Chapter 40
by
C_Que
Wo gehts weiter?
[GERMAN] Frau Miller
Dieses Kapitel wurde von Prinz_Heinrich Korrektur gelesen. Danke dafür!
Es war nun eine Woche her, dass John den Ring erhalten hatte. Es war sicherlich das Beste, was ihm passieren konnte. Es war eine ereignisreiche Woche, er hatte Spaß mit Frauen, die er sonst nie erreichen würde. Der Höhepunkt war das letzte Wochenende, das er mit vier sehr reizvollen Frauen verbringen konnte, die alle Wünsche, die er hatte, erfüllten. Nicht unbedingt freiwillig, das musste er zugeben, aber das spielte keine Rolle mehr für ihn. Seitdem er den Ring erhalten hatte, hatte sich einiges geändert. Er war nie ein großer Moralapostel gewesen, aber seitdem er den Ring erhalten hatte, schien sein moralischer Kompass völlig ausgeschaltet zu sein. Er dachte nur noch darüber nach, möglichst viel Spaß zu haben. John musste sich keine Gedanken machen und machte sie sich auch nicht. Er konnte sich aus allem herausreden oder einfach jeden vergessen lassen, was vorgefallen war. So wie er es mit Lisa getan hatte. Sie konnte sich an nichts erinnern, was vorgefallen war. Bei dem Gedanken musste er schmunzeln. Sie würde sich nur daran erinnern, wenn er sie daran erinnerte. Er freute sich schon darauf, ihren Gesichtsausdruck zu sehen, wenn es so weit war.
Der Schultag verlief überraschenderweise sehr ruhig. Lars hatte ihn gemieden. Das verwunderte John ein wenig, aber er hinterfragte es erst mal nicht. Brianna grinste ihn vielsagend im Unterricht an. Christina hatte ihn morgens begrüßt und verhielt sich so wie sonst auch immer. Die beiden hatten am vorigen Abend darüber gesprochen, dass sie sich in der Schule so verhielten, als ob nichts passiert war. Dazu hatten sie auch Lara das Wochenende vergessen lassen. Sie würde sich genau wie ihre Mutter nur daran erinnern, wenn John oder Christina sie daran erinnerten. Daher verhielt auch sie sich, als ob nichts passiert war. Marcy durfte alles wissen, aber mit niemandem darüber reden.
Er wollte Frau Miller, der Schulärztin, noch mal einen Besuch abstatten. Er hatte sie das letzte Mal getroffen, als er sich den Kopf angestoßen hatte. An dem Tag, an dem er den Ring erhalten hatte. Bisher hatte er sie aber ignoriert, dabei war sie auch eine verführerische Frau. In dem Moment ärgerte er sich, dass er sich nicht die Daten angesehen hatte, die er von Frau Osbourne bekommen hatte. Er war sich sicher, dass auch Frau Miller eine Akte hatte. Als er an Frau Osbourne dachte, stellte er fest, dass er auch ihr einen Besuch abstatten musste, um ihre Fortschritte zu sehen. Er wusste, dass seine Veränderungen wirkten, er hatte sie zwischendurch mal im Flur gesehen, aber bisher nicht aus der Nähe. Aber darum würde er sich später kümmern. Er ging die Flure entlang und stand nun vor der offenen Tür zur Krankenstation. Frau Miller stand am Fenster und sah zu John auf, als er durch die Tür gegangen war. Erst als sie ihn erkannte, fing sie an, ihn anzulächeln. John stellte fest, dass es etwas wärmer als in den anderen Räumen war. Es lag ein Hauch von Desinfektionsmitteln in der Luft, wahrscheinlich hatte sie am vorigen Tag alles gereinigt und danach durchgelüftet. Da lag es nicht fern, dass sie die Heizung auch etwas höher eingestellt hatte, was wiederum die Temperatur erklären würde.

"Oh, Herr Wilson! Wie ich sehe, geht es ihnen wieder besser. Was kann ich für sie tun?", fragte sie freundlich und fürsorglich.
John grinste leicht, er wusste sehr genau, was sie für ihn tun konnte, obwohl er ein wirklich tolles Wochenende hinter sich hatte. Er tastete nach dem kühlen Türgriff. Er spürte, wie er sich seiner Temperatur langsam anpasste und schloss die Tür langsam hinter sich.
"Was haben sie vor, Herr Miller?", fragte sie ihn leicht überrascht. Es war nicht üblich, dass irgendjemand abgesehen von ihr die Tür schloss. Die Tür wurde auch nur geschlossen, wenn jemand genauer untersucht werden musste.
"Bleiben Sie ganz ruhig, alles ist in Ordnung. Sie wissen doch, dass ich die Kleiderordnung kontrollieren muss!", entgegnete er ihr unbekümmert und selbstsicher, während er sie weiter anlächelte. Er sah, wie sie blinzelte und ihren Kopf leicht schüttete, eine Reaktion, die er bisher nicht gesehen oder zumindest nicht wahrgenommen hatte. Er fragte sich, ob seine Fähigkeiten sich abnutzen oder Frau Miller einfach widerstandsfähiger war.
"Oh, stimmt, Sie haben recht", antwortete sie freundlich.
"Ich denke, wir sollten dort herübergehen", schlug er vor und zeigte zu dem Bereich mit den Vorhängen. Sie nickte und ging vor, während er ihr folgte und dabei ihre Rückansicht musterte. John zog die Vorhänge zu, nur für den Fall, dass jemand doch durch die Tür kommen würde.
"Öffnen sie doch mal Ihren Kittel", bat er sie freundlich.
"Ich soll WAS tun?", fragte sie ihn, während sie ihn überrascht ansah.
"Ihren Kittel öffnen. Laut der Schulordnung dürfen sie nur den Kittel und die Schuhe tragen", erwiderte John bestimmend. Parallel dazu schob er ihr die Regel per Gedanken in ihren Kopf.
"Oh also … ja, sie haben recht …", entgegnete sie und öffnete die Knöpfe von ihrem Kittel, um ihn zu öffnen. Dabei sah sie verschämt auf den Boden und ihm wurde sofort bewusst, wieso. Sie trug nur schwarze Unterwäsche, das überraschte John ein wenig, er hatte erwartet, dass sie mehr darunter tragen würde. Er empfand es als eine positive Überraschung. Er gab ihr mental den Befehl, den Kittel abzulegen und sie stand nun lächelnd vor ihm.

"Ich denke, das muss ich melden …", begann John nachdenklich.
"Bitte nein … das … das könnte mich meinen Job kosten, wir … wir können doch eine andere Lösung finden!", sagte sie beinahe panisch.
John sah sie nachdenklich an. Das lief gut, sehr gut sogar. Er wurde besser im Umgang mit dem Ring oder war es der Ring, der ihn einfach besser verstand. Eine Frage, um die er sich später Gedanken machen wollte.
"Woran hatten Sie denn gedacht?", wollte er wissen.
"Also mein Mann und ich habe etwas Geld zur Seite gelegt. Ich ... wir ... könnten", stammelte Frau Miller.
John sah sie mit hochgezogener Augenbraue an.
"Ich gebe Ihnen meine Telefonnummer. Ich würde das gerne auch mit ihrem Mann besprechen. Sie werden ihm nichts sagen. Sie werden mich einfach nur anrufen, wenn sie und er zu Hause sind", sagte er ihr. Dabei sendete er ihr mental ein Gefühl der Vertrautheit. Er verstärkte es immer weiter, sodass sie ihm beinahe blind vertrauen würde. Sie nickte langsam. Um sicherzugehen, verbot er ihr, mit ihrem Mann darüber zu reden. John hatte bereits ein paar Pläne für die Zukunft geschmiedet, aber dafür müsste er noch ein paar Dinge ändern.
What's next?
Mind and Body Control Ring
A ring that can alterate / control Mind and Body
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