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[POV Stiefschwester] Dressurphase

Chapter 33 by Levantin Levantin

Kaum hatte die Zimmertür hinter John leise ins Schloss geklickt, ließ ich mich rücklings auf die Matratze fallen. Meine Beine lagen noch immer leicht geöffnet, und die kühle Luft des Zimmers strich über den feuchten Stoff meiner Sweatpants.

Ich atmete tief durch die Nase ein. Mein ganzer Körper summte noch von diesem heftigen Orgasmus, den er mir eben mit seiner Zunge beschert hatte. Ein breites, dreckiges Grinsen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ich griff an mein Dekolleté, umschloss den kleinen Messingschlüssel, der sich an meiner Haut aufgewärmt hatte, und drehte ihn zwischen den Fingerspitzen.

Er war so verdammt folgsam gewesen. Diese pure Erleichterung in seinen Augen, als er vor mir auf die Knie gesunken war, hatte mich fast noch feuchter gemacht als seine Zunge. Er hatte nicht einmal gezuckt, als ich ihm die Seide über die Augen gebunden hatte. Er wollte es. Er bettelte förmlich darum, dass ich ihm jede Entscheidung abnahm. Dass ich die Zügel so stramm hielt, dass er gar nicht anders konnte, als zu gehorchen.

Mein Smartphone vibrierte auf dem Nachttisch. Ich streckte mich träge, angelte das Gerät herüber und entsperrte das Display.

Eine Nachricht von Nadja.

*„Na, lebst du noch? Haben wir die Klausur bestanden oder planst du schon deinen Nachholtermin? Sitze im Park mit 'nem Vino, komm rum!“*

Ich schmunzelte und tippte ein kurzes: *„Klausur war ein Spaziergang. Brauche keinen Vino, hab mein Belohnungsprogramm schon hinter mir “*

Keine drei Sekunden später leuchteten die drei Tipp-Punkte auf.

*„OMG, erzähl!! Doch nicht etwa dein kleiner Stiefbruder?! Hast du ihn endlich angefasst?“*

Ich biss mir auf die Unterlippe, setzte mich auf und stützte mich mit einer Hand auf der Matratze ab. Nadja war die Einzige, die überhaupt wusste, was hinter den geschlossenen Türen unseres Trakts ablief. Mit ihr konnte ich über Dinge reden, bei denen jeder normale Mensch mich für völlig geisteskrank erklärt hätte. Sie kannte meinen Hang zum Sadismus, und sie wusste ganz genau, wie sehr mich die Hilflosigkeit von Männern anturnte.

*„Er hat mich eben geleckt. Wie ein braver Hund, mit Augenbinde. Und das Beste: Er steckt seit Sonntag im Käfig. Komplett verriegelt.“*

Drei Ausrufezeichen ploppten auf, gefolgt von einer Sprachnachricht. Ich hielt mir das Telefon ans Ohr.

„Du hast ihm ein Schloss verpasst?!“, kreischte Nadja durch den Lautsprecher, irgendwo zwischen ungläubigem Lachen und purer Begeisterung. „Loona, du bist so ein verdorbenes Miststück, ich liebe es! Zeig mal! Hast du Fotos gemacht? Wann darf ich endlich vorbeikommen und mir das Spielzeug aus der Nähe ansehen? Du hast versprochen, dass ich auch mal ran darf!“

Ich grinste und drückte auf das Mikrofonsymbol.

„Immer mit der Ruhe, Nadja“, flüsterte ich hinein. „Er ist noch in der Dressurphase. Erst mal muss er kapieren, dass er mir gehört und nirgendwohin kann. Du hättest ihn vorhin sehen sollen. Letzte Woche, nachdem Alex bei mir war, hat John mir sogar dessen Sperma restlos aus der Pussy geleckt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Er schluckt buchstäblich alles, was ich ihm vorsetze. Wenn ich ihn dir jetzt gebe, machst du ihn mir nur zu schnell kaputt.“

Nadjas Antwort kam sofort als Text: *„Du hast ihn Alex’ Reste fressen lassen?! Ich dreh durch. Du bist meine Heldin. Aber wehe, du vergisst mich, wenn ihr in die WG zieht!“*

Ich schmunzelte und legte das Handy beiseite. Ich stand auf, ging hinüber zum großen Spiegel an meinem Kleiderschrank und zog das Top über den Kopf. Meine Nippel waren noch immer hart und standen spitz nach vorn. Im Spiegelbild wanderte mein Blick zu der dünnen Lederkordel um meinen Hals.

Der Schlüssel sah so unscheinbar aus. Ein winziges Stück Messing, kaum größer als mein Fingernagel. Aber dieses kleine Ding hielt Johns gesamte Männlichkeit in Schach.

Als ich am Sonntag beim Abendessen die Bombe mit der WG platzen gelassen hatte, war sein Blick unbezahlbar gewesen. Er hatte Panik gehabt, blanke Panik – und trotzdem war seine Leiste unter meinem Fuß pulsiert.

Meine Mutter Vanessa schöpfte Verdacht, das spürte ich genau. Sie war nicht dumm, und sie kannte Männer gut genug, um zu wissen, was dieser Fleck auf seiner Hose am Donnerstag wirklich bedeutet hatte. Aber ihr ging es vor allem um den familiären Frieden. Sie stand sowieso immer hinter mir, auch wenn sie diese Extreme niemals offen gutheißen würde. Und Johns Vater… nun ja. Nach außen hin gab er gern den Alpha-Mann im Haus, aber am Ende des Tages war er genauso schwanzgesteuert wie jeder andere Typ auch. Vanessa wusste ganz genau, wie sie ihn um den Finger wickeln musste, und mir fraß er ohnehin aus der Hand, weil er felsenfest glaubte, ich würde aus seinem trägen Sohn einen disziplinierten Vorzeigesportler formen. Beide Männer in diesem Haushalt wurden gelenkt, der eine wusste es nur noch nicht so deutlich wie der andere.

Wenn wir erst die eigene Wohnung hatten, gab es gar keine Fassade mehr, die ich aufrechterhalten musste. Keine Vanessa, die unangemeldet um die Ecke bog. Kein Vorsichtigsein. Ich würde ihm genau vorschreiben, wann er wichsen durfte, wie er sich anzuziehen hatte und wem er zu dienen hatte.

Ich fuhr mit den Fingerspitzen über meinen Bauch hinab, schob den Bund der Hose tiefer und berührte mich ganz leicht selbst. Ein heißer, stechender Schauder raste durch meine Oberschenkel. Der Gedanke daran, ihn monatelang verschlossen zu halten, während er mich nackt durch die Wohnung laufen sehen musste, ohne mich auch nur berühren zu dürfen… das war besser als jeder Sex, den ich je mit Typen wie Alex gehabt hatte.

Vielleicht durfte er bald kommen. Irgendwann. Als Gnadenakt.

Aber ganz sicher nicht so, wie er es gewohnt war. Und vor allem: nur, wenn ich die Hände dabei im Spiel hatte.

Ich zog mir ein frisches Shirt über, schnappte mir mein Handy und steckte den Schlüssel wieder ordentlich unter den Ausschnitt. Zeit, nachzusehen, ob mein kleiner Sklave auch brav seine Hausaufgaben für die Schule machte.

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