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Vorfreude

Chapter 46 by Reyhani Reyhani

Am Nachmittag erwartete mich eine unangenehme Überraschung. In der Kaffeepause schaffte ich es endlich, mit Ines zu reden. Mit Genugtuung hörte ich, dass Pam und sie mich in der Mittagspause vermisst hatten. Doch weil sie mich nicht finden konnten, hatten sie sich mit den Nerds zum Abendessen verabredet.

Mist!

Mir musste meine Enttäuschung anzusehen gewesen sein, denn Ines lud mich ein, am Abend auch dazuzukommen. Was blieb mir übrig, als enthusiastisch zuzusagen. Ich hätte es zwar lieber ohne Konkurrenz gehabt, aber selbst Schuld. Außerdem würde ich es mit den zwei Langweilern ja wohl aufnehmen können.

Der weitere Verlauf des Seminars gab mir für den Abend Zuversicht. Endlich erwiderten Ines und Pam wieder meine Blicke, wenn ich zu ihnen hinüberguckte. Und bei einer der unvermeidlichen Gruppenarbeiten setzte sich Pam neben mich. Ich hätte schwören können, dass sie keinen BH trug und ihre Titten absichtlich an meinem Arm rieb, immer wenn sie sich zu mir herüberbeugte, um einen Blick auf meinen Bildschirm zu werfen.

Aus diesem Grund war ich wieder bei bester Laune, als der Seminartag am späten Nachmittag endete. Weil es bis zum Abendessen noch mehr als zwei Stunden waren, ging ich erst mal auf mein Zimmer, um noch ein wenig zu entspannen. Ich sah, dass eine Nachricht von Bärbel gekommen war. Oha, eine Videobotschaft. Wie kam ich zu dieser seltenen Ehre?

Die Nachricht entpuppte sich als ein Gruß von meinen Eltern. Sie saßen links und rechts von Bärbel auf der Wohnzimmercouch und grinsten in die Kamera des Handys. Mama plapperte darauf los, wie schön es wäre, wieder einmal hier zu sein. Sie hätten einen Kuchen mitgebracht und gemeinsam Kaffee getrunken und endlich mal wieder die Zeit gefunden, sich gründlich auszutauschen.

Papa wirkte etwas ausgelaugt. Der Kaffeeklatsch mit Frau und Schwiegertochter steckte ihm wohl noch in den Knochen. Deshalb platzte er jetzt ungeduldig dazwischen. „Aber das beste kommt noch. Wir ...“

Hastig übernahm Bärbel. „Genau, wir gehen jetzt Pizza essen. Meine lieben Schwiegereltern laden mich ein. Wir wünschen dir noch einen schönen Abend, mein Schatz. Du brauchst uns nicht zurückrufen. Entspann dich lieber, wenn du aus dem Seminar raus bist. Ich glaube, mein Akku ist sowieso bald leer. Ich lass das Handy besser zum Aufladen hier. Also, viel Spaß noch.“

Alle winkten noch einmal in die Kamera und dann war Schluss. Ein warmes Gefühl durchströmte mich. Sie waren alle zusammen und dachten an mich. Obwohl ... ein bisschen komisch war es schon, dass sie schon um vier, als die Nachricht gekommen war, auf dem Weg in die Pizzeria waren. Und warum nahm Bärbel nicht einfach die Power-Bank mit, die ich ihr zum letzten Geburtstag geschenkt hatte?

Egal – im Grunde war ich froh, dass sie nicht mit mir sprechen wollten. Mit meiner Mutter war es manchmal etwas anstrengend, besonders wenn sie mir stundenlang von ihrer Lieblingsschwiegertochter vorschwärmte, was für ein Glück ich gehabt hätte usw. usf. Ich hatte Angst, dass ich darauf wohlmöglich patzig reagieren würde. Bei aller Liebe zu Bärbel war in letzter Zeit einfach zu viel passiert.

Jetzt konnte ich mich endlich auf das Abendessen mit Pam und Ines freuen. Ich lag auf dem Bett und malte mir aus, was mich erwartete. In meiner Fantasie trugen meine beiden wieder leichte Sommerkleider und hatten dieses Mal offensichtlich komplett auf Unterwäsche verzichtet. Während sie mit mir flirteten, begannen sich ihre harten Nippel immer deutlicher abzuzeichnen. Und irgendwie brachten sie es fertig, sich so hinzusetzen, dass ich ihnen unter die Röcke gucken und einen Blick auf ihre bloßen Spalten erhaschen konnte.

Ich räkelte mich auf dem Hotelbett. Ja, genauso stellte ich mir das vor. In meinem Tagtraum kamen meine beiden Kollegen, die ebenfalls dabei sein würden, natürlich nicht vor. Um meine schönen Gedanken noch zu intensivieren, öffnete ich meine Hose und klappt in derselben Bewegung den Laptop auf.

Die Träumereien über Ines und Pam waren angenehm, aber um wirklich geil zu werden, brauchte ich härteren Stoff. Ohne den Anblick, wie Bärbels pralle Titten mit fremdem Sperma bespritzt wurden, wie ihre wunde Möse gedehnt und ihr Arschloch aufgebohrt wurde, ging es nicht mehr. So weit war ich schon in den Kaninchenbau hineingekrochen.

Gleichzeitig würden mich ein oder zwei Filmchen aus meiner Sammlung daran erinnern, was für eine treulose Schlampe meine Ehefrau war. Das würde mir vielleicht helfen, heute Abend mit Pam und Ines etwas weiter zu gehen. Es war absurd, aber ich bekam immer noch schweißnasse Hände bei dem Gedanken, Bärbel untreu zu werden.

Sie war und blieb meine Traumfrau. An dieser Erkenntnis führte kein Weg vorbei. Trotzdem musste ich diesen Schritt gehen. Und wenn ich ehrlich war, so eine unangenehme Aussicht war das ja auch nicht.

Also begann ich, nach einem schönen Film mit Bärbel in der Hauptrolle aus meiner reichhaltigen Sammlung zu suchen. Da sah ich zufällig im Menü der Kamerasteuerung, dass einige Kameras aufzeichneten. Ich wurde stutzig. Hatten es sich Bärbel und meine Eltern anders überlegt und waren zuhause geblieben? Ich konnte ja schlecht anrufen und fragen; kurz nachzugucken, war viel einfacher. Ich hoffte nur, dass es keine Einbrecher waren.

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