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Chapter 74 by Hentaitales Hentaitales

Was ist denn jetzt los?

Wahrscheinlich schmollt sie

Ich seufzte. Romy konnte ein bisschen tussig sein, wenn sie wollte, und offenbar wollte sie das gerade. Na gut, dachte ich mir, dann eben doch erst mal Brunch, und dann sehen wir weiter.

Auf dem Weg in die Küche hüpfte ich kurz unter die Dusche, einfach nur zum Frischmachen, zog mir frische Unterwäsche an, dann durchforstete ich den Kühlschrank nach etwas Nahrhaftem. Von gestern war nichts mehr übrig - mein Vater hatte wahrscheinlich die Reste mit auf die Arbeit genommen - was bedeutete, dass ich mir selbst etwas vorbereiten musste. Zum Glück waren noch Toast, Käse, Schinken und Eier da, so dass es für eins der wenigen Gerichte ausreichte, die ich zu meiner eigenen Zufriedenheit hinbekam - Strammer Max. Ging schnell, machte satt, und während alles im Backofen war, hatte ich noch genügend Zeit, mir einen Kaffee aufzubrühen. Mein Vater stand total auf diese altmodischen Siebträgermaschinen, bei denen man für eine einzelne Tasse eine Ewigkeit brauchte, und ein vernünftiger Vollautomat, mit dem es nur einen Knopfdruck gebraucht hätte, kam ihm nicht ins Haus.

Während ich gerade die Kaffeemühle bediente, pingte mein Handy, und ich warf einen kurzen Blick darauf: Romy. Das letzte Mal hatte sie mich weggedrückt, diesmal würde ich sie ein paar Minuten warten lassen. Ein weiteres Pingen, dann noch eins - nein, jetzt machte ich mir erst etwas zu Essen. Später war noch Zeit genug, auf sie zu reagieren. Jetzt klingelte es sogar und sie versuchte, mich anzurufen - nein, Mädel, was du kannst, kann ich auch. Anruf abgelehnt.

Schließlich war mein Brunch fertig und ich setzte mich entspannt hin und nahm einen großen Happen von meinem Strammen Max. Ketchup fehlt, dachte ich, ging noch einmal zum Kühlschrank und holte mir eine Flasche heraus-

Da klingelte es an der Wohnungstür. Und nicht nur einmal. Sturmklingeln war angesagt.

Seufzend schloss ich den Kühlschrank, stellte den Ketchup auf den Tisch und ging zum Eingang unserer Wohnung. Ich drückte den Türsummer vom Haus und öffnete dann die Wohnungstür, und setzte schon einmal ein cooles Lächeln auf, um Romys wahrscheinlich angepisste Stimmung abfangen zu können.

Aber da kam nicht Romy auf mich zugelaufen. Da kam Yasin in voller Lebensgröße, 1,89 groß, 120 Kilo schwer, Körperfettanteil irgendwo bei 8 Prozent, und seinem wütenden Blick nach war er mehr als nur ein bisschen angepisst. Noch ehe ich reagieren konnte, war er auch schon da, stieß mich zurück in meine Wohnung und drückte mich unsanft mit seinem Arm an meiner Brust gegen die Wand.

"Was hast du mit Romy angestellt, Alter?" fuhr er mich an. "Was hast du gemacht?!"

"Äh...?" Ich war vollkommen verdattert, ihn vor mir zu sehen. "Was ist mit Romy? Geht es ihr-"

Mit der freien Hand warf Yasin die Tür hinter sich ins Schloss, ohne dabei seinen wutsprühenden Blick von mir zu nehmen. "Alter, kuck mich an!" donnerte er. "Was für kranken Scheiß hast du mit ihr angestellt?"

Ich schluckte und hob beide Hände in einer hoffentlich beruhigenden und deeskalierenden Geste. "Wir- wir haben gestern Abend gefickt", sagte ich, "einfach nur gefickt! Ich hab heute früh noch einen Text von ihr bekommen, da ging es ihr anscheinend noch gut. Ist irgendwas mit ihr?"

"Und ob was mit ihr ist!" donnerte Yasin und drückte mich nun so fest gegen die Wand, dass es ernsthaft wehtat. "Sie ist so eng, dass ich nicht mehr in sie reinkomme, und sie wird nicht mal mehr feucht, wenn ich sie lecke! Was hast du mit ihr gemacht, du Hurensohn?!"

Okay, jetzt stecke ich in Schwierigkeiten...

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