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Chapter 4
by
RicVanDann
Wohin sollte er gehen?
Zum Café
Leon entschließt sich, die paar Schritte zum Café am Bahnhof zurückzugehen. Seine Koffer lässt er bedenkenlos zurück – viel war sowieso nicht drin, und das Risiko erscheint ihm gering.
Das Café wirkt einladend und erinnert ihn mit seiner Atmosphäre an französische Straßencafés, wie er sie aus Filmen kennt. Vorsichtig tritt er ein, bemerkt die paar Gäste, die ihn kurz mustern und sich dann wieder ihren Gesprächen widmen. Der Platz am Fenster ist frei, mit Blick auf den kleinen Park vor dem Bahnhof.
"Endlich ein Moment zum Durchatmen," denkt er und setzt sich ans Fenster, gespannt, was die Stadt wohl noch zu bieten hat.
Das Café hat eine warme, einladende Atmosphäre. Die Wände sind in sanften Erdtönen gestrichen und mit kunstvollen Schwarz-Weiß-Fotografien geschmückt, die Szenen aus alten europäischen Straßencafés zeigen. Kleine runde Tische mit schmiedeeisernen Stühlen stehen verstreut, und auf den Tischen brennen kleine Kerzen, die flackerndes Licht in den Raum werfen. Ein leicht süßlicher Kaffeeduft hängt in der Luft, gemischt mit dem Aroma frisch gebackener Croissants. Die Stimmung ist ruhig und entspannt; die wenigen Gäste wirken in ihre Gespräche vertieft und schaffen eine fast schon heimelige, friedliche Atmosphäre.
Leon beobachtet, wie ein junges Mädchen, ein paar Jahre älter als er, aus einer Tür im hinteren Teil des Cafés tritt, die wohl zum Mitarbeiterbereich führt. Sie bemerkt ihn, lächelt kurz und nickt ihm zu, als Zeichen, dass sie gleich bei ihm sein würde.
"Wow, ist die hübsch. Was hab ich nur für ein Glück," denkt sich Leon und rückt sich schnell ein wenig zurecht. Frauenheld war er keiner, das wusste er – aber wer weiß? Vielleicht würde sich das ja jetzt ändern, denkt er grinsend
.
Sie kommt auf ihn zu.
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Die Mädchenschule für Jungen
In dieser Schule werden Jungen zu Mädchen ausgebildet.
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