What's next?
"Ich... ich steh auf Spanking."
Ein Raunen ging durch die Gruppe. Einige lachten überrascht, andere schauten interessiert.
"Spanking?", fragte Max. "Also... Schläge auf den Hintern?"
Franziska nickte. Ihr Gesicht war knallrot. Aber sie spürte gleichzeitig diese Erregung, die sich in ihr ausbreitete. Die Worte, die sie aussprach, machten es realer. Wahrer.
"Und wie geht das?", fragte Leonie. "Erzähl. Wir wollen alles wissen."
"Man... man legt sich übers Knie", sagte Franziska. Ihre Stimme zitterte. "Und der andere... der andere schlägt einem auf den Po. Richtig fest. So dass es wehtut."
"Und das gefällt dir?", fragte Laura ungläubig.
Franziska nickte wieder. "Ja. Es... es macht mich an. Die Schmerzen. Die Kontrolle. Das Gefühl, ausgeliefert zu sein."
Die Gruppe schwieg. Franziska spürte, wie ihre Erregung stieg. Es war verrückt. Es war völlig verrückt. Aber sie konnte nicht aufhören.
"Und das war's?", fragte Tobias. "Oder gibt's noch mehr?"
Franziska schwieg. Sie wusste, dass sie aufhören sollte. Aber das Kribbeln war zu stark.
"Ich... ich zieh mich manchmal aus", flüsterte sie. "Vor ihm. Ich steh nackt vor ihm. Und er schaut mir zu. Das macht mich auch an."
"Und er?", fragte Leonie. "Berührt er dich?"
Franziska schüttelte den Kopf. "Nein. Das ist es ja. Er berührt mich nicht. Nur... nur wenn er mich schlägt. Sonst nicht."
"Und du würdest gerne, dass er dich berührt?", fragte Julia.
Die Frage traf sie mitten ins Herz. Sie senkte den Blick. "Ja", flüsterte sie. "Das wünsch ich mir. Dass er mich anfasst. Dass er weitergeht. Aber er tut es nicht. Und ich trau mich nicht, ihn zu fragen."
Die Gruppe war still. Franziska spürte die Tränen in ihren Augen, aber sie kämpfte dagegen an. Sie wollte nicht weinen. Nicht vor ihnen.
"Und hast du schon mal...?", begann Leonie, aber sie stockte.
"Ja", sagte Franziska, bevor sie die Frage beenden konnte. "Ich hab mich vor ihm masturbiert. Er hat zugesehen."
Ein Raunen ging durch die Gruppe. Franziska schloss die Augen. Sie konnte nicht glauben, dass sie das gesagt hatte. Aber es war raus. Es war alles raus.
"Und wie war es?", fragte Max leise.
"Unglaublich", sagte Franziska. "Ich bin so heftig gekommen wie noch nie."
Sie öffnete die Augen. Die Gruppe starrte sie an.
Franziska spürte, wie ihr Körper brannte. Die Erregung war überwältigend. Sie wusste, dass sie zu viel gesagt hatte.
Sie hatte Frederick nicht erwähnt. Das war das Wichtigste. Ihr Geheimnis war sicher.
Oder doch nicht?
Sie riskierte einen kurzen Blick zu ihm. Er starrte sie an. Seine Augen waren dunkel. Und in ihnen lag etwas, das sie nicht deuten konnte.
Die letzte Frage kam von Leonie. Sie beugte sich vor, ihr Blick war neugierig, fast forschend, aber nicht böse. Ein Lächeln spielte um ihre Lippen.
"Was müsste passieren", fragte sie langsam, "dass du jetzt vor uns masturbierst?"
Die Gruppe hielt den Atem an. Franziska spürte, wie jeder Blick auf ihr lastete. Die Hitze in ihrem Gesicht war unerträglich, aber das Kribbeln zwischen ihren Beinen war stärker.
Ihre Gedanken rasten. Die Antwort kam spontan, ohne dass sie darüber nachdachte. Es war, als hätte jemand anderes gesprochen.
"Er müsste es nur erlauben."
Leonies Augenbrauen hoben sich. Sie hatte verstanden.
"Er?", fragte sie mit betonter Neugier. "Wer ist 'er'?"
Franziska schluckte. Sie hatte zu viel gesagt. Der Grappa, die Erregung, das Gefühl, ausgeliefert zu sein – alles hatte sie über die Grenze getrieben. Sie schüttelte den Kopf, schwieg.
Aber es war zu spät.
Einige in der Gruppe hatten bereits gecheckt. Ihre Blicke wanderten unauffällig zu Frederick, der auf seinem Bett saß, still, mit rotem Gesicht, die Hände in den Schoß gelegt. Er starrte auf den Boden, aber seine Wangen verrieten ihn.
"Interessant", sagte Leonie. Sie lächelte. "Sehr interessant."
Dann griff sie in den Korb und zog den nächsten Zettel.
"Frederick!", rief sie. "Du bist dran."
Franziska spürte, wie ihr Herz in ihrer Brust hämmerte. Sie hatte ihn nicht erwähnt. Aber sie hatten es trotzdem verstanden.
Und jetzt würde er befragt werden.
Frederick hob langsam den Kopf. Sein Gesicht war rot, seine Augen suchten kurz ihren, dann wandten sie sich ab. Er räusperte sich.
"Fragt", sagte er leise.
Leonie lehnte sich zurück. "Erste Frage", sagte sie. "Wie heißt sie? Die Person, von der wir gerade gehört haben?"
Die Gruppe lachte. Frederick wurde noch roter.
"Ich... ich weiß nicht, wovon ihr redet", stammelte er.
"Oh, ich glaube, du weißt es ganz genau", sagte Leonie. "Also. Nochmal: Hast du Franziska schon mal auf den Po geschlagen?"
Die Gruppe johlte. Franziska schloss die Augen. Sie wollte verschwinden, aber sie konnte nicht. Das Kribbeln in ihr wurde stärker, überwältigender.
Frederick schluckte sichtlich. Seine Hände lagen auf seinen Oberschenkeln, die Finger ineinander verschlungen, so fest, dass die Knöchel weiß hervortraten. Die Gruppe wartete. Die Stille war ohrenbetäubend.
"Ja", sagte er leise. "Ich hab sie geschlagen."
Ein Raunen ging durch die Runde. Leonie lächelte zufrieden. "Und wie hat es sich angefühlt?"
Frederick schloss kurz die Augen. "Es hat mich... nicht kalt gelassen", gestand er. Seine Stimme zitterte. "Ich träume von ihr. Von der nackten Franziska. Nach jedem Treffen... nachdem sie gegangen ist... masturbiere ich."
Die Gruppe war still. Franziska spürte, wie ihr Herz bis zum Hals schlug. Sie hörte seine Worte, jedes einzelne, und sie brannten sich in ihr Gedächtnis ein.
"Und warum gehst du nicht weiter?", fragte Julia leise. "Warum berührst du sie nicht?"
Frederick senkte den Kopf. "Weil ich zu schüchtern bin", flüsterte er. "Ich hab Angst, etwas falsch zu machen. Angst, dass sie es nicht will. Dass ich alles zerstöre. Sie ist... sie ist mir zu wichtig."
Die Worte trafen Franziska mitten ins Herz. Sie spürte, wie die Tränen in ihren Augen brannten, aber sie kämpfte dagegen an.
Leonie beugte sich vor. Ihre Stimme war plötzlich sanft. "Nächste Frage", sagte sie.
Frederick blickte auf.
"Erlaubst du es ihr?", fragte Leonie. "Jetzt. Vor uns."
Die Gruppe hielt den Atem an. Frederick starrte Leonie an, dann wanderte sein Blick zu Franziska. Er sah sie an. Wirklich an. Zum ersten Mal in dieser Nacht, ohne Ausflucht, ohne Ablenkung.
Seine Lippen bewegten sich. Er schluckte.
"Ja", sagte er. Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. "Ja, ich erlaube es ihr."
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