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Chapter 11 by Anasyrma

Wie beendet er den Satz?

"...nackt verbringen!"

"D-das können Sie doch nicht ernst meinen..."

"Und wie ich das kann. Zieh den ganzen Rest aus, damit der Unterricht ohne deine Stripshow endlich weitergehen kann. Wenn nicht, werte ich das als aktive Sabotage des Unterrichts, gleichbedeutend mit Teilnahmeverweigerung - dann fällst du durch."

Das Feuer der Scham und Erregung wurde in Florine von Neuem entfacht. Komplett nackt ausziehen... die würden alle einen ganz genauen Blick auf ALLES von ihr werfen können. Sie musste ja weiter mitmachen! Es würde unmöglich sein, die Hände und Arme als Sichtschutz zu nehmen. Oder die Beine zusammenzupressen. Oder zu verbergen, wie unglaublich geil sie das Ganze machte.

Florine wusste, dass es vielleicht einen Ausweg gab. Entscheidungen von Lehrern ließen sich anfechten, besonders wenn sie die Versetzung oder den Abschluss gefährdeten. Die Schulleitung tendierte dazu, lieber einen Deal einzugehen und Komplikationen zu vermeiden. Wenn sie allerdings darauf abzielte, gab sie auch die Hoffnung auf ein makelloses Zeugnis auf. Einträge wegen Leistungsverweigerung ließen sich nicht ausradieren.

...war ihr ein makelloses Zeugnis diese Erniedrigung wert? Oder suchte sie nur nach einem Grund, dem Teil von ihr nachzugeben, der die Situation aufs Ganze auskosten wollte? Der Teil von ihr, der es durch und durch genoss, zu schamvollen Handlungen '****' zu werden...

"Okay...", gab Florine kleinlaut von sich, und das Getuschel der Jungs verstummte, während sie alle gebannt starrten. Es begann ganz unaufgeregt; sie streifte sich die Schuhe ab und kickte sie weg. Dann bückte sie sich, um mit einer Hand - die andere noch über die Brüste gelegt - die Socken auszuziehen.

Schließlich nahm sie tief Luft. Sie spürte ihren Herzschlag in ihren Ohren pochen. Wieder mit einer Hand, die dann sogleich auch zwischen ihre Beine schnellte, schob sie Hose und Unterhose weit genug herunter, dass diese von selbst ihre Beine hinabglitten. Und stieg aus ihnen heraus.

Der Jubel der Jungs war groß. Ihre 'Komplimente' für ihren Körper ließen keinen Zweifel übrig, dass jeder einzelne von ihnen sie den Anblick geil fand, selbst die ein bis zwei, die eigentlich eher am eigenen Geschlecht interessiert waren. Ein nackter Körper mit solchen Kurven wusste eben zu faszinieren.

Für einen Moment dachte Florine, sie hätte den schlimmsten Moment im Rampenlicht überstanden, da räusperte sich Herr Kramer. Florine konnte sehen, dass auch er rot im Gesicht war. Und ein gewisser Umriss zeichnete sich auch unter seiner Hose ab...

"So weit, so gut. Aber das löst das Problem noch nicht ganz. Jetzt werden die Herren die ganze Zeit nur auf dich gucken, anstatt ordentlich Sport zu machen, weil sie den Moment erwarten, in dem es mehr als deinen Hintern zu sehen gibt. Und das kann man ihnen ja nicht verdenken, nachdem du dich so inszeniert hast."

Florine verstand das Problem. Aber nicht, worauf er hinaus wollte.

"Wenn es produktiv weitergehen soll... wirst du ihnen genau zeigen müssen, womit du die ganze Zeit lockst. Um richtig mitmachen zu können, wirst du das sowieso müssen. Also..."

Was muss Florine tun?

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