geregelt haben, aber ich denke, mit zehn- oder zwanzigtausend Pfund Spesen kommst du fürs erste aus, oder?"

Daphne lachte. "Fürs erste auf jeden Fall. Schön! Dann schau ich mal, was ich noch so rauskriegen kann. Eins weiß ich jetzt schon."

Ich sah auf. "Ja?"

"Veronicas Exminister reist in zwei Tagen wieder ab. Der Flug ist schon gebucht. Und in Marseille, da wo er wohnt, hab ich auch Quellen, die ich dann auf ihn ansetze. Vielleicht hat sie ja wirklich in Frankreich mehr vor."

"Würde zu dem passen, was sie mit Elodie angefangen hat", stimmte ich zu. "Halt mich einfach auf dem Laufenden. Oh - und bist du mit Ralph weitergekommen?"

Ein vielsagendes Schmunzeln folgte. "Er schaut heute Abend nach der Arbeit mal bei mir vorbei. Wenn alles gut geht, sehen wir uns danach viel öfter."

Ich grinste. "Viel Erfolg und Waidmannsheil."

"Waidmannsdank!"


Manche Sachen gehen schneller, als ich dachte. Klingelt eben mein Handy, und Martha war dran. Einfach so, als wäre gar nichts dabei, dass sie mich anruft.

"Guten Tag, Amanda", meldete sie sich. "Haben Sie gerade den Terminkalender von Lord Thomas zur Hand?"

"Im Prinzip ja, Ms. Connelly", gab ich vorsichtig zurück, "worum geht es denn?"

Am anderen Ende hörte ich im Hintergrund eine zweite gedämpfte Stimme, konnte sie aber nicht verstehen. Martha lachte einmal kurz, dann sprach sie weiter: "Kieran meint zwar, es wäre wirklich nicht so dringend, aber ich wollte unbedingt für ihn wegen einem Termin bei Lord Thomas nachzufragen. Sein voller Name ist Kieran Reid, er ist Musikpromoter, und er hätte einige Vorschläge für zukünftige Konzerte auf Denning's Ridge. Klassische Musik, bekannte nationale und internationale Künstler, genau das Richtige für ein auserlesenes, gehobenes Publikum. Und nach der Aufmerksamkeit, die Ihr Landsitz seit ein paar Tagen hat, glaubt er, Lord Thomas ein wirklich gutes Angebot machen zu können." Sie senkte leicht die Stimme. "Und unter uns: die Summen, von denen er mir erzählt hat, sollten das Angebot wirklich attraktiv machen."

War das hier ein Verkaufsgespräch, und wenn ja, wie hatte Kieran denn Martha dazu einspannen können? Ich war misstrauisch. "Mr. Reid steht gerade in Ihrer Nähe, Ms. Connelly?"

"Ja."

"Dann geben Sie ihn mir doch bitte einmal an den Apparat."

Ein kurzes Rascheln war zu hören, dann eine angenehme, recht helle Männerstimme. "Reid hier, Kieran Reid."

Ich bemühte mich, sehr steif zu klingen. "Mein Name ist Amanda, Mr. Reid, der Butler seiner Lordschaft. Sie wünschen eine Audienz mit ihm, höre ich?"

"Das ist richtig-"

"Dann täten Sie gut daran, das persönlich zu tun und nicht andere Personen vorzuschicken."

Kieran lachte leicht verlegen. "Wäre es nach mir gegangen, hätte ich eine schriftliche Anfrage gestellt. Aber Luminescence meinte, sie würde das schneller hinbekommen, und wenn sie direkt mit Ihnen spricht, Amanda, vielleicht sogar noch heute Abend. Mein Fehler war, ihr auf den Kopf zuzusagen, dass sie das bei einem vielbeschäftigten Mann wie dem Lord auf Cothelstone Hall bestimmt nicht hinbekommt und- Nun ja, ich habe einen Hunderter dagegen gewettet. Aber selbstverständlich bestehe ich nicht darauf, meine Wettschulden bei ihr einzufordern."

Ich schwieg einen Moment. "Das müssen Sie auch nicht, Mr. Reid", gab ich dann zurück. "Luminescence hat nämlich keine Wettschulden bei Ihnen. Sie haben welche bei ihr."

"Äh-"

"Heute Nachmittag, siebzehn Uhr", sagte ich. "Eine halbe Stunde, um Ihr Angebot zu unterbreiten. Ich bitte um Pünktlichkeit."

Einen Moment schwieg Kieran, dann hörte ich seine Stimme etwas leiser, wie vom Hörer abgewandt. "Sie hat zugesagt."

Im Hintergrund ein helles Lachen von Martha. Sehr leise dann: "Siehst du?"

"Ich werde pünktlich sein", sprach Kieran schließlich wieder in den Hörer. "Und, na ja, danke für Ihre Flexibilität."

"Mylord glaubt daran, anderen Personen Gelegenheiten einzuräumen", meinte ich förmlich. "Ich hoffe, Sie nutzen die Ihre. Einen angenehmen Tag wünsche ich."

Damit legte ich auf, und mir war klar, dass das nicht nur eine Gelegenheit für ihn, sondern gleich doppelt und dreifach auch für mich war.


Eben ist er angekommen. Craig hat nicht übertrieben: ein gutaussehender Kerl, blond, schlank, und ich vermute mal, er hat einen Körperfettanteil von irgendwo nahe der null Prozent. Muss mal Zoe fragen, wie tief der runtergehen kann, ehe man daran stirbt.

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Ich hab Thomas schon gebrieft, was er mit ihm durchgehen soll und wie er auf sein Angebot reagieren soll. Hinterher kriegt er dann noch eine Führung durch Cothelstone Hall von mir, und da finden wir einen ruhigen Raum nur für uns zwei.


Fuck. Wie schief ging denn das eben?

Ich muss mich immer noch fassen. Ich glaube, jetzt hab ich es wirklich versaut. Müssen wir hier weg? Keine Ahnung. Craig erreiche ich nicht. Also kurz, was eben passiert ist.

Kieran hat mich gefickt. Wortwörtlich. Nach Strich und Faden. Hatte keine Chance gegen ihn.

Mein Sperma wirkt nicht bei ihm. Wieso wirkt mein Sperma nicht bei ihm? Und wieso ist er stärker als ich, obwohl er so ein Hemd ist?

Und wieso ist sein Schwanz länger als der von Veronica?!

Wann ruft Craig endlich zurück??? Ich muss wissen, was wir jetzt machen sollen!

Wenn ich nicht in

...abgebrochen?

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