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Chapter 24 by emgla124 emgla124

Gerettet?

Weg vom Club

Die kühle Nachtluft traf uns wie ein Schlag, als wir durch die Hintertür des Clubs traten. Der Hinterhof lag verlassen da, nur das Knarren von alten Containern und das Ferne Rauschen der Stadt durchbrachen die Stille. Julia zitterte in meinem Arm, ihre Augen waren immer noch glasig, doch ein Funke des Bewusstseins war zurückgekehrt. "Wir müssen weg von hier", flüsterte ich, während ich mich umsah, halb erwartend, dass Jamal oder seine Leute jeden Moment auftauchen könnten. Die Straße am Ende des Hofs war dunkel, nur die fernen Lichter der Stadt gaben uns Orientierung. Ich zog Julia darauf zu, unsere Schritte hallten in der Stille wider.

Die Straße vor uns lag wie ein dunkler, leerer Schlund, der uns zu verschlingen drohte. Jeder Schritt hallte laut in der Stille wider, und ich konnte spüren, wie Julias Herz gegen meinen Arm klopfte. Die kühle Nachtluft half nicht, das Gefühl der Bedrohung zu vertreiben, das uns wie ein Schatten folgte. Plötzlich blieb Julia stehen, ihr Atem stockte, und sie starrte in die Dunkelheit. "Was war das?" flüsterte sie, ihre Stimme zitterte. Ich lauschte, und tatsächlich, ein leises Geräusch durchbrach die Stille – Schritte, diesmal schneller, entschlossener. Mein Magen zog sich zusammen, als ich Julias Hand fester packte und sie in eine nahegelegene Gasse zog.

Die Schritte wurden lauter, und ich konnte spüren, wie Julias Hand in meiner zitterte. Die Gasse war eng, die Wände ragten auf beiden Seiten auf, und der Himmel war nur ein schmaler Streifen über uns. Ich zog Julia tiefer in die Schatten hinein, bis wir fast mit der Dunkelheit verschmolzen. Mein Herz raste, als ich versuchte, leise zu atmen, doch das Blut in meinen Ohren dröhnte so laut, dass ich kaum etwas anderes hören konnte. Plötzlich blieben die Schritte vor dem Eingang der Gasse stehen. Eine Pause, lang und angespannt, dann ein leises Fluchen. Die Stimme war tief und rau, und sie kam mir bekannt vor. Jamal.

Jamal stand am Eingang der Gasse, seine Silhouette hob sich deutlich gegen das schwache Licht der Straße ab. Seine Stimme war tief und drohend, als er langsam voranging. "Ihr könnt nicht entkommen," sagte er, seine Worte hallten zwischen den engen Wänden wider. Julia zitterte in meinem Arm, während ich sie tiefer in die Schatten zog. Mein Herz raste, als Jamal langsam näher kam, seine Augen suchten die Dunkelheit nach uns ab. Plötzlich blieb er stehen, als hätte er etwas gehört, und dann, mit einem Mal, drehte er sich um und rannte los, ohne uns eines weiteren Blickes zu würdigen.

Nachhause

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