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Chapter 47 by Planlos Planlos

Was erwartet Melanie?

, blond, .......

Melanie hatte derweil das Mietobjekt erreicht und wartete in ihrem Auto auf der anderen Strassenseite auf das nächste potenzielle Opfer – Nele Hanssen.

Es dauerte nicht lange, bis Melanie eine junge, blonde Frau erblickte, die sich suchend vor dem Haus auf und ab bewegte und dabei immer wieder auf ihr SmartPhone sah.

Melanie beobachtete die Szene von der anderen Strassenseite ein paar Minuten. Immer wieder drehten sich Männer jeden Alters nach diesem blonden Surfergirl um. Sie war braun gebrannt, hatte eine sportliche Figur, die Sonnenbrille locker ins Haar gesteckt, trug Sneakers, eine locker hängende Jeans und ein graues, weites Top. Sie machte durchaus einen offenen, selbstbewussten Eindruck. Noch mehr aber faszinierte Melanie der modelgleiche Gang dieser blonden Schönheit.

Das Mädel schien verunsichert zu sein, genau so, wie Melanie es mochte. Schließlich stieg sie aus dem Auto, rannte, so, wie ihr enges, graues Kostüm es zuließ, durch den zäh fließenden Verkehr und rief kurz:

„Frau Hanssen?“.

Die junge Frau drehte sich daraufhin umgehend um, und sah Melanie direkt vor sich stehend.

„Entschuldigung, Frau Hanssen, für die Verspätung, aber sie sehen ja den Verkehr. Normalerweise bin ich pünktlich.“

Die junge Frau lächelte und reichte Melanie zur Begrüßung die Hand. „Hanssen, Nele Hanssen mein Name. Aber nennen Sie mich ruhig Nele. Ich dachte schon, ich wäre falsch, denn üblicherweise steht bei einem Besichtigungstermin eine Traube von Menschen vor dem Haus.“

Melanie lachte: „Üblicherweise, aber ich lege bei den Besichtigungsterminen Wert auf eine gewisse Privatssphäre und deshalb treffe ich vorab schon eine Vorauswahl. Du darfst mich übrigens Melanie nennen. Wollen wir reingehen?“

„Gern, ich freu mich“, war Neles freudige Reaktion. Sie war also schon mal in die engere Auswahl gekommen und hatte nun die Möglichkeit, nach 2 Wochen Suche endlich ein wenig mehr Privatssphäre zu ergattern, als in dem Hostel, in dem sie bisher wohnte. Sie hasste dieses ständige Gewusel inzwischen, weil sie in den ganzen Zeit keinen ruhigen Moment gefunden hatte, um sich selbst zu verwöhnen.

Ihr bescheuerter Freund Felix hatte sich am letzten Abend mit seinen Kumpels auf dem Schützenfest so ****, dass ihr Wunsch nach einem gelungenen Abschiedsfick unerfüllt bleiben musste. Noch viel schlimmer war allerdings, dass ihre Alternative dazu ebenso ein jähes Ende nahm.

Sie hatte schon länger bemerkt, dass der Vater ihres Freundes sie seit geraumer Zeit länger als üblich betrachtete und auch beim Schützenfest immer wieder körperlich wurde und sie daraufhin heftigst begann mit ihm zu flirten, weil sie wusste, dass ihre Schwiegermutter in spe auf Dienstreise war. Nachdem beide nun ihren Freund im volltrunkenen Zustand endlich im Auto hatten, legte Nele gleich nachdem losfuhren ihre Hand in den Schritt von Felix Vater, in der Hoffnung, in dieser Nacht noch Erlösung zu finden. Sie war geil ohne Ende, denn Felix war 3 Wochen auf Lehrgang gewesen, bevor er gerade noch an diesem Wochenende zurückkam, um sich von Nele zu verabschieden.

Als sie sich nun darauf konzentrierte, den Reißverschluß von Fredriks Hose zu öffnen, um das Objekt ihrer Begierde zu befreien, stoppte der Wagen abrupt und sie landete fast im Fussraum.

„Guten Abend, Herr Johansson, allgemeine Verkehrskontrolle“, hörte sie nur und als sie aufblickte, sah sie in das Gesicht eines ehemaligen Mitschülers, den sie hatte abblitzen lassen.

„Aus Ihrem Wagen strömt der Duft einer Bierhalle und ich möchte Sie bitten auszusteigen, damit wir einen Alko-Test bei Ihnen machen können.“

Der weitere Verlauf des Abends war wie in einem Drehbuch. Hektisches Durcheinander, Führerschein weg, Stimmung weg und unbefriedigt im eigenen Bett schlafen.

Während ihr das alles durch den Kopf ging, war Nele wie ferngesteuert Melanie ins oberste Stockwerk gefolgt.

Erst die Worte: „So Nele, da wären wir, schau Dich in Ruhe um“, rissen sie aus ihren Gedanken.

Nele lächelte freundlich und schritt durch die nicht allzu große Wohnung, nicht wahrnehmend, dass Melanies Blick an ihrem Körper haftete und nicht nur der.

Nach einer viertel Stunde hatte Nele alles notwendige begutachtet und war beeindruckt, da alles frisch renoviert zu sein schien.

Melanie hatte sich zwischenzeitlich in die Küche zurückgezogen und saß am Tisch mit Ihrem Tablet und verschickte die heimlich von Nele gemachten Fotos mit entsprechendem Kommentar an Heiko, als Nele durch die Tür schaute.

„Und, gefällt Dir die Wohnung?“ fragte sie mit einem verschmitzten Lächeln.

„Ja, sie superschön und mit Balkon. Aber was soll sie denn kosten?“, schloss Nele unsicher an.

„Nele, den Mietpreis für diese Wohnung lege ich nicht fest. Aktuell musst Du davon ausgehen, dass die Miete bei 990,-€ inkl. Nebenkosten liegen wird. Kaution sind 3 Monatsmieten, die Maklercourtage zahlt der Vermieter.“

„Puuuhh, ich würde sie supergern nehmen, aber ich glaube, das kann ich mir nicht leisten. Ich habe noch keinen Job hier und meine Ma hat auch nicht viel Geld, dass sie mich unterstützen kann.“ und senkte enttäuscht ihren Kopf.

„Weißt Du Nele, wenn Du magst, rede ich mal mit dem Vermieter. Du bist eine sehr schöne, junge Frau und vielleicht findet Ihr zwei ja eine Lösung. Ich weiß, dass die Vormieterin als Studentin auch nicht viel Geld hatte, aber beide haben sich geeinigt, bevor sie nach 5 Jahren vor kurzem in die Heimat zurück ist, um ihren Freund zu heiraten. Und sie schien die Zeit hier sehr genossen zu haben, denn sie steht immer noch in Kontakt mit dem Vermieter und beide treffen sich noch gelegentlich.“

Neles Miene hellte sich auf und ihr Ton wurde unterwürfig, fast flehend. „Würden Sie das für mich tun?“

Wie reagiert Melanie?

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